Aktive Wehr

Haus in der Ankergasse teilweise eingestürzt

Bauarbeiten sind vermutlich die Ursache, weshalb ein etwa 100 Jahre altes Haus am 6. Mai 2024 in der Ankergasse teilweise eingestürzt ist.

Durch Grabungsarbeiten war eine alte Stützmauer entlang der Straße mutmaßlich so geschwächt worden, dass sie dem Druck des regendurchfeuchteten Erdreichs nicht mehr Stand halten konnte. Durch den Kollaps der Mauer wurde dem Fundament des angrenzenden Hauses der Halt entzogen, wodurch die Vorderfront des Hauses auf die Straße stützte.

Glücklicherweise war das Nebengebäude unbewohnt und diente nur als Abstellraum, so dass keine Bewohner zu Schaden kamen. Auch auf der Straße war zum Zeitpunkt des Einsturzes niemand unterwegs, so dass keine Personenschäden zu beklagen sind.

Die Feuerwehr Gde. Haibach sperrte die Unglückstelle ab und sicherte vor weiteren herabfallenden Trümmerteilen. Da das Haus zu diesem Zeitpunkt akut einsturzgefährdet war, wurde in Abstimmung mit dem Hauseigentümer und dem von der Kreisbrandinspektion hinzugezogenen Feuerwehr-Fachberater „Bau“ entschieden, das Haus umgehend und kontrolliert vollständig abzureißen.

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Aktive Wehr, Allgemein

Ehrungen bei der Dienstversammlung 2024

Quelle: Unser Echo vom 8.3.2024
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Aktive Wehr, Allgemein

Probealarm zur Warnung der Bevölkerung Sirenenwarnung am 14. März 2024

Zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit der Sirenen wird am
Donnerstag, 14. März 2024 um 11:00 Uhr
eine Probealarmierung durchgeführt.

Hierfür werden alle verfügbaren Sirenen mit einem einminütigen Heulton, dem Sirenensignal „Warnung der Bevölkerung“, ausgelöst. Zusätzlich wird über das Bevölkerungswarn- und Informationssystem „KATWARN“ eine Probewarnung per App/SMS versandt. Darüber hinaus wird über den Mobilfunkdienst „Cell Broadcast“ eine Warnnachricht direkt auf das Handy oder Smartphone verschickt. Die Sirenen werden zur Warnung der Bevölkerung vor Katastrophen und Schadensereignissen von erheblichem Ausmaß ausgelöst, um zeitnah auf Warnhinweise im Radio aufmerksam zu machen.

Es besteht also keinerlei Anlass zur Besorgnis; bei dem Sirenenheulton „Rundfunkgerät einschalten, auf Durchsage achten“ handelt es sich um eine reine Routineüberprüfung der Alarmierungseinrichtungen. Der Bayerische Rundfunk, Antenne Bayern und andere bayerische Sender werden während dieser Zeit auf den Probealarm hinweisen.

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Aktive Wehr

Sicherheit zum Jahreswechsel

Silvester – für viele ein Anlass, um mit Böllern und Raketen richtig zu feiern. So feierlich und schön das Gefunkel am Himmel auch ist, so schädlich und gefährlich kann das Zünden von Feuerwerkskörpern auf der anderen Seite sein. Nicht zuletzt deshalb kam es in den vergangenen Jahren fast schon regelmäßig zu Brandeinsätzen der Feuerwehren im Landkreis im Zusammenhang mit Silvesterraketen. Und auch zu vermeidbaren Unfällen durch unvorsichtiges, leichtsinniges Handeln mit Böllern kommt es in der Silvesternacht immer wieder.

Umso wichtiger ist der richtige Umgang mit Raketen oder Böllern. Daher möchten wir einige vorbeugende Tipps geben, damit der Start ins neue Jahr möglichst unbeschwert vonstattengeht:

  • Beim Kauf von Feuerwerkskörpern auf das BAM-Prüfzeichen achten, da diese Artikel von der Bundesanstalt für Materialforschung geprüft wurden.
  • Eigene „Basteleien“, selbstgebaute Böller oder Feuerwerkskörper mit zweifelhafter Herkunft vermeiden.
  • Gebrauchsanweisungen beachten.
  • Böller nicht in Kinderhände geraten lassen. Altersbeschränkungen dringend beachten.
  • Kinder unter zwölf Jahren auch beim Abbrennen von jugendfreien Kleinfeuerwerksartikeln beaufsichtigen.
  • Böller oder Raketen nicht in Menschenmengen werfen, querschießen oder in Dachgauben oder Bäume feuern.
  • Von leicht brennbaren Gegenständen fernhalten.
  • Feuerwerk nie in der Hand zünden.
  • Sogenannte „Versager“ (nicht ausgelöste Feuerwerkskörper) nicht ein zweites Mal zünden.
  • Dachluken, Fenster, Türen und Tore in der Silvesternacht schließen.
  • Brennbare Gegenstände von den Balkonen nehmen.
  • Bei starkem Wind auf Start von Raketen verzichten.
  • Feuerwerkskörper nach übermäßigem Alkoholgenuss nicht mehr zünden.

Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen dennoch zu einem Brand kommen, sofort die Feuerwehr über den Notruf 112 alarmieren.

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Aktive Wehr, Allgemein, Kinderfeuerwehr

Flämmchen-Prüfung bei den Haibacher Löschhaien

Am 22. Juli 2023 nahmen 24 Kinder der Haibacher Löschhaie an der Flämmchen-Prüfung der Kinderfeuerwehr teil. Burkhard Roth, der stellvertretende Leiter der Kinderfeuerwehr, Michael Bauecker, der Kommandant der Feuerwehr Gemeinde Haibach, Bürgermeister Andreas Zenglein und sogar Landrat Dr. Alexander Legler konnten im Anschluss allen Löschhaien zur erfolgreich bestandenen Prüfung gratulieren. Die Stufe 1 wurde von acht, die Stufe 2 von zwölf und die Stufe 3 von vier Kindern absolviert.

In den verschiedenen Prüfungsstufen wurde im theoretischen Teil die Notrufnummer, die Aufgaben der Feuerwehr, die Details eines Hydranten-Schildes und die Bedeutung der Brandschutz– und Rettungszeichen abgefragt. Im praktischen Teil setzten die Löschhaie selbst einen Notruf ab, warfen Leinenbeutel, mussten die Schutzausrüstung erkennen und selbstverständlich wurde auch gelöscht.

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Aktive Wehr, Allgemein

Tag der Wiederbelebung

Mehr als 70.000 Menschen erleiden deutschlandweit jedes Jahr außerhalb eines Krankenhauses einen plötzlichen Herzstillstand. Bereits nach 3-5 Minuten wird das Gehirn dauerhaft geschädigt. Nur 10 % der Betroffenen überleben. 9 Minuten braucht der Rettungswagen im Durchschnitt zum Patienten. 42,6 % der Laien helfen in Deutschland. 10.000 Leben könnten jedes Jahr in Deutschland zusätzlich gerettet werden, wenn sofort mit einer Herzdruckmassage begonnen würde.

Am Samstag, 15.07.2023, können Sie auch in der Gemeinde Haibach kostenfrei Ihr Erste-Hilfe-Wissen auffrischen und die Wiederbelebung praktisch üben.

9:00 bis 12:00 Uhr Getränke Breunig, Haibach
13:00 bis 16:00 Uhr Feuerwehrgerätehaus Haibach

Die Aktion findet landkreisweit als gemeinsame Aktion der Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg, des Bayerischen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdiensts und des Vereins AED rettet Leben e.V. unter dem Dach der Gesundheitsregion plus statt.

Weitere Informationen: www.gesundheitsregion-ab.de/aktuelles/reanimations-quickies/

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Aktive Wehr, Allgemein

Waldbrand bei Heimbuchenthal fordert auch die Haibacher Wehr

Die Trockenheit führt auch 2023 zu Waldbränden. Am 14. Juni waren es gleich zwei zu etwa gleicher Zeit. Nachdem zunächst gegen 8.00 Uhr ein Waldbrand bei Eschau gemeldet wurde, kam es etwa 30 Minuten später erneut zu einer Alarmierung im nicht weit entfernten Heimbuchenthal. Da die umliegenden Feuerwehren jedoch bereits an der Brandstelle in Eschau gebunden waren, wurden gemäß dem Alarmierungskonzept des Landkreises auch Feuerwehren aus entfernteren Ortschaften zum zweiten Brand nach Heimbuchenthal gerufen, darunter die Feuerwehr Gde. Haibach mit ihrem TLF 3000. Dieses Fahrzeug ist mit seinem geländegängigen Allradantrieb und seiner Beladung auch für Waldbrände bestens ausgerüstet. So verfügt es u.a. über eine Bodensprühanlage, Löschrucksäcke, einen 3000 l großen Wassertank und einen großen 8000 l Faltbehälter, der mangels Hydrantenwasserversorgung im Waldgebiet im Pendelverkehr mit zusätzlichem Löschwasser gefüllt wird.

Insgesamt waren rund 250 Wehrleute vor Ort, darunter 15 aus der Gemeinde Haibach, um mit über 25.000 Litern Löschwasser den 4000 m² großen Brand zu bekämpfen. Ein solches Szenario verlangt den Einsatzkräften viel Kraft ab, denn nach dem oberflächlichen Ablöschen der Flammen müssen auch die Glutnester im Waldboden händisch geöffnet und gelöscht werden.

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Aktive Wehr, Allgemein

Im Lastenaufzug eingeklemmt: Person gerettet

Zu einem nicht alltäglichen Einsatz unter dem Einsatzstichwort „Aufzug öffnen“ wurde die Feuerwehr Gemeinde Haibach um 3:40 Uhr in der Nacht zum Ostermontag 2023 alarmiert:

Eine Person war in dem Kleinlastenaufzug einer zweigeschossigen Gaststätte in der Würzburger Straße eingeschlossen.

Nach der Erkundung durch den ersteintreffenden Gruppenführer Roland Schneider und dem Öffnen der Aufzugsklappe stellte sich heraus, dass die Person mit den Füßen zwischen Kabinendecke und Wand des kleinen Fahrschachts eingeklemmt war.

Nachdem die Person auf einem Spineboard und die Aufzugskabine gegen weitere Bewegung gesichert war, konnte die technische Rettung mittels Hebelwerkzeug zügig durchgeführt werden.

Bis zum Eintreffen des nachgeforderten Rettungsdienstes wurde die Person durch die Feuerwehrsanitäter erstversorgt.

Unter der Leitung vom stellv. Kommandanten Markus Roth waren 13 Einsatzkräfte mit dem MZF und dem HLF 20 an der Einsatzstelle.

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