Aktive Wehr

Sicherheit zum Jahreswechsel

Silvester – für viele ein Anlass, um mit Böllern und Raketen richtig zu feiern. So feierlich und schön das Gefunkel am Himmel auch ist, so schädlich und gefährlich kann das Zünden von Feuerwerkskörpern auf der anderen Seite sein. Nicht zuletzt deshalb kam es in den vergangenen Jahren fast schon regelmäßig zu Brandeinsätzen der Feuerwehren im Landkreis im Zusammenhang mit Silvesterraketen. Und auch zu vermeidbaren Unfällen durch unvorsichtiges, leichtsinniges Handeln mit Böllern kommt es in der Silvesternacht immer wieder.

Umso wichtiger ist der richtige Umgang mit Raketen oder Böllern. Daher möchten wir einige vorbeugende Tipps geben, damit der Start ins neue Jahr möglichst unbeschwert vonstattengeht:

  • Beim Kauf von Feuerwerkskörpern auf das BAM-Prüfzeichen achten, da diese Artikel von der Bundesanstalt für Materialforschung geprüft wurden.
  • Eigene „Basteleien“, selbstgebaute Böller oder Feuerwerkskörper mit zweifelhafter Herkunft vermeiden.
  • Gebrauchsanweisungen beachten.
  • Böller nicht in Kinderhände geraten lassen. Altersbeschränkungen dringend beachten.
  • Kinder unter zwölf Jahren auch beim Abbrennen von jugendfreien Kleinfeuerwerksartikeln beaufsichtigen.
  • Böller oder Raketen nicht in Menschenmengen werfen, querschießen oder in Dachgauben oder Bäume feuern.
  • Von leicht brennbaren Gegenständen fernhalten.
  • Feuerwerk nie in der Hand zünden.
  • Sogenannte „Versager“ (nicht ausgelöste Feuerwerkskörper) nicht ein zweites Mal zünden.
  • Dachluken, Fenster, Türen und Tore in der Silvesternacht schließen.
  • Brennbare Gegenstände von den Balkonen nehmen.
  • Bei starkem Wind auf Start von Raketen verzichten.
  • Feuerwerkskörper nach übermäßigem Alkoholgenuss nicht mehr zünden.

Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen dennoch zu einem Brand kommen, sofort die Feuerwehr über den Notruf 112 alarmieren.

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Aktive Wehr, Allgemein, Kinderfeuerwehr

Flämmchen-Prüfung bei den Haibacher Löschhaien

Am 22. Juli 2023 nahmen 24 Kinder der Haibacher Löschhaie an der Flämmchen-Prüfung der Kinderfeuerwehr teil. Burkhard Roth, der stellvertretende Leiter der Kinderfeuerwehr, Michael Bauecker, der Kommandant der Feuerwehr Gemeinde Haibach, Bürgermeister Andreas Zenglein und sogar Landrat Dr. Alexander Legler konnten im Anschluss allen Löschhaien zur erfolgreich bestandenen Prüfung gratulieren. Die Stufe 1 wurde von acht, die Stufe 2 von zwölf und die Stufe 3 von vier Kindern absolviert.

In den verschiedenen Prüfungsstufen wurde im theoretischen Teil die Notrufnummer, die Aufgaben der Feuerwehr, die Details eines Hydranten-Schildes und die Bedeutung der Brandschutz– und Rettungszeichen abgefragt. Im praktischen Teil setzten die Löschhaie selbst einen Notruf ab, warfen Leinenbeutel, mussten die Schutzausrüstung erkennen und selbstverständlich wurde auch gelöscht.

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Aktive Wehr, Allgemein

Tag der Wiederbelebung

Mehr als 70.000 Menschen erleiden deutschlandweit jedes Jahr außerhalb eines Krankenhauses einen plötzlichen Herzstillstand. Bereits nach 3-5 Minuten wird das Gehirn dauerhaft geschädigt. Nur 10 % der Betroffenen überleben. 9 Minuten braucht der Rettungswagen im Durchschnitt zum Patienten. 42,6 % der Laien helfen in Deutschland. 10.000 Leben könnten jedes Jahr in Deutschland zusätzlich gerettet werden, wenn sofort mit einer Herzdruckmassage begonnen würde.

Am Samstag, 15.07.2023, können Sie auch in der Gemeinde Haibach kostenfrei Ihr Erste-Hilfe-Wissen auffrischen und die Wiederbelebung praktisch üben.

9:00 bis 12:00 Uhr Getränke Breunig, Haibach
13:00 bis 16:00 Uhr Feuerwehrgerätehaus Haibach

Die Aktion findet landkreisweit als gemeinsame Aktion der Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg, des Bayerischen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdiensts und des Vereins AED rettet Leben e.V. unter dem Dach der Gesundheitsregion plus statt.

Weitere Informationen: www.gesundheitsregion-ab.de/aktuelles/reanimations-quickies/

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Aktive Wehr, Allgemein

Waldbrand bei Heimbuchenthal fordert auch die Haibacher Wehr

Die Trockenheit führt auch 2023 zu Waldbränden. Am 14. Juni waren es gleich zwei zu etwa gleicher Zeit. Nachdem zunächst gegen 8.00 Uhr ein Waldbrand bei Eschau gemeldet wurde, kam es etwa 30 Minuten später erneut zu einer Alarmierung im nicht weit entfernten Heimbuchenthal. Da die umliegenden Feuerwehren jedoch bereits an der Brandstelle in Eschau gebunden waren, wurden gemäß dem Alarmierungskonzept des Landkreises auch Feuerwehren aus entfernteren Ortschaften zum zweiten Brand nach Heimbuchenthal gerufen, darunter die Feuerwehr Gde. Haibach mit ihrem TLF 3000. Dieses Fahrzeug ist mit seinem geländegängigen Allradantrieb und seiner Beladung auch für Waldbrände bestens ausgerüstet. So verfügt es u.a. über eine Bodensprühanlage, Löschrucksäcke, einen 3000 l großen Wassertank und einen großen 8000 l Faltbehälter, der mangels Hydrantenwasserversorgung im Waldgebiet im Pendelverkehr mit zusätzlichem Löschwasser gefüllt wird.

Insgesamt waren rund 250 Wehrleute vor Ort, darunter 15 aus der Gemeinde Haibach, um mit über 25.000 Litern Löschwasser den 4000 m² großen Brand zu bekämpfen. Ein solches Szenario verlangt den Einsatzkräften viel Kraft ab, denn nach dem oberflächlichen Ablöschen der Flammen müssen auch die Glutnester im Waldboden händisch geöffnet und gelöscht werden.

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Aktive Wehr, Allgemein

Im Lastenaufzug eingeklemmt: Person gerettet

Zu einem nicht alltäglichen Einsatz unter dem Einsatzstichwort „Aufzug öffnen“ wurde die Feuerwehr Gemeinde Haibach um 3:40 Uhr in der Nacht zum Ostermontag 2023 alarmiert:

Eine Person war in dem Kleinlastenaufzug einer zweigeschossigen Gaststätte in der Würzburger Straße eingeschlossen.

Nach der Erkundung durch den ersteintreffenden Gruppenführer Roland Schneider und dem Öffnen der Aufzugsklappe stellte sich heraus, dass die Person mit den Füßen zwischen Kabinendecke und Wand des kleinen Fahrschachts eingeklemmt war.

Nachdem die Person auf einem Spineboard und die Aufzugskabine gegen weitere Bewegung gesichert war, konnte die technische Rettung mittels Hebelwerkzeug zügig durchgeführt werden.

Bis zum Eintreffen des nachgeforderten Rettungsdienstes wurde die Person durch die Feuerwehrsanitäter erstversorgt.

Unter der Leitung vom stellv. Kommandanten Markus Roth waren 13 Einsatzkräfte mit dem MZF und dem HLF 20 an der Einsatzstelle.

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Aktive Wehr, Allgemein

Eine tote Person bei Wohnungsbrand

Bei einem Wohnungsbrand in der Winzenhohler Straße ist am frühen Montagmorgen (27.02.2023) eine Person ums Leben gekommen. Fünf weitere Anwohner konnten von der Feuerwehr gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden.

Gegen 0.40 Uhr wurde der Feuerwehr der Wohnungsbrand gemeldet. Bereits beim Eintreffen schlugen den Einsatzkräften die Flammen entgegen, Fluchtwege waren zum Teil abgeschnitten. Drei Personen mussten mittels Drehleiter, eine Person mittels Steckleiter von Balkonen aus dem Dachgeschoss gerettet werden. Eine 81-jährige bewusstlose Frau wurde in der Brandwohnung aufgefunden und vom Angriffstrupp ins Freie gebracht. Für den 87-jährigen Bewohner der Brandwohnung kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er konnte nur noch tot geborgen werden. Die anderen Bewohner des Hauses wurden durch Klingeln, Hilferufe und durch Lärm von herabfallenden Bauteilen auf das Feuer aufmerksam und konnten das Haus unversehrt verlassen. Vier Bewohner des Mehrfamilienhauses wurden durch den Rettungsdienst in umliegende Kliniken eingeliefert. Auch ein Feuerwehrmann musste sich an der Brandstelle wegen leichter Verletzungen in ambulante Behandlung begeben.

Für die Brandbekämpfung wurden vier C-Rohre und neun Atemschutztrupps eingesetzt. Weiterhin wurde der giftige Brandrauch mit einem Hochleistungslüfter ins Freie geblasen. Nach umfangreichen Nachlöscharbeiten und der abschließenden Kontrolle der Einsatzstelle mit einer Wärmebildkamera wurde diese der Kriminalpolizei zur Brandursachenermittlung übergeben.

Die Feuerwehren Haibach, Winzenhohl und Aschaffenburg waren mit neun Fahrzeugen und 45 Einsatzkräften vor Ort. Einsatzleiter und Kommandant Michael Bauecker wurde von Kreisbrandrat Frank Wissel, Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Markus Fischer unterstützt. Der Rettungsdienst war mit drei Rettungswagen, zwei Notärzten und einem Einsatzleiter Rettungsdienst anwesend. Da das Wohnhaus die Nacht über nicht mehr betreten werden konnte, wurde für die Bewohner kurzfristig eine andere Unterkunft gesucht.

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Aktive Wehr, Allgemein

Dienstversammlung für die Jahre 2021 und 2022

Am 12.02.2023 fand die Dienstversammlung für die Jahre 2021 und 2022 im Mehrzweckraum des Gerätehauses am Floriansweg statt. Nachfolgend der Bericht des Main-Echo dazu:

Viele Ehrungen, Ernennungen und Beförderungen konnten auf der Dienstversammlung endlich durchgeführt werden.

Von links: Bgm. Andreas Zenglein, stv. Kommandant Markus Roth, Florian Noll, Burkhard Roth, Michael Heeg, Wolfgang Schulz, Andreas Kunkel, Roland Schneider, Robert Heeg, Stefan Xhonneux, Achim Großmann, Lars Schneider, Ralf Hofmeister, Stefan Schlesinger, Christoph Schüßler, Niklas Haida, Nils Kruschina, Luis Seltsam, Lukas Roth, Ewan Hein, Marlon Dorn, Michael Baumann, Johanna Bauecker, Juri Hofmeister, Christian Ruppert, Hans Barthelmeß, KBM Max Aßmar.
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Aktive Wehr

PKW überschlägt sich auf schneeglatter Fahrbahn

Am Morgen des 12. Dezember 2022 ereignete sich auf der Ortsverbindungsstraße Haibach – Dörrmorsbach ein Verkehrsunfall mit einem PKW. Der junge Fahrer des VW Polo hatte offenbar die Rutschgefahr auf der schneebedeckten Fahrbahn unterschätzt und prallte auf der leicht abschüssigen Strecke zunächst an die rechte Fahrbahnbegrenzung. Durch den Rückstoß fuhr er anschließend die linksseitige Straßenböschung hinauf, was sein Fahrzeug zum Umkippen brachte.

Glücklicherweise wurde der Fahrer nur leicht verletzt und konnte sich selbst aus seinem auf dem Dach liegenden Auto befreien. Die Feuerwehr Gde. Haibach sicherte derweil die Unfallstelle ab und übergab nach kurzer Erstversorgung den unter Schock stehenden jungen Mann dem Rettungsdienst. Bis zur Bergung des Fahrzeugs regelte die Feuerwehr wechselseitig den Verkehr.

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Aktive Wehr

Die „alte Anne“ geht in Ruhestand

Die „alte Anne“ hat nun ausgedient! Pünktlich zum „Tag des Ehrenamtes“ am 5.12.2022 wurde die neue Reanimationspuppe für die First Responder Einheit der Freiwilligen Feuerwehr Gemeinde Haibach ausgeliefert. Mit der neuen Puppe können die ehrenamtlich tätigen Kameradinnen und Kameraden nun das Atemwegsmanagement und auch die Defibrillation wesentlich effizienter trainieren. 

Vielen Dank an die Firma Medical Stuff für die umfassende Einführung in die neue Ausrüstung. 

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