
Flammen, Action und Feuerwehrspaß: Kinderfeuerwehr Haibach startet ins neue Jahr
Die Kinderfeuerwehr Haibach ist am 17.01. mit viel Neugier, Action und Spaß in das neue Ausbildungsjahr gestartet. Gleich zu Beginn wurde es spannend: Anhand eines nassen und eines trockenen Tannenbaums konnten die Kinder live erleben, wie schnell ein ausgetrockneter Weihnachtsbaum in Flammen aufgeht – ein eindrucksvoller Moment, der zeigte, wie gefährlich solche Brände sein können.

Im Anschluss standen Bewegung, Teamgeist und Geschicklichkeit im Mittelpunkt. In kleinen Gruppen durchliefen die Kinder verschiedene Stationen: Beim Schlauchkegeln war eine ruhige Hand gefragt, mit den Tretfeuerwehrautos ging es in einem Parcours um Schnelligkeit und Koordination, und beim Minigolf durch die Flure mussten diverse feuerwehrtechnische Geräte geschickt umkurvt werden.

Die abwechslungsreiche Gruppenstunde verband spielerisch wichtige Lerninhalte mit viel Spaß und Gemeinschaft und war ein gelungener Start ins neue Jahr für die Kinderfeuerwehr der Gemeinde Haibach.
Jahresrückblick 2025 – Feuerwehr Haibach
Das Jahr 2025 war für die Feuerwehr Haibach geprägt von zahlreichen Einsätzen (Stand November 2025 – 116 Einsätze), intensiven Übungen sowie umfangreicher Aus- und Weiterbildung. Rund um die Uhr, ehrenamtlich und an 365 Tagen im Jahr haben die Einsatzkräfte gemeinsam mit Unterstützerinnen und Unterstützern, Gönnern und Förderern einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit in unserer Gemeinde geleistet.

Der Blick richtet sich nun zuversichtlich auf das Jahr 2026. Die Feuerwehr lebt vom Engagement vieler – nicht nur im aktiven Einsatzdienst, sondern auch in den Bereichen Logistik, Versorgung, Kommunikation und Organisation. Interessierte und Quereinsteigerinnen sowie Quereinsteiger sind jederzeit willkommen. Übungsdienst ist regelmäßig montags um 19 Uhr im Feuerwehrhaus Haibach.
Die Feuerwehr Haibach wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern frohe, besinnliche und sichere Weihnachtstage sowie einen guten Rutsch in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr.
Erfolgreicher Probebetrieb des Leuchtturm-Konzepts in der Gemeinde Haibach
Am Montag, den 10. November 2025, beteiligte sich die Feuerwehr Haibach gemeinsam mit der Wasserwacht Haibach und der Gemeinde Haibach am landkreisweiten Probebetrieb des Leuchtturm-Konzepts. Ziel dieser Übung, die unter der Leitung des Landratsamts Aschaffenburg durchgeführt wurde, war es, die Abläufe und Strukturen für den Krisenfall zu testen und weiterzuentwickeln.

Das Leuchtturm-Konzept sieht vor, dass im Falle eines großflächigen Stromausfalls oder dem Ausfall digitaler Infrastrukturen zentrale Anlaufstellen – sogenannte Leuchttürme – eingerichtet werden. Dort können Bürgerinnen und Bürger Hilfe erhalten, Notrufe absetzen oder wichtige Informationen bekommen.
Die Feuerwehr Gemeinde Haibach und die Wasserwacht Haibach betreuten die beiden Leuchttürme am alten Feuerwehrhaus Haibach und am Bürgerhaus Dörrmorsbach. Interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über das Konzept und die Aufgaben der Einsatzkräfte zu informieren.
Die Übung verlief erfolgreich und lieferte wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Einsatzplanungen. Diese werden nun ausgewertet und in die weiteren Planungen integriert – damit die Gemeinde Haibach im Ernstfall bestmöglich vorbereitet ist.
Ein herzlicher Dank gilt allen Einsatzkräften, Helfern und Beteiligten der Gemeinde, die zum Gelingen dieser Übung beigetragen haben.
Gemeinsam stellen wir sicher: Wenn die Katastrophe kommt, sind wir bereit.

In der Gemeinde Haibach werden die Leuchttürme durch die Feuerwehr Haibach und die Wasserwacht Haibach betreut und aufgebaut.
Die Standorte sind:
Übung des Leuchtturm-Konzepts im Landkreis Aschaffenburg am 10. November 2025
Am Montag, den 10. November 2025, findet im gesamten Landkreis Aschaffenburg erneut eine routinemäßige Übung des Leuchtturm-Konzepts statt. Diese Maßnahme wird vom Landratsamt Aschaffenburg in Zusammenarbeit mit den Feuerwehren des Landkreises durchgeführt.
Das Leuchtturm-Konzept dient der Krisenvorsorge: Sollte es zu einem längerfristigen Ausfall digitaler Infrastrukturen (z. B. Strom- oder Mobilfunknetz) kommen, wissen Bürgerinnen und Bürger, wo sie vor Ort Hilfe erhalten oder Informationen austauschen können.
Zwischen 19:00 und 20:00 Uhr sind alle Interessierten eingeladen, den nächstgelegenen Leuchtturm zu besuchen und sich über die Abläufe und Ansprechpartner im Ernstfall zu informieren.

In der Gemeinde Haibach werden die Leuchttürme durch die Feuerwehr Haibach und die Wasserwacht Haibach betreut und aufgebaut.
Die Standorte sind:
Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich ein Bild vom Leuchtturm-Konzept zu machen und mit den Einsatzkräften ins Gespräch zu kommen.
Gemeinsam sorgen wir für Sicherheit und Vorbereitung in Krisenlagen.
Gasflasche in Garage in Brand geraten – Feuerwehr verhindert Schlimmeres
Zu einem gefährlichen Zwischenfall kam es am 08.11. gegen Mittag am Stadion in Haibach. Gegen 11:45 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Gemeinde Haibach zu einem Kleinbrand einer 11-Kilogramm-Gasflasche alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein gasbetriebenes Heizgerät samt Gasflasche innerhalb einer Garage in Flammen. Dank des schnellen Eingreifens des Angriffstrupps konnte der Brand durch die Vornahme eines C-Strahlrohrs rasch gelöscht und eine Ausbreitung der Flammen verhindert werden.

Im Anschluss kühlte die Feuerwehr die Gasflasche, schloss das Ventil und brachte sie ins Freie, um ein mögliches Wiederentzünden zu verhindern.
An der Garage selbst entstand kein größerer Schaden – lediglich das Heizgerät und die Gasflasche wurden vollständig zerstört. Personen kamen nicht zu Schaden.

Die Feuerwehr Haibach war mit mehreren Einsatzkräften vor Ort und konnte den Einsatz nach kurzer Zeit erfolgreich beenden.
Zimmerbrand im Kinderhort: Vermisste Kinder, dichter Rauch und ein Atemschutznotfall
Realistische Einsatzübung des Löschzugs 9 Haibach & Winzenhohl
Ein Brand im Kinderhort – mehrere Kinder gelten als vermisst, dichter Rauch füllt die Räume, und plötzlich gerät auch ein Atemschutztrupp in Not. Was wie ein Albtraum klingt, war am vergangenen Übungsabend das realistisch inszenierte Szenario für den Löschzug 9 Haibach & Winzenhohl.

Unter der Leitung von Zugführer Roland Schneider galt es, einen größeren Zimmerbrand mit mehreren vermissten und verletzten Kindern zu bewältigen. Insgesamt 35 Einsatzkräfte aus Haibach und Winzenhohl waren an der Übung beteiligt. Schon beim Eintreffen stellte sich die unübersichtliche Bauweise des Gebäudes als Herausforderung dar.

Schnell rückten die ersten Trupps unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor. Insgesamt vier Atemschutztrupps aus Haibach und Winzenhohl durchsuchten das Gebäude systematisch. Die enge Abstimmung zwischen den Einheiten zeigte eindrucksvoll, wie gut das Zusammenspiel funktioniert: klare Ansagen, ruhiges Handeln, hohe Professionalität.

Nach rund 15 Minuten wurde ein weiterer Höhepunkt der Übung eingespielt – ein Atemschutznotfall. Der bereitstehende Sicherungstrupp reagierte sofort und arbeitete das Szenario ruhig und routiniert ab. Der verunfallte Trupp konnte schnell aus dem Gefahrenbereich gebracht werden – ein Beweis für die funktionierende Notfallorganisation und das regelmäßige Training der Einsatzkräfte.

Parallel dazu wurden die „verletzten“ und „vermissten“ Kinderdarsteller, dargestellt durch Mimen, gerettet – teils über die Drehleiter. So entstand ein realistisches und forderndes Szenario, das alle Beteiligten an ihre Einsatzroutine erinnerte. Das Fazit der Übung, welches noch direkt vor Ort stattfand, fiel durchweg positiv aus: Die Einsatzkräfte bewiesen hohe Einsatzbereitschaft, gute Kommunikation und ein eingespieltes Miteinander zwischen den beiden Wehren. Das realitätsnahe Szenario bot wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Einsätze und zeigte, dass regelmäßiges Training der Schlüssel zu sicherem und effektivem Handeln ist.




Bitte freihalten: Hydranten retten im Ernstfall Leben
Immer wieder kommt es vor, dass Unterflurhydranten zugeparkt oder zugestellt sind – oft aus Unwissenheit, manchmal aus Platznot. Doch gerade diese unscheinbaren, ovalen Deckel im Straßenbelag sind im Ernstfall lebenswichtig: Sie sichern die Wasserversorgung der Feuerwehr.

Warum der freie Zugang so wichtig ist
In den Löschfahrzeugen der Feuerwehr befindet sich zwar eine begrenzte Menge Wasser – ausreichend für die ersten Minuten eines Löschangriffs. Um jedoch einen Brand dauerhaft und wirkungsvoll bekämpfen zu können, muss schnellstmöglich eine stabile Wasserversorgung aus dem öffentlichen Leitungsnetz hergestellt werden.
Hierfür werden sogenannte Standrohre an die Unterflurhydranten angeschlossen. Sind diese jedoch zugeparkt oder verdeckt, verlieren die Einsatzkräfte wertvolle Zeit – Zeit, die im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden kann.
Appell an die Bevölkerung
In den vergangenen Wochen wurde vermehrt festgestellt, dass unterirdische Hydranten durch parkende Fahrzeuge oder witterungsbedingt durch Schnee und Eis blockiert waren. Die Feuerwehr Haibach bittet daher alle Anwohnerinnen und Anwohner:
Bitte sorgen Sie im eigenen Interesse dafür, dass Unterflurhydranten vor Ihrem Grundstück frei zugänglich bleiben und nicht von Fahrzeugen, Schnee oder Eis verdeckt werden.
So erleichtern Sie den Einsatzkräften die Arbeit im Notfall erheblich. Die Suche nach einem verdeckten Hydranten kann kostbare Minuten in Anspruch nehmen – Zeit, die im schlimmsten Fall beim Schutz Ihres Eigentums oder bei der Rettung von Menschenleben fehlt.
Woran erkennt man einen Hydranten?
Ein Unterflurhydrant liegt unter der Straße oder dem Gehweg und ist durch einen ovalen Gusseisendeckel mit der Aufschrift „HYDRANT“ gekennzeichnet. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein weiß-rotes Hinweisschild, das den genauen Standort des Hydranten angibt. Die Zahlen auf dem Schild zeigen an, in welcher Entfernung und Richtung sich der Hydrant befindet.

Richtiges Verhalten im Alltag
- Parken Sie niemals auf oder unmittelbar über einem Hydrantendeckel.
- Halten Sie den Bereich um das Hinweisschild frei, damit die Feuerwehr ihn im Notfall sofort erkennen kann.
- Melden Sie verschüttete oder beschädigte Hydranten bitte an die Gemeinde oder direkt an die Feuerwehr.
- Beachten Sie § 12 Abs. 3 Nr. 4 StVO.
Feuerwehr sensibilisiert in den kommenden Wochen
Da verdeckte und zugeparkte Hydranten ein zunehmendes Problem darstellen, wird die Feuerwehr Haibach in den kommenden Wochen verstärkt auf dieses Thema aufmerksam machen. Ziel ist es, gemeinsam mit der Bevölkerung die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr sicherzustellen – denn im Ernstfall zählt jede Sekunde.
Feuerwehr-Dienstsportgruppe beim Ortspokal erfolgreich am Start
Auch in diesem Jahr nahm die Dienstsportgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Haibach unter dem Teamnamen „Fire Girls“ am Ortspokal im Faustball der Faustballabteilung des Turnvereins Haibach am 11. Oktober teil.

Mit viel Einsatz, Teamgeist und sportlichem Ehrgeiz zeigten die Kameradinnen und Kameraden, dass Feuerwehrleute nicht nur im Rahmen des Einsatzdienstes eine gute Figur machen.

Nach spannenden Vorrundenspielen und fairen Duellen gegen starke Gegner erreichten die „Fire Girls“ in der Zwischenrunde den 6. Platz in der Gesamtwertung. Neben dem sportlichen Wettkampf stand vor allem der Spaß und die Kameradschaft im Vordergrund – ganz im Sinne des Mottos: „Gemeinsam stark!“

Ein herzliches Dankeschön gilt der Faustballabteilung des Turnvereins Haibach für die Organisation des Turniers und den zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern, die die Teams lautstark unterstützten.
Wir freuen uns schon jetzt auf den Ortspokal 2026 – vielleicht gelingt dann der Sprung aufs Treppchen!
MTA-Ausbildungseinheit: „Halten und Rückhalten“
Bei der Feuerwehr Haibach fand eine Ausbildungseinheit der Modularen Truppausbildung (MTA) zum Thema „Halten und Rückhalten“ statt.
Ziel der Ausbildung war es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Halte- und Rückhaltesystemen zu vermitteln. Diese Techniken kommen immer dann zum Einsatz, wenn Einsatzkräfte in absturzgefährdeten Bereichen arbeiten – etwa auf Dächern, Böschungen oder Leitern.

Im Mittelpunkt standen das Erkennen geeigneter Anschlagpunkte, die richtige Verwendung von Seilen, Gurten und Knoten sowie das Teamwork bei Sicherungsmaßnahmen, um im Ernstfall schnell und sicher handeln zu können.
Nach einer kurzen theoretischen Einführung folgten praxisnahe Übungen, bei denen das richtige Anlegen von Halte- und Rückhaltesystemen sowie die Zusammenarbeit im Team geübt wurden.
Insgesamt nahmen 20 Feuerwehrangehörige aus mehreren Landkreisfeuerwehren teil. Das Ausbilder- und Verpflegungsteam sorgte für einen reibungslosen Ablauf und eine hervorragende Verpflegung.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen der Ausbildung beigetragen haben!