Aktive Wehr, Allgemein, Jugendfeuerwehr

Zwölf Nachwuchskräfte schließen MTA Basismodul in Haibach erfolgreich ab

120 Stunden Ausbildung, starke Prüfungsergebnisse und großer ehrenamtlicher Einsatz bei der Feuerwehr Gemeinde Haibach

Nach zahlreichen Ausbildungsabenden und Wochenenden zwischen April und Oktober 2026 konnten zwölf Feuerwehranwärterinnen und Feuerwehranwärter erfolgreich das Basismodul der Modularen Truppausbildung (MTA) bei der Feuerwehr Gemeinde Haibach abschließen. Die Abschlussprüfung fand am 11. Oktober im Feuerwehrhaus Haibach statt. Insgesamt knapp 120 Ausbildungsstunden lagen hinter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Neun von ihnen stammen aus der Feuerwehr Gemeinde Haibach, zwei aus der Feuerwehr Hösbach und ein Teilnehmer aus der Feuerwehr Großostheim.

Im Mittelpunkt der Ausbildung standen die grundlegenden Kenntnisse und Fertigkeiten für den Feuerwehrdienst. Von der Brandbekämpfung über die technische Hilfeleistung bis hin zu rechtlichen Grundlagen, Fahrzeugkunde und dem sicheren Umgang mit den Einsatzgeräten wurden die Nachwuchskräfte intensiv auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet. Besonders erfreulich waren die Ergebnisse der schriftlichen Abschlussprüfung: Über alle 13 Themenbereiche hinweg beantworteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchschnittlich rund 92 Prozent der Fragen richtig. Sie zeigten, mit welcher Motivation sich die jungen Feuerwehrangehörigen auf ihre Ausbildung vorbereitet hatten.

Den erfolgreichen Lehrgangsabschluss begleiteten auch die Kreisbrandmeister Timo Krimm und Max Asmar sowie Haibachs Bürgermeister Hermann Mantel. Ihre Anwesenheit unterstrich die Bedeutung einer fundierten Ausbildung und der guten Zusammenarbeit der Feuerwehren über die Gemeindegrenzen hinweg.

Großer Dank an Ausbilder und ehrenamtliche Helfer

Ein besonderer Dank gilt dem Ausbilderteam um Jonas Hofmeister, das über viele Wochen hinweg einen erheblichen Teil seiner Freizeit investierte, um den Feuerwehrnachwuchs fachlich und praktisch auszubilden. Mit Geduld, Erfahrung und persönlichem Einsatz vermittelten die Ausbilder nicht nur das notwendige Wissen, sondern auch die Bedeutung von Kameradschaft, Verantwortung und gegenseitigem Vertrauen im Feuerwehrdienst. Ebenso wichtig war die Unterstützung im Hintergrund. Das ehrenamtliche Helferteam um Hansi Heeg kümmerte sich während der gesamten Ausbildung zuverlässig um die Verpflegung der Teilnehmer und Ausbilder. Mit viel Herzblut sorgten die Helferinnen und Helfer dafür, dass auch an langen Ausbildungstagen bestens für das leibliche Wohl gesorgt war.

Der stellvertretende Kommandant der Feuerwehr Gemeinde Haibach, Stefan Xhonneux, würdigte die Leistung des Nachwuchses: „Ich bin stolz auf unsere Nachwuchskräfte und ihre Leistung in der Prüfung. Ich freue mich darauf, künftig gemeinsam mit unseren jungen Kameradinnen und Kameraden in den Einsatz zu fahren.“

Der erste große Schritt ist geschafft

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Basismoduls haben die zwölf Nachwuchskräfte einen wichtigen Meilenstein ihrer Feuerwehrlaufbahn erreicht. In den kommenden Monaten und Jahren folgen weitere Ausbildungsabschnitte, Zusatzmodule und praktische Einsatzerfahrungen. Den Abschluss der Modularen Truppausbildung bildet schließlich die Qualifikation zum Truppführer.

Die Feuerwehr Gemeinde Haibach gratuliert allen Kameradinnen und Kameraden herzlich zur bestandenen Ausbildung und wünscht ihnen für ihren weiteren Feuerwehrweg viel Erfolg, Freude und stets eine gesunde Rückkehr von ihren Einsätzen. Lust, selbst mitzumachen? Die Feuerwehr Gemeinde Haibach freut sich über neue motivierte Kameradinnen und Kameraden. Interessierte sind bei den Ausbildungsabenden, montags ab 19 Uhr im Feuerwehrhaus willkommen oder melden sich unter kommandant@ff-haibach.de.

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Angebranntes Kochgut sorgt für Rauchentwicklung

Am späteren Mittwochabend wurde die Freiwillige Feuerwehr Haibach zu einem gemeldeten Zimmerbrand mit einer möglicherweise gefährdeten Person in die Johann-Schneider-Straße alarmiert.

Ein aufmerksamer Nachbar hatte eine Rauchentwicklung aus einer Wohnung bemerkt und umgehend die Feuerwehr verständigt. Anschließend machte er die Bewohnerin auf die Gefahr aufmerksam, sodass diese ihre Wohnung selbstständig verlassen konnte. Der Nachbar entfernte zudem einen Topf von der eingeschalteten Kochstelle und schaltete den Herd aus.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war die betroffene Wohnung verraucht. Ursache hierfür war der auf dem Herd befindliche Topf. Ein Angriffstrupp unter Atemschutz kontrollierte den betroffenen Bereich und führte kleinere Nachlöscharbeiten durch. Anschließend wurde das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter vom Rauch befreit. Die Bewohnerin wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst untersucht und konnte anschließend unversehrt in ihre Wohnung zurückkehren.

Die Freiwillige Feuerwehr Haibach war mit 21 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen vor Ort. Zusätzlich stand die Freiwillige Feuerwehr Bessenbach mit zwölf Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen in Bereitschaft. Rettungsdienst, Notarzt und Polizei unterstützten die Einsatzmaßnahmen.

Durch das aufmerksame und beherzte Eingreifen des Nachbarn konnte eine weitere Gefährdung der Bewohnerin und eine mögliche Ausbreitung des Brandes verhindert und der Einsatz nach gut 45 Minuten beendet werden.

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Hohe Waldbrandgefahr in Haibach – Allgemeinverfügung zum Verbot von offenem Feuer verlängert bis 31.08.2026

Die aktuelle Wetterlage mit anhaltender Trockenheit und hohen Temperaturen führt zu einer erheblich erhöhten Brandgefahr in unserer Region. Für die nächste Zeit wird eine Waldbrandgefahrenstufe 4 von 5 sowie ein Graslandfeuerindex 4 von 5 mit Tendenz zur höchsten Stufe 5 erwartet.

Bereits kleinste Zündquellen können unter diesen Bedingungen Wald- und Vegetationsbrände auslösen und zu einer schnellen Brandausbreitung führen.

Allgemeinverfügung der Gemeinde Haibach

Zum Schutz der Bevölkerung sowie zur Vermeidung von Wald- und Vegetationsbränden hat die Gemeinde Haibach eine Allgemeinverfügung erlassen.

Bis einschließlich 31. August 2026 ist der Betrieb von offenen Feuerstätten im Freien außerhalb der geschlossenen Ortslage untersagt. Das Verbot umfasst insbesondere:

  • Holz- und Kohlegrills
  • Lagerfeuer
  • sonstige offene Feuer auf privaten Grundstücken außerhalb der geschlossenen Ortslage
  • offene Feuer an gemeindlichen Grillplätzen

Die vollständige Allgemeinverfügung steht auf der Internetseite der Gemeinde Haibach zur Verfügung:

👉 https://www.haibach.de/fileadmin/Dateien/Webseite/Dateien/allgemeine_Ver%C3%B6ffentlichungen/2026-07-27_-_Verbot_von_offenem_Feuer_au%C3%9Ferhalb_des_Ortsgebietes__Kurzversion_.pdf

Auch innerhalb der Ortslage besondere Vorsicht

Das Grillen innerhalb der geschlossenen Ortslage bleibt grundsätzlich zulässig. Aufgrund der aktuellen Gefahrenlage sind jedoch besondere Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten:

  • Feuerstätten niemals unbeaufsichtigt lassen
  • Funkenflug vermeiden
  • Ausreichenden Abstand zu brennbaren Materialien einhalten
  • Geeignete Löschmittel bereithalten
  • Feuer und Glut nach Gebrauch vollständig löschen

So können Sie helfen, Brände zu verhindern

Jeder Einzelne kann dazu beitragen, das Risiko von Wald- und Vegetationsbränden zu reduzieren:

  • Kein offenes Feuer in Wald und Flur entzünden
  • Nicht in Waldgebieten oder trockener Vegetation rauchen
  • Fahrzeuge nicht auf trockenem Gras abstellen
  • Müll und Glasflaschen ordnungsgemäß entsorgen
  • Rauchentwicklungen oder Feuer sofort über den Notruf 112 melden

Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Wälder und Grünflächen sind wertvolle Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen. Gerade in Zeiten hoher Brandgefahr ist ein verantwortungsbewusster Umgang mit der Natur besonders wichtig.

Die Feuerwehr Haibach bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Unterstützung und ihr umsichtiges Verhalten. Gleichzeitig gilt unser Dank allen Einsatzkräften, die jederzeit bereitstehen, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.

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Zehn Jahre Kinderfeuerwehr und neue Möglichkeiten für die Brandschutzerziehung

Mit einem abwechslungsreichen Programm feierte die Freiwillige Feuerwehr Gemeinde Haibach das zehnjährige Bestehen ihrer Kinderfeuerwehr „Löschhaie“. Das Jubiläum bot die Gelegenheit, auf eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit zurückzublicken und gleichzeitig den neuen Rollwagen „Brandschutzerziehung“ offiziell durch die beiden stellvertretenden Kommandanten Stefan Xhonneux und Ralf Hofmeister in Dienst zu stellen.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Flämmchenprüfung, bei der die Kinder ihr Wissen und ihre praktischen Fähigkeiten unter Beweis stellten. Spielerisch und altersgerecht vermittelten die verschiedenen Stationen Grundlagen des Brandschutzes, der Feuerwehrarbeit und des richtigen Verhaltens in Notfällen. Alle Teilnehmer absolvierten die Prüfung erfolgreich und erhielten ihre Auszeichnungen.

Seit der Gründung der Kinderfeuerwehr vor zehn Jahren wurden insgesamt 82 Kinder an die Feuerwehr herangeführt. 19 von ihnen wechselten zwischenzeitlich in die Jugendfeuerwehr und sechs engagieren sich heute bereits  als aktive Einsatzkräfte in der Gemeinde Haibach. Einige ehemalige Löschhaie bringen ihre Erfahrungen inzwischen selbst als Betreuer ein und begleiten die nächste Generation auf ihrem Weg.

Im Rahmen der Jubiläumsfeier wurden außerdem Hannes, Moritz, Emilia und Frieda feierlich in die Jugendfeuerwehr verabschiedet. Gleichzeitig dankte die Feuerwehr den Gründern Dominik Roth und Burkhard Roth, dem langjährigen Leiter Max Weis, dem heutigen Leiter Lars Schneider mit Stellvertreter Michael Heeg sowie dem gesamten Betreuerteam für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz.

Mit der Indienststellung des neuen Rollwagens baut die Feuerwehr ihre Brandschutzerziehung konsequent weiter aus. Die mobile Ausstattung ermöglicht künftig noch praxisnähere Schulungen in Kindergärten, Schulen und bei öffentlichen Veranstaltungen. Ziel ist es, Kindern frühzeitig Gefahren bewusst zu machen, richtiges Verhalten im Notfall zu vermitteln und so einen wichtigen Beitrag zur Prävention zu leisten.

Der Rollwagen entstand in zahlreichen Stunden ehrenamtlicher Detailplanung. Ein besonderer Dank galt dem Arbeitskreis um Markus Roth, Hansi Heeg, Felix Heeg und Klaus Großmann, die das Projekt von der ersten Idee bis zur Fertigstellung maßgeblich umgesetzt haben.

In seinem Grußwort unterstrich Bürgermeister Hermann Mantel die Bedeutung der Kinderfeuerwehr und der Brandschutzerziehung für die Gemeinde. Beides leiste einen wichtigen Beitrag, Kinder frühzeitig für Verantwortung, Hilfsbereitschaft und Sicherheitsbewusstsein zu sensibilisieren.

Das Jubiläum zeigte eindrucksvoll, dass eine erfolgreiche Feuerwehrarbeit nicht erst im Einsatz beginnt. Sie beginnt mit einer starken Nachwuchsarbeit und einer modernen Brandschutzerziehung, die Kindern Wissen vermittelt, Gefahren vorbeugt und damit einen nachhaltigen Beitrag zur Sicherheit in der Gemeinde leistet.

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Unwetter führt zu 65 Einsätzen – Feuerwehr Haibach seit den frühen Morgenstunden im Dauereinsatz

Ein schweres Unwetter hat am heutigen Mittwoch das Gemeindegebiet Haibach getroffen und zu einer umfangreichen Flächenlage geführt. Seit etwa 4:07 Uhr war die Feuerwehr Haibach im gesamten Ortsgebiet im Dauereinsatz, um die zahlreichen wetterbedingten Schadenslagen abzuarbeiten.

Im Laufe des Tages wurden insgesamt 65 Einsatzstellen bewältigt. Das Einsatzspektrum umfasste unter anderem überflutete Keller, vollgelaufene Gebäude, überschwemmte Verkehrsflächen sowie weitere durch die starken Niederschläge verursachte Schadenslagen. Einer der größten und personalintensivsten Einsätze war die Grund- und Mittelschule Haibach, in deren Kellergeschoss das Wasser zeitweise rund 1,20 Meter hoch stand. Mithilfe leistungsstarker Pumpen wurde das Wasser entfernt, um weitere Schäden möglichst zu begrenzen.

Zur Bewältigung der außergewöhnlichen Einsatzlage wurde die Feuerwehr Haibach durch den Löschzug 5 Schöllkrippen–Kleinkahl sowie die Feuerwehr Schimborn mit einem Pumpenkontingent unterstützt. Insgesamt waren 90 Einsatzkräfte im Einsatz. Darüber hinaus leistete die Drehleiter der Feuerwehr Haibach im Rahmen der überörtlichen Hilfe Unterstützung bei einem Unwettereinsatz im Stadtgebiet Aschaffenburg.

Vor Ort verschafften sich Kreisbrandmeister Max Asmar sowie Erster Bürgermeister Hermann Mantel einen persönlichen Eindruck von der Lage und standen im engen Austausch mit der Einsatzleitung.

Die Feuerwehr Haibach bedankt sich herzlich bei allen 87 eingesetzten Einsatzkräften. Ein besonderer Dank gilt dem Löschzug 5 Schöllkrippen–Kleinkahl sowie der Feuerwehr Schimborn für die schnelle und professionelle Unterstützung. Die hervorragende Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg hat maßgeblich dazu beigetragen, die zahlreichen Einsatzstellen effizient und sicher abzuarbeiten.

Die Ereignisse des heutigen Tages zeigen einmal mehr, wie wichtig eine leistungsfähige Feuerwehr, eine funktionierende überörtliche Zusammenarbeit und das ehrenamtliche Engagement für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sind.

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Hohe Waldbrandgefahr in Haibach – Allgemeinverfügung zum Verbot von offenem Feuer

Die aktuelle Wetterlage mit anhaltender Trockenheit und hohen Temperaturen führt zu einer erheblich erhöhten Brandgefahr in unserer Region. Für die kommenden Tage wird eine Waldbrandgefahrenstufe 4 von 5 sowie ein Graslandfeuerindex 4 von 5 mit Tendenz zur höchsten Stufe 5 erwartet.

Bereits kleinste Zündquellen können unter diesen Bedingungen Wald- und Vegetationsbrände auslösen und zu einer schnellen Brandausbreitung führen.

Allgemeinverfügung der Gemeinde Haibach

Zum Schutz der Bevölkerung sowie zur Vermeidung von Wald- und Vegetationsbränden hat die Gemeinde Haibach eine Allgemeinverfügung erlassen.

Vom 25. Juni 2026 bis einschließlich 12. Juli 2026 ist der Betrieb von offenen Feuerstätten im Freien außerhalb der geschlossenen Ortslage untersagt. Das Verbot umfasst insbesondere:

  • Holz- und Kohlegrills
  • Lagerfeuer
  • sonstige offene Feuer auf privaten Grundstücken außerhalb der geschlossenen Ortslage
  • offene Feuer an gemeindlichen Grillplätzen

Die vollständige Allgemeinverfügung steht auf der Internetseite der Gemeinde Haibach zur Verfügung:

👉 https://www.haibach.de/fileadmin/Dateien/Webseite/Bilder/Sonstiges/2026-06-24_-_Verbot_von_offenem_Feuer_au%C3%9Ferhalb_des_Ortsgebietes__Kurzversion_.pdf

Auch innerhalb der Ortslage besondere Vorsicht

Das Grillen innerhalb der geschlossenen Ortslage bleibt grundsätzlich zulässig. Aufgrund der aktuellen Gefahrenlage sind jedoch besondere Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten:

  • Feuerstätten niemals unbeaufsichtigt lassen
  • Funkenflug vermeiden
  • Ausreichenden Abstand zu brennbaren Materialien einhalten
  • Geeignete Löschmittel bereithalten
  • Feuer und Glut nach Gebrauch vollständig löschen

So können Sie helfen, Brände zu verhindern

Jeder Einzelne kann dazu beitragen, das Risiko von Wald- und Vegetationsbränden zu reduzieren:

  • Kein offenes Feuer in Wald und Flur entzünden
  • Nicht in Waldgebieten oder trockener Vegetation rauchen
  • Fahrzeuge nicht auf trockenem Gras abstellen
  • Müll und Glasflaschen ordnungsgemäß entsorgen
  • Rauchentwicklungen oder Feuer sofort über den Notruf 112 melden

Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Wälder und Grünflächen sind wertvolle Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen. Gerade in Zeiten hoher Brandgefahr ist ein verantwortungsbewusster Umgang mit der Natur besonders wichtig.

Die Feuerwehr Haibach bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Unterstützung und ihr umsichtiges Verhalten. Gleichzeitig gilt unser Dank allen Einsatzkräften, die jederzeit bereitstehen, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.

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Sechs Personen aus stark verrauchter Wohnung gerettet

Um 02:07 Uhr wurde die Feuerwehr in die Schäferstraße im Ortsteil Grünmorsbach zu einem Kleinbrand in einer Dachgeschosswohnung alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Feuer bereits durch den Bewohner mit einem Pulverlöscher gelöscht worden. Die Wohnung war jedoch stark verraucht.

Vermutlich hatte ein Elektrogerät den Brand ausgelöst. Das Feuer griff auf eine Dachfensterverdunkelung über. Insgesamt befanden sich sechs Personen, darunter vier Kinder, in der Wohnung. Alle konnten das Gebäude verlassen und wurden zur weiteren Untersuchung an den Rettungsdienst übergeben.

Während des Einsatzes suchten die Einsatzkräfte gemeinsam mit der Besitzerin nach einer vermissten Katze, die jedoch nicht aufgefunden werden konnte. Die Feuerwehr kontrollierte die betroffene Wohnung sowie den Dachspitz mit einer Wärmebildkamera auf versteckte Glutnester. Dabei konnten keine weiteren Brandstellen festgestellt werden. Anschließend wurden umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durchgeführt, ein beschädigtes Dachfenster gesichert sowie Teile des Gebäudes stromlos geschaltet.

Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Wohnung verschlossen und an den Vermieter übergeben. Insgesamt waren 13 ehrenamtliche Einsatzkräfte im Einsatz.

Brände durch elektrische Geräte entstehen häufig ohne Vorwarnung. Elektrische Geräte sollten regelmäßig auf Beschädigungen überprüft und bei Auffälligkeiten außer Betrieb genommen werden. Funktionsfähige Rauchmelder können im Ernstfall wertvolle Zeit für die Selbstrettung verschaffen. Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Kräften von Feuerwehr und Rettungsdienst für die professionelle Zusammenarbeit und ihren engagierten Einsatz zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger. Dieser Einsatz zeigt einmal mehr, wie wichtig das Ehrenamt für die Sicherheit unserer Gemeinde ist.

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Tag der Feuerwehr Haibach 2026 – ein Wochenende für die gesamte Gemeinde

Die Feuerwehr Haibach lädt herzlich zum Tag der Feuerwehr am Feuerwehrhaus in der Floriansweg 1, Haibach ein. Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Wochenende mit Information, Unterhaltung und Gemeinschaft, getragen vom Engagement unserer ehrenamtlichen Einsatzkräfte und der gesamten Blaulichtfamilie.

Samstag, 13.06. ab 17:00 Uhr – Lange Nacht der Feuerwehr

Den Auftakt bildet am Samstagabend die „Lange Nacht der Feuerwehr“.

Starten Sie mit Steaksandwiches und kühlen Getränken in einen geselligen Abend. An unserer Bar erwarten Sie Cocktails und musikalische Begleitung durch DJ Frank.

Die Lange Nacht bietet Gelegenheit zum Austausch, zu Gesprächen mit unseren Einsatzkräften und zu einem gemeinsamen, entspannten Abend in kameradschaftlicher Atmosphäre.

Sonntag, 14.06., 11:00–17:00 Uhr – Tag der Feuerwehr Information, Vorführungen und Familienprogramm

Der Sonntag steht ganz im Zeichen von Information, Einblicken in unsere Arbeit und einem familienfreundlichen Rahmenprogramm.

Vorführungen am Nachmittag

  • Demonstration einer Fettexplosion durch die aktive Wehr – anschaulich und lehrreich wird gezeigt, welche Gefahren im Haushalt entstehen können und wie richtiges Verhalten Leben schützt.
  • Schauübung „Containerbrand“ der Jugendfeuerwehr Haibach – unsere Nachwuchskräfte stellen ihr Können und ihre Ausbildung unter Beweis.

Zusammenarbeit in der Blaulichtfamilie

Diese enge Zusammenarbeit steht beispielhaft für die Leistungsfähigkeit der ehrenamtlichen Gefahrenabwehr in Haibach.

Für Kinder und Familien

  • Hüpfburg
  • Kinderfeuerwehrautos
  • Pool (bitte Badekleidung mitbringen)

Auch kulinarisch ist bestens gesorgt: Leckeres vom Grill, Kaffee und selbstgebackener Kuchen laden zum Verweilen ein.

Public Viewing am Sonntagabend

Um 19:00 Uhr übertragen wir live das WM-Spiel
Deutschland vs. Curacao

Erleben Sie das Spiel in gemeinschaftlicher Atmosphäre beim Public Viewing am Feuerwehrhaus.

Ehrenamt verbindet

Ob Feuerwehr, Rettungsdienst oder Wasserrettung – die gesamte Blaulichtfamilie in Haibach steht für Verantwortung, Professionalität und verlässliche Zusammenarbeit.

Die hohe Leistungsfähigkeit unserer Organisationen basiert auf kontinuierlicher Ausbildung, moderner Ausstattung und vor allem auf dem ehrenamtlichen Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger.

Der Tag der Feuerwehr zeigt, wie stark unsere Gemeinschaft ist und wie wichtig das Ehrenamt für die Sicherheit unserer Gemeinde bleibt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf ein gemeinsames Wochenende bei Ihrer
Feuerwehr Haibach.

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Aktive Wehr, Allgemein, Jugendfeuerwehr

Girls Day bei der Feuerwehr Haibach

Im Rahmen des bundesweiten Girls Day beteiligte sich auch die Feuerwehr Haibach an dem Aktionstag zur beruflichen Orientierung. Ziel des Girls Day ist es, Mädchen Einblicke in Berufsfelder zu ermöglichen, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind, insbesondere in technischen und handwerklichen Bereichen.

Mit Laurina begrüßten wir eine engagierte Teilnehmerin, die bereits Mitglied der Jugendfeuerwehr ist. Während ihres Besuchs erhielt sie praxisnahe Einblicke in die vielfältigen Aufgabenbereiche der Feuerwehr. Unter Anleitung unseres hauptamtlichen Gerätewarts stand vor allem das aktive Mitmachen im Mittelpunkt. Dazu gehörten unter anderem das Ausrollen von Schläuchen, das Kennenlernen eines Unterflurhydranten, das Ausprobieren technischer Ausstattung an den Einsatzfahrzeugen sowie unterstützende Tätigkeiten bei der Fahrzeugpflege.

Die Aufgaben im Feuerwehrdienst sind vielseitig und erfordern Verantwortungsbewusstsein, technisches Verständnis und Teamarbeit. Der Girls Day bietet eine wertvolle Gelegenheit, diese Anforderungen und Möglichkeiten unmittelbar zu erleben und praktische Erfahrungen zu sammeln.

Unser Dank gilt allen Beteiligten, die diesen Tag ermöglicht haben. Insbesondere bedanken wir uns bei unseren ehrenamtlichen Einsatzkräften, die sich Zeit genommen haben, Einblicke in ihre Arbeit zu geben und ihr Fachwissen weiterzugeben.

Die Feuerwehr Haibach lebt vom Ehrenamt und vom Engagement junger Menschen. Wer Interesse an Technik, Teamarbeit und einer sinnvollen Aufgabe in der Gemeinschaft hat, ist bei unserer Jugendfeuerwehr herzlich willkommen. Die Jugendfeuerwehr trifft sich jeden Montag um 18:30 Uhr im Feuerwehrhaus Haibach.

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Zusammenarbeit beginnt in der Ausbildung: Wasserwacht-Jugend bei der Feuerwehr

Am vergangenen Samstag war die Wasserwacht Haibach mit ihrer Jugendgruppe zu Gast bei der Freiwilligen Feuerwehr Gemeinde Haibach. Der Besuch diente dem gegenseitigen Kennenlernen und dem Einblick in die jeweilige Arbeit der Organisationen.

Bereits in der Jugendausbildung kommt es darauf an, Grundlagen für Haltung und Einstellung zum Ehrenamt zu vermitteln. Dazu gehört insbesondere das Verständnis, Verantwortung für andere zu übernehmen und im Einsatzfall Hilfe zu leisten, wenn es darauf ankommt. Gleichzeitig ist es wichtig, frühzeitig die Strukturen und Fähigkeiten anderer Hilfsorganisationen kennenzulernen. Wer im Einsatz weiß, welche Kompetenzen die jeweiligen Partner mitbringen, kann im Bedarfsfall gezielt zusammenarbeiten und Unterstützung anfordern.

Im Rahmen eines Rundgangs durch das Feuerwehrhaus erhielten die Mitglieder der Wasserwacht Einblicke in Fahrzeuge, Ausrüstung und Aufgaben der Feuerwehr. Die Jugendlichen konnten sich dabei ein Bild von den technischen Möglichkeiten und den Einsatzschwerpunkten der Feuerwehr machen.

An mehreren Stationen bestand außerdem die Möglichkeit, praktische Tätigkeiten auszuprobieren. Bei einer Löschübung konnten die Teilnehmer selbst mit einem Strahlrohr arbeiten und grundlegende Abläufe eines Löschangriffs kennenlernen.

Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Wasserwacht besteht in Haibach auch über solche Begegnungen hinaus. Seit Ende des vergangenen Jahres unterstützen Mitglieder der Wasserwacht im Rahmen von First-Responder-Einsätzen die Feuerwehr bei medizinischen Notfällen. Ergänzend finden gemeinsame Ausbildungsinhalte statt, um Abläufe abzustimmen und die Zusammenarbeit im Einsatz zu verbessern.

Darüber hinaus arbeiten beide Organisationen im Bereich des Katastrophenschutzes zusammen. Bei größeren Schadenslagen können so Personal, Material und Fachkompetenzen koordiniert eingesetzt werden.

Der Besuch bot den Jugendlichen die Gelegenheit, Einblicke in die Arbeit der Feuerwehr zu erhalten und die Ansprechpartner der jeweils anderen Organisation persönlich kennenzulernen – eine wichtige Grundlage für die Zusammenarbeit im späteren Einsatzdienst.

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