Aktive Wehr, Allgemein, Jugendfeuerwehr

Zwölf Nachwuchskräfte schließen MTA Basismodul in Haibach erfolgreich ab

120 Stunden Ausbildung, starke Prüfungsergebnisse und großer ehrenamtlicher Einsatz bei der Feuerwehr Gemeinde Haibach

Nach zahlreichen Ausbildungsabenden und Wochenenden zwischen April und Oktober 2026 konnten zwölf Feuerwehranwärterinnen und Feuerwehranwärter erfolgreich das Basismodul der Modularen Truppausbildung (MTA) bei der Feuerwehr Gemeinde Haibach abschließen. Die Abschlussprüfung fand am 11. Oktober im Feuerwehrhaus Haibach statt. Insgesamt knapp 120 Ausbildungsstunden lagen hinter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Neun von ihnen stammen aus der Feuerwehr Gemeinde Haibach, zwei aus der Feuerwehr Hösbach und ein Teilnehmer aus der Feuerwehr Großostheim.

Im Mittelpunkt der Ausbildung standen die grundlegenden Kenntnisse und Fertigkeiten für den Feuerwehrdienst. Von der Brandbekämpfung über die technische Hilfeleistung bis hin zu rechtlichen Grundlagen, Fahrzeugkunde und dem sicheren Umgang mit den Einsatzgeräten wurden die Nachwuchskräfte intensiv auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet. Besonders erfreulich waren die Ergebnisse der schriftlichen Abschlussprüfung: Über alle 13 Themenbereiche hinweg beantworteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchschnittlich rund 92 Prozent der Fragen richtig. Sie zeigten, mit welcher Motivation sich die jungen Feuerwehrangehörigen auf ihre Ausbildung vorbereitet hatten.

Den erfolgreichen Lehrgangsabschluss begleiteten auch die Kreisbrandmeister Timo Krimm und Max Asmar sowie Haibachs Bürgermeister Hermann Mantel. Ihre Anwesenheit unterstrich die Bedeutung einer fundierten Ausbildung und der guten Zusammenarbeit der Feuerwehren über die Gemeindegrenzen hinweg.

Großer Dank an Ausbilder und ehrenamtliche Helfer

Ein besonderer Dank gilt dem Ausbilderteam um Jonas Hofmeister, das über viele Wochen hinweg einen erheblichen Teil seiner Freizeit investierte, um den Feuerwehrnachwuchs fachlich und praktisch auszubilden. Mit Geduld, Erfahrung und persönlichem Einsatz vermittelten die Ausbilder nicht nur das notwendige Wissen, sondern auch die Bedeutung von Kameradschaft, Verantwortung und gegenseitigem Vertrauen im Feuerwehrdienst. Ebenso wichtig war die Unterstützung im Hintergrund. Das ehrenamtliche Helferteam um Hansi Heeg kümmerte sich während der gesamten Ausbildung zuverlässig um die Verpflegung der Teilnehmer und Ausbilder. Mit viel Herzblut sorgten die Helferinnen und Helfer dafür, dass auch an langen Ausbildungstagen bestens für das leibliche Wohl gesorgt war.

Der stellvertretende Kommandant der Feuerwehr Gemeinde Haibach, Stefan Xhonneux, würdigte die Leistung des Nachwuchses: „Ich bin stolz auf unsere Nachwuchskräfte und ihre Leistung in der Prüfung. Ich freue mich darauf, künftig gemeinsam mit unseren jungen Kameradinnen und Kameraden in den Einsatz zu fahren.“

Der erste große Schritt ist geschafft

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Basismoduls haben die zwölf Nachwuchskräfte einen wichtigen Meilenstein ihrer Feuerwehrlaufbahn erreicht. In den kommenden Monaten und Jahren folgen weitere Ausbildungsabschnitte, Zusatzmodule und praktische Einsatzerfahrungen. Den Abschluss der Modularen Truppausbildung bildet schließlich die Qualifikation zum Truppführer.

Die Feuerwehr Gemeinde Haibach gratuliert allen Kameradinnen und Kameraden herzlich zur bestandenen Ausbildung und wünscht ihnen für ihren weiteren Feuerwehrweg viel Erfolg, Freude und stets eine gesunde Rückkehr von ihren Einsätzen. Lust, selbst mitzumachen? Die Feuerwehr Gemeinde Haibach freut sich über neue motivierte Kameradinnen und Kameraden. Interessierte sind bei den Ausbildungsabenden, montags ab 19 Uhr im Feuerwehrhaus willkommen oder melden sich unter kommandant@ff-haibach.de.

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Aktive Wehr, Allgemein

500 Euro für die Brandschutzerziehung

Wir freuen uns über die Unterstützung der Tate Global GmbH, die im Rahmen ihrer Planet Passionate Communities Initiative 500 Euro für die Brandschutzerziehung in der Gemeinde Haibach zur Verfügung stellt.

Mit der Spende wird unser Rollcontainer „Brandschutzerziehung“ weiter ausgebaut und mit zusätzlichen Materialien ausgestattet. Damit können wir Kindern künftig noch anschaulicher und praxisnah vermitteln, wie Brände entstehen, wie sie vermieden werden können und wie man sich im Ernstfall richtig verhält.

Ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung unserer Nachwuchsarbeit und das Engagement für den Brandschutz in unserer Gemeinde!

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Aktive Wehr, Allgemein

Haibach als Übungsklinik bei der Großübung im Falkenbergtunnel

Während am Samstag im Falkenbergtunnel zwischen Laufach und Heigenbrücken eine groß angelegte Katastrophenschutzübung stattfand, war auch Haibach Teil des Übungsgeschehens. In unserem Feuerwehrhaus richtete das Klinikum Aschaffenburg-Alzenau eine Übungsnotaufnahme ein. Hier wurde insbesondere die Schnittstelle zwischen Rettungsdienst und Krankenhaus trainiert. Unsere Aufgabe bestand vor allem darin, die notwendigen Räumlichkeiten, Infrastruktur und Verpflegung bereitzustellen und den Übungsbetrieb organisatorisch und logistisch zu unterstützen.

Was zunächst nach einer überschaubaren Aufgabe klang, entwickelte sich im Laufe des Tages zu einem durchaus umfangreichen logistischen Beitrag. Dank vieler helfender Hände und etwas Improvisation konnten wir für gute Rahmenbedingungen sorgen.

Auch für unsere First Responder bot die Übung einen interessanten Perspektivwechsel. Sie konnten die weitere Sichtung und Priorisierung der Patienten vor der eigentlichen klinischen Behandlung unmittelbar miterleben und wertvolle Erkenntnisse für die eigene Arbeit mitnehmen.

Vielen Dank an das Team des Klinikums Aschaffenburg-Alzenau und alle Beteiligten für die angenehme und unkomplizierte Zusammenarbeit. Wir waren gerne Gastgeber in Haibach.

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Allgemein, Kinderfeuerwehr

Erfolgreiche Premiere für die Löschhaie bei der Kinderfeuerwehr-Olympiade

Zwei Teams, zehn Stationen und am Ende sogar ein Platz unter den besten fünf: Für die „Löschhaie“ der Kinderfeuerwehr Haibach war die erste Teilnahme an der Olympiade der Kreiskinderfeuerwehr ein voller Erfolg. Am vergangenen Wochenende hieß es für die Haibacher Löschhaie erstmals: auf zur Kinderfeuerwehr-Olympiade! In Waldaschaff trafen sich die Kinderfeuerwehren aus dem Landkreis Aschaffenburg, um bei Spiel, Spaß und kniffligen Aufgaben ihr Können unter Beweis zu stellen. Die Kinderfeuerwehr Haibach ging gleich mit zwei Gruppen an den Start.

An insgesamt zehn abwechslungsreichen Stationen waren vor allem Geschicklichkeit, Zusammenarbeit und Teamgeist gefragt. Dabei zeigte sich schnell: Bei den Löschhaien kann sich einer auf den anderen verlassen. Gemeinsam wurden die Aufgaben angepackt, Lösungen gefunden und die Herausforderungen mit viel Einsatz und noch mehr Spaß gemeistert.st zu stellen.

Zwischendurch durfte natürlich eine ordentliche Stärkung nicht fehlen. Pommes und Bratwurst sorgten für neue Energie, bevor es weiter zu den nächsten Stationen ging. Zum Abschluss wartete noch eine besondere Belohnung: Der Kreisfeuerwehrverband spendierte allen teilnehmenden Kindern eine Kugel Eis.

Dass die Haibacher Nachwuchsfeuerwehr nicht nur mit Begeisterung dabei war, sondern auch richtig erfolgreich, zeigte sich bei der abschließenden Platzierung. Unter insgesamt 43 teilnehmenden Gruppen erreichten die beiden Teams der Löschhaie einen guten 29. Platz und einen starken 5. Platz. Für die erste Teilnahme an der Olympiade ein Ergebnis, auf das die Kinder stolz sein können.

Viel wichtiger als die Platzierung war jedoch das gemeinsame Erlebnis. Die Olympiade zeigte einmal mehr, dass Kinderfeuerwehr weit mehr bedeutet als erste Einblicke in die Feuerwehr: Es geht um Gemeinschaft, gegenseitige Unterstützung und darum, gemeinsam etwas zu schaffen.

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Aktive Wehr, Allgemein, Jugendfeuerwehr

Angebranntes Kochgut sorgt für Rauchentwicklung

Am späteren Mittwochabend wurde die Freiwillige Feuerwehr Haibach zu einem gemeldeten Zimmerbrand mit einer möglicherweise gefährdeten Person in die Johann-Schneider-Straße alarmiert.

Ein aufmerksamer Nachbar hatte eine Rauchentwicklung aus einer Wohnung bemerkt und umgehend die Feuerwehr verständigt. Anschließend machte er die Bewohnerin auf die Gefahr aufmerksam, sodass diese ihre Wohnung selbstständig verlassen konnte. Der Nachbar entfernte zudem einen Topf von der eingeschalteten Kochstelle und schaltete den Herd aus.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war die betroffene Wohnung verraucht. Ursache hierfür war der auf dem Herd befindliche Topf. Ein Angriffstrupp unter Atemschutz kontrollierte den betroffenen Bereich und führte kleinere Nachlöscharbeiten durch. Anschließend wurde das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter vom Rauch befreit. Die Bewohnerin wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst untersucht und konnte anschließend unversehrt in ihre Wohnung zurückkehren.

Die Freiwillige Feuerwehr Haibach war mit 21 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen vor Ort. Zusätzlich stand die Freiwillige Feuerwehr Bessenbach mit zwölf Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen in Bereitschaft. Rettungsdienst, Notarzt und Polizei unterstützten die Einsatzmaßnahmen.

Durch das aufmerksame und beherzte Eingreifen des Nachbarn konnte eine weitere Gefährdung der Bewohnerin und eine mögliche Ausbreitung des Brandes verhindert und der Einsatz nach gut 45 Minuten beendet werden.

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Aktive Wehr, Allgemein, Jugendfeuerwehr

Hohe Waldbrandgefahr in Haibach – Allgemeinverfügung zum Verbot von offenem Feuer verlängert bis 31.08.2026

Die aktuelle Wetterlage mit anhaltender Trockenheit und hohen Temperaturen führt zu einer erheblich erhöhten Brandgefahr in unserer Region. Für die nächste Zeit wird eine Waldbrandgefahrenstufe 4 von 5 sowie ein Graslandfeuerindex 4 von 5 mit Tendenz zur höchsten Stufe 5 erwartet.

Bereits kleinste Zündquellen können unter diesen Bedingungen Wald- und Vegetationsbrände auslösen und zu einer schnellen Brandausbreitung führen.

Allgemeinverfügung der Gemeinde Haibach

Zum Schutz der Bevölkerung sowie zur Vermeidung von Wald- und Vegetationsbränden hat die Gemeinde Haibach eine Allgemeinverfügung erlassen.

Bis einschließlich 31. August 2026 ist der Betrieb von offenen Feuerstätten im Freien außerhalb der geschlossenen Ortslage untersagt. Das Verbot umfasst insbesondere:

  • Holz- und Kohlegrills
  • Lagerfeuer
  • sonstige offene Feuer auf privaten Grundstücken außerhalb der geschlossenen Ortslage
  • offene Feuer an gemeindlichen Grillplätzen

Die vollständige Allgemeinverfügung steht auf der Internetseite der Gemeinde Haibach zur Verfügung:

👉 https://www.haibach.de/fileadmin/Dateien/Webseite/Dateien/allgemeine_Ver%C3%B6ffentlichungen/2026-07-27_-_Verbot_von_offenem_Feuer_au%C3%9Ferhalb_des_Ortsgebietes__Kurzversion_.pdf

Auch innerhalb der Ortslage besondere Vorsicht

Das Grillen innerhalb der geschlossenen Ortslage bleibt grundsätzlich zulässig. Aufgrund der aktuellen Gefahrenlage sind jedoch besondere Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten:

  • Feuerstätten niemals unbeaufsichtigt lassen
  • Funkenflug vermeiden
  • Ausreichenden Abstand zu brennbaren Materialien einhalten
  • Geeignete Löschmittel bereithalten
  • Feuer und Glut nach Gebrauch vollständig löschen

So können Sie helfen, Brände zu verhindern

Jeder Einzelne kann dazu beitragen, das Risiko von Wald- und Vegetationsbränden zu reduzieren:

  • Kein offenes Feuer in Wald und Flur entzünden
  • Nicht in Waldgebieten oder trockener Vegetation rauchen
  • Fahrzeuge nicht auf trockenem Gras abstellen
  • Müll und Glasflaschen ordnungsgemäß entsorgen
  • Rauchentwicklungen oder Feuer sofort über den Notruf 112 melden

Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Wälder und Grünflächen sind wertvolle Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen. Gerade in Zeiten hoher Brandgefahr ist ein verantwortungsbewusster Umgang mit der Natur besonders wichtig.

Die Feuerwehr Haibach bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Unterstützung und ihr umsichtiges Verhalten. Gleichzeitig gilt unser Dank allen Einsatzkräften, die jederzeit bereitstehen, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.

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Aktive Wehr, Allgemein, Jugendfeuerwehr

Zehn Jahre Kinderfeuerwehr und neue Möglichkeiten für die Brandschutzerziehung

Mit einem abwechslungsreichen Programm feierte die Freiwillige Feuerwehr Gemeinde Haibach das zehnjährige Bestehen ihrer Kinderfeuerwehr „Löschhaie“. Das Jubiläum bot die Gelegenheit, auf eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit zurückzublicken und gleichzeitig den neuen Rollwagen „Brandschutzerziehung“ offiziell durch die beiden stellvertretenden Kommandanten Stefan Xhonneux und Ralf Hofmeister in Dienst zu stellen.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Flämmchenprüfung, bei der die Kinder ihr Wissen und ihre praktischen Fähigkeiten unter Beweis stellten. Spielerisch und altersgerecht vermittelten die verschiedenen Stationen Grundlagen des Brandschutzes, der Feuerwehrarbeit und des richtigen Verhaltens in Notfällen. Alle Teilnehmer absolvierten die Prüfung erfolgreich und erhielten ihre Auszeichnungen.

Seit der Gründung der Kinderfeuerwehr vor zehn Jahren wurden insgesamt 82 Kinder an die Feuerwehr herangeführt. 19 von ihnen wechselten zwischenzeitlich in die Jugendfeuerwehr und sechs engagieren sich heute bereits  als aktive Einsatzkräfte in der Gemeinde Haibach. Einige ehemalige Löschhaie bringen ihre Erfahrungen inzwischen selbst als Betreuer ein und begleiten die nächste Generation auf ihrem Weg.

Im Rahmen der Jubiläumsfeier wurden außerdem Hannes, Moritz, Emilia und Frieda feierlich in die Jugendfeuerwehr verabschiedet. Gleichzeitig dankte die Feuerwehr den Gründern Dominik Roth und Burkhard Roth, dem langjährigen Leiter Max Weis, dem heutigen Leiter Lars Schneider mit Stellvertreter Michael Heeg sowie dem gesamten Betreuerteam für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz.

Mit der Indienststellung des neuen Rollwagens baut die Feuerwehr ihre Brandschutzerziehung konsequent weiter aus. Die mobile Ausstattung ermöglicht künftig noch praxisnähere Schulungen in Kindergärten, Schulen und bei öffentlichen Veranstaltungen. Ziel ist es, Kindern frühzeitig Gefahren bewusst zu machen, richtiges Verhalten im Notfall zu vermitteln und so einen wichtigen Beitrag zur Prävention zu leisten.

Der Rollwagen entstand in zahlreichen Stunden ehrenamtlicher Detailplanung. Ein besonderer Dank galt dem Arbeitskreis um Markus Roth, Hansi Heeg, Felix Heeg und Klaus Großmann, die das Projekt von der ersten Idee bis zur Fertigstellung maßgeblich umgesetzt haben.

In seinem Grußwort unterstrich Bürgermeister Hermann Mantel die Bedeutung der Kinderfeuerwehr und der Brandschutzerziehung für die Gemeinde. Beides leiste einen wichtigen Beitrag, Kinder frühzeitig für Verantwortung, Hilfsbereitschaft und Sicherheitsbewusstsein zu sensibilisieren.

Das Jubiläum zeigte eindrucksvoll, dass eine erfolgreiche Feuerwehrarbeit nicht erst im Einsatz beginnt. Sie beginnt mit einer starken Nachwuchsarbeit und einer modernen Brandschutzerziehung, die Kindern Wissen vermittelt, Gefahren vorbeugt und damit einen nachhaltigen Beitrag zur Sicherheit in der Gemeinde leistet.

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Aktive Wehr, Allgemein, Jugendfeuerwehr

Unwetter führt zu 65 Einsätzen – Feuerwehr Haibach seit den frühen Morgenstunden im Dauereinsatz

Ein schweres Unwetter hat am heutigen Mittwoch das Gemeindegebiet Haibach getroffen und zu einer umfangreichen Flächenlage geführt. Seit etwa 4:07 Uhr war die Feuerwehr Haibach im gesamten Ortsgebiet im Dauereinsatz, um die zahlreichen wetterbedingten Schadenslagen abzuarbeiten.

Im Laufe des Tages wurden insgesamt 65 Einsatzstellen bewältigt. Das Einsatzspektrum umfasste unter anderem überflutete Keller, vollgelaufene Gebäude, überschwemmte Verkehrsflächen sowie weitere durch die starken Niederschläge verursachte Schadenslagen. Einer der größten und personalintensivsten Einsätze war die Grund- und Mittelschule Haibach, in deren Kellergeschoss das Wasser zeitweise rund 1,20 Meter hoch stand. Mithilfe leistungsstarker Pumpen wurde das Wasser entfernt, um weitere Schäden möglichst zu begrenzen.

Zur Bewältigung der außergewöhnlichen Einsatzlage wurde die Feuerwehr Haibach durch den Löschzug 5 Schöllkrippen–Kleinkahl sowie die Feuerwehr Schimborn mit einem Pumpenkontingent unterstützt. Insgesamt waren 90 Einsatzkräfte im Einsatz. Darüber hinaus leistete die Drehleiter der Feuerwehr Haibach im Rahmen der überörtlichen Hilfe Unterstützung bei einem Unwettereinsatz im Stadtgebiet Aschaffenburg.

Vor Ort verschafften sich Kreisbrandmeister Max Asmar sowie Erster Bürgermeister Hermann Mantel einen persönlichen Eindruck von der Lage und standen im engen Austausch mit der Einsatzleitung.

Die Feuerwehr Haibach bedankt sich herzlich bei allen 87 eingesetzten Einsatzkräften. Ein besonderer Dank gilt dem Löschzug 5 Schöllkrippen–Kleinkahl sowie der Feuerwehr Schimborn für die schnelle und professionelle Unterstützung. Die hervorragende Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg hat maßgeblich dazu beigetragen, die zahlreichen Einsatzstellen effizient und sicher abzuarbeiten.

Die Ereignisse des heutigen Tages zeigen einmal mehr, wie wichtig eine leistungsfähige Feuerwehr, eine funktionierende überörtliche Zusammenarbeit und das ehrenamtliche Engagement für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sind.

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Hohe Waldbrandgefahr in Haibach – Allgemeinverfügung zum Verbot von offenem Feuer

Die aktuelle Wetterlage mit anhaltender Trockenheit und hohen Temperaturen führt zu einer erheblich erhöhten Brandgefahr in unserer Region. Für die kommenden Tage wird eine Waldbrandgefahrenstufe 4 von 5 sowie ein Graslandfeuerindex 4 von 5 mit Tendenz zur höchsten Stufe 5 erwartet.

Bereits kleinste Zündquellen können unter diesen Bedingungen Wald- und Vegetationsbrände auslösen und zu einer schnellen Brandausbreitung führen.

Allgemeinverfügung der Gemeinde Haibach

Zum Schutz der Bevölkerung sowie zur Vermeidung von Wald- und Vegetationsbränden hat die Gemeinde Haibach eine Allgemeinverfügung erlassen.

Vom 25. Juni 2026 bis einschließlich 12. Juli 2026 ist der Betrieb von offenen Feuerstätten im Freien außerhalb der geschlossenen Ortslage untersagt. Das Verbot umfasst insbesondere:

  • Holz- und Kohlegrills
  • Lagerfeuer
  • sonstige offene Feuer auf privaten Grundstücken außerhalb der geschlossenen Ortslage
  • offene Feuer an gemeindlichen Grillplätzen

Die vollständige Allgemeinverfügung steht auf der Internetseite der Gemeinde Haibach zur Verfügung:

👉 https://www.haibach.de/fileadmin/Dateien/Webseite/Bilder/Sonstiges/2026-06-24_-_Verbot_von_offenem_Feuer_au%C3%9Ferhalb_des_Ortsgebietes__Kurzversion_.pdf

Auch innerhalb der Ortslage besondere Vorsicht

Das Grillen innerhalb der geschlossenen Ortslage bleibt grundsätzlich zulässig. Aufgrund der aktuellen Gefahrenlage sind jedoch besondere Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten:

  • Feuerstätten niemals unbeaufsichtigt lassen
  • Funkenflug vermeiden
  • Ausreichenden Abstand zu brennbaren Materialien einhalten
  • Geeignete Löschmittel bereithalten
  • Feuer und Glut nach Gebrauch vollständig löschen

So können Sie helfen, Brände zu verhindern

Jeder Einzelne kann dazu beitragen, das Risiko von Wald- und Vegetationsbränden zu reduzieren:

  • Kein offenes Feuer in Wald und Flur entzünden
  • Nicht in Waldgebieten oder trockener Vegetation rauchen
  • Fahrzeuge nicht auf trockenem Gras abstellen
  • Müll und Glasflaschen ordnungsgemäß entsorgen
  • Rauchentwicklungen oder Feuer sofort über den Notruf 112 melden

Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Wälder und Grünflächen sind wertvolle Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen. Gerade in Zeiten hoher Brandgefahr ist ein verantwortungsbewusster Umgang mit der Natur besonders wichtig.

Die Feuerwehr Haibach bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Unterstützung und ihr umsichtiges Verhalten. Gleichzeitig gilt unser Dank allen Einsatzkräften, die jederzeit bereitstehen, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.

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Aktive Wehr, Allgemein, Jugendfeuerwehr

Sechs Personen aus stark verrauchter Wohnung gerettet

Um 02:07 Uhr wurde die Feuerwehr in die Schäferstraße im Ortsteil Grünmorsbach zu einem Kleinbrand in einer Dachgeschosswohnung alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Feuer bereits durch den Bewohner mit einem Pulverlöscher gelöscht worden. Die Wohnung war jedoch stark verraucht.

Vermutlich hatte ein Elektrogerät den Brand ausgelöst. Das Feuer griff auf eine Dachfensterverdunkelung über. Insgesamt befanden sich sechs Personen, darunter vier Kinder, in der Wohnung. Alle konnten das Gebäude verlassen und wurden zur weiteren Untersuchung an den Rettungsdienst übergeben.

Während des Einsatzes suchten die Einsatzkräfte gemeinsam mit der Besitzerin nach einer vermissten Katze, die jedoch nicht aufgefunden werden konnte. Die Feuerwehr kontrollierte die betroffene Wohnung sowie den Dachspitz mit einer Wärmebildkamera auf versteckte Glutnester. Dabei konnten keine weiteren Brandstellen festgestellt werden. Anschließend wurden umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durchgeführt, ein beschädigtes Dachfenster gesichert sowie Teile des Gebäudes stromlos geschaltet.

Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Wohnung verschlossen und an den Vermieter übergeben. Insgesamt waren 13 ehrenamtliche Einsatzkräfte im Einsatz.

Brände durch elektrische Geräte entstehen häufig ohne Vorwarnung. Elektrische Geräte sollten regelmäßig auf Beschädigungen überprüft und bei Auffälligkeiten außer Betrieb genommen werden. Funktionsfähige Rauchmelder können im Ernstfall wertvolle Zeit für die Selbstrettung verschaffen. Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Kräften von Feuerwehr und Rettungsdienst für die professionelle Zusammenarbeit und ihren engagierten Einsatz zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger. Dieser Einsatz zeigt einmal mehr, wie wichtig das Ehrenamt für die Sicherheit unserer Gemeinde ist.

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