In der Nacht des 29. Dezember 2020 kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand einer Terrassenüberdachung in Haibach. Das Gas einer Propangasflasche, die zu einem Gasgrill gehörte, strömte unter massiver Flammenentwicklung aus und wirkte als Brandbeschleuniger für die Holzkonstruktion.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Gemeinde Haibach gegen 3.15 Uhr fanden diese die Überdachung bereits im Vollbrand vor. Das Feuer drohte auf das Wohnhaus und die umliegenden Gebäude überzugreifen. Durch den Einsatz zweier C-Rohre des HLF 20/16 konnte zunächst die weitere Ausbreitung des Feuers eingedämmt werden. Im weiteren Verlauf gelang es den Angriffstrupps die Gasflasche zu löschen und aus dem Gefahrenbereich zu bringen. Die nachrückenden Kräfte des Haibacher Löschzugs unterstützen mit weiteren Atemschutzträgern, der Wasserversorgung und der Einsatzstellenausleuchtung.

Durch die sehr dichte Bebauung im Bereich der Ankergasse gestaltete sich der Zugang zum Einsatzort schwierig und es bestand die Gefahr einer Brandausbreitung auf benachbarte Gebäude. Dies konnte jedoch durch das schnelle und umsichtige Vorgehen der Atemschutztrupps verhindert werden. „Wir hatten Glück im Unglück.“, so Kommandant und Feuerwehr-Einsatzleiter Michael Bauecker. „Wäre der Brand nicht so schnell entdeckt und gelöscht worden, hätte die brennende Gasflasche zu einer raschen Ausbreitung führen können.“ Personen kamen nicht zu Schaden. Das Haus blieb bewohnbar.

Ein Brandermittlungsteam der Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache und geht von einer mittleren 5-stelligen Schadenshöhe aus. Neben dem Haibacher Löschzug, der mit 30 Ehrenamtlichen vor Ort war, unterstütze auch Kreisbrandinspektor Otto Hoffmann und der Rettungsdienst den Einsatz.

Last modified: 29. Dezember 2020