Aktive Wehr

Einsatz im Gelände: Bergwacht Hösbach zeigt, worauf es ankommt

Im Rahmen unseres Ausbildungsdienstes stand am gestrigen Montag ein besonderer Schwerpunkt auf dem Thema „Organisation und Arbeitsfelder der Bergwacht Hösbach“. Ziel des Abends war es, über den eigenen Aufgabenbereich hinauszublicken und ein fundiertes Verständnis für Strukturen, Abläufe und Einsatzrealitäten einer spezialisierten Rettungsorganisation zu gewinnen.

Gemeinsam haben wir erarbeitet, wie die Bergwacht aufgebaut ist, wie Alarmierung, Einsatzführung und Zusammenarbeit im Einsatz funktionieren und welche typischen Einsatzlagen bewältigt werden. Dazu gehören unter anderem Rettungen aus unwegsamem Gelände, Such- und Unterstützungseinsätze sowie Situationen unter erschwerten Bedingungen – etwa bei Dunkelheit, Kälte, steilem Terrain oder Absturzgefahr. Deutlich wurde dabei, wie eng bei der Bergwacht medizinische Kompetenz, Geländetechnik und klare Führungs- und Kommunikationsstrukturen ineinandergreifen.

Für die Feuerwehr Haibach ist dieses Thema auch praktisch relevant: In unserem Einsatzgebiet können Wetter- und Geländebedingungen, eingeschränkte Erreichbarkeit oder besondere Gefahrenlagen schnell entscheidend werden. Entsprechend lagen Schwerpunkte der Ausbildung auf den Schnittstellen der Zusammenarbeit, der Eigensicherung sowie der Bedeutung von klarer Kommunikation und zielgerichtetem Ressourceneinsatz.

Solche Ausbildungsinhalte stärken nicht nur das fachliche Verständnis, sondern verbessern auch die Handlungsfähigkeit im Einsatz. Wenn Zuständigkeiten klar sind, Abläufe sicher beherrscht werden und Partnerorganisationen frühzeitig eingebunden sind, profitieren am Ende alle – insbesondere die Menschen, die auf schnelle und koordinierte Hilfe angewiesen sind.

Wir bedanken uns bei der Bergwacht Hösbach für die wertvollen Einblicke und nehmen zahlreiche Impulse für die weitere Ausbildung und Einsatzpraxis mit.

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Aktive Wehr

Rauchentwicklung in Papierpresse – schneller Löscherfolg

Am heutigen Dienstag wurde die Freiwillige Feuerwehr Gemeinde Haibach um 13:04 Uhr wurde die Feuerwehr Haibach zu einem Lebensmittel-Discounter im Ortsgebiet alarmiert. Grund war eine Rauchentwicklung aus einer Papierpresse.

Beim Eintreffen stellte sich heraus, dass es im Bereich der Presse zu einem Entstehungsbrand gekommen war. Unter Atemschutz konnte das Feuer rasch und gezielt abgelöscht werden. Eine weitere Ausbreitung wurde dadurch verhindert.

Als mögliche Ursache gilt ein Mobiltelefon, das offenbar in die Papierpresse geraten war. Durch den Pressvorgang dürfte der Lithium-Ionen-Akku beschädigt worden sein. Solche Akkus reagieren äußerst empfindlich auf starken Druck oder mechanische Einwirkungen. Wird die innere Struktur beschädigt, kann es zu einer sogenannten thermischen Reaktion kommen – im schlimmsten Fall mit Brandfolge.

In enger Abstimmung mit dem Marktpersonal und einem hinzugezogenen Entsorgungsunternehmen wurde das betroffene Material gesichert und fachgerecht abtransportiert. Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden.

Ein Dank gilt allen eingesetzten Kräften sowie den Mitarbeitenden des Marktes für die ruhige und professionelle Zusammenarbeit.

Hinweis:
Lithium-Ionen-Akkus dürfen keinesfalls über den Restmüll oder über Pressanlagen entsorgt werden. Bereits starke Druck- oder Stoßeinwirkungen können Brände auslösen. Akkubetriebene Geräte gehören ausschließlich in die vorgesehenen Sammelstellen.

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PKW-Brand in Haibach – Hybridfahrzeug zügig abgelöscht

Am heutigen Donnerstag wurde die Freiwillige Feuerwehr Gemeinde Haibach um 13:01 Uhr zu einem PKW-Brand alarmiert. Bereits knapp zwei Minuten nach Alarmierung rückten die ersten Einsatzkräfte aus – eine sehr gute Ausrückezeit, die wesentlich zum schnellen Einsatzerfolg beitrug.

Beim Eintreffen stand der Motorraum eines PKW mit Hybridantrieb in Vollbrand. Ein Trupp unter Atemschutz ging umgehend mit dem Schnellangriff zur Brandbekämpfung vor. Durch das schnelle und gezielte Eingreifen konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht und vollständig abgelöscht werden.

Im weiteren Verlauf wurde das Fahrzeug fachgerecht stromlos gesetzt. Hierzu wurde die Rettungskarte über die Integrierte Leitstelle angefordert, die 12-Volt-Batterie abgeklemmt sowie das Hochvoltsystem gemäß Herstellervorgaben überprüft. Anschließend erfolgten umfassende Nachkontrollen mittels Wärmebildkamera, um verbliebene Hitzequellen oder Glutnester auszuschließen.

Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe wurde zusätzlich Ölbindemittel zur Einsatzstelle gebracht und ausgebracht. Der zuständige Abschleppdienst wurde verständigt. Ob die Asphaltdecke im unmittelbaren Bereich durch die Hitzeentwicklung beschädigt wurde, konnte vor Ort zunächst nicht abschließend beurteilt werden.

Insgesamt waren 18 Einsatzkräfte unter der Leitung von Kommandant und Einsatzleiter Michael Bauecker im Einsatz.

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Flammen, Action und Feuerwehrspaß: Kinderfeuerwehr Haibach startet ins neue Jahr

Die Kinderfeuerwehr Haibach ist am 17.01. mit viel Neugier, Action und Spaß in das neue Ausbildungsjahr gestartet. Gleich zu Beginn wurde es spannend: Anhand eines nassen und eines trockenen Tannenbaums konnten die Kinder live erleben, wie schnell ein ausgetrockneter Weihnachtsbaum in Flammen aufgeht – ein eindrucksvoller Moment, der zeigte, wie gefährlich solche Brände sein können.

Im Anschluss standen Bewegung, Teamgeist und Geschicklichkeit im Mittelpunkt. In kleinen Gruppen durchliefen die Kinder verschiedene Stationen: Beim Schlauchkegeln war eine ruhige Hand gefragt, mit den Tretfeuerwehrautos ging es in einem Parcours um Schnelligkeit und Koordination, und beim Minigolf durch die Flure mussten diverse feuerwehrtechnische Geräte geschickt umkurvt werden.

Die abwechslungsreiche Gruppenstunde verband spielerisch wichtige Lerninhalte mit viel Spaß und Gemeinschaft und war ein gelungener Start ins neue Jahr für die Kinderfeuerwehr der Gemeinde Haibach.

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Jahresrückblick 2025 – Feuerwehr Haibach

Das Jahr 2025 war für die Feuerwehr Haibach geprägt von zahlreichen Einsätzen (Stand November 2025 – 116 Einsätze), intensiven Übungen sowie umfangreicher Aus- und Weiterbildung. Rund um die Uhr, ehrenamtlich und an 365 Tagen im Jahr haben die Einsatzkräfte gemeinsam mit Unterstützerinnen und Unterstützern, Gönnern und Förderern einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit in unserer Gemeinde geleistet.

Der Blick richtet sich nun zuversichtlich auf das Jahr 2026. Die Feuerwehr lebt vom Engagement vieler – nicht nur im aktiven Einsatzdienst, sondern auch in den Bereichen Logistik, Versorgung, Kommunikation und Organisation. Interessierte und Quereinsteigerinnen sowie Quereinsteiger sind jederzeit willkommen. Übungsdienst ist regelmäßig montags um 19 Uhr im Feuerwehrhaus Haibach.

Die Feuerwehr Haibach wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern frohe, besinnliche und sichere Weihnachtstage sowie einen guten Rutsch in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr.

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Erfolgreicher Probebetrieb des Leuchtturm-Konzepts in der Gemeinde Haibach

Am Montag, den 10. November 2025, beteiligte sich die Feuerwehr Haibach gemeinsam mit der Wasserwacht Haibach und der Gemeinde Haibach am landkreisweiten Probebetrieb des Leuchtturm-Konzepts. Ziel dieser Übung, die unter der Leitung des Landratsamts Aschaffenburg durchgeführt wurde, war es, die Abläufe und Strukturen für den Krisenfall zu testen und weiterzuentwickeln.

Das Leuchtturm-Konzept sieht vor, dass im Falle eines großflächigen Stromausfalls oder dem Ausfall digitaler Infrastrukturen zentrale Anlaufstellen – sogenannte Leuchttürme – eingerichtet werden. Dort können Bürgerinnen und Bürger Hilfe erhalten, Notrufe absetzen oder wichtige Informationen bekommen.

Die Feuerwehr Gemeinde Haibach und die Wasserwacht Haibach betreuten die beiden Leuchttürme am alten Feuerwehrhaus Haibach und am Bürgerhaus Dörrmorsbach. Interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über das Konzept und die Aufgaben der Einsatzkräfte zu informieren.

Die Übung verlief erfolgreich und lieferte wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Einsatzplanungen. Diese werden nun ausgewertet und in die weiteren Planungen integriert – damit die Gemeinde Haibach im Ernstfall bestmöglich vorbereitet ist.

Ein herzlicher Dank gilt allen Einsatzkräften, Helfern und Beteiligten der Gemeinde, die zum Gelingen dieser Übung beigetragen haben.

Gemeinsam stellen wir sicher: Wenn die Katastrophe kommt, sind wir bereit.

In der Gemeinde Haibach werden die Leuchttürme durch die Feuerwehr Haibach und die Wasserwacht Haibach betreut und aufgebaut.
Die Standorte sind:

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Übung des Leuchtturm-Konzepts im Landkreis Aschaffenburg am 10. November 2025

Am Montag, den 10. November 2025, findet im gesamten Landkreis Aschaffenburg erneut eine routinemäßige Übung des Leuchtturm-Konzepts statt. Diese Maßnahme wird vom Landratsamt Aschaffenburg in Zusammenarbeit mit den Feuerwehren des Landkreises durchgeführt.

Das Leuchtturm-Konzept dient der Krisenvorsorge: Sollte es zu einem längerfristigen Ausfall digitaler Infrastrukturen (z. B. Strom- oder Mobilfunknetz) kommen, wissen Bürgerinnen und Bürger, wo sie vor Ort Hilfe erhalten oder Informationen austauschen können.

Zwischen 19:00 und 20:00 Uhr sind alle Interessierten eingeladen, den nächstgelegenen Leuchtturm zu besuchen und sich über die Abläufe und Ansprechpartner im Ernstfall zu informieren.

In der Gemeinde Haibach werden die Leuchttürme durch die Feuerwehr Haibach und die Wasserwacht Haibach betreut und aufgebaut.
Die Standorte sind:

Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich ein Bild vom Leuchtturm-Konzept zu machen und mit den Einsatzkräften ins Gespräch zu kommen.
Gemeinsam sorgen wir für Sicherheit und Vorbereitung in Krisenlagen.

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Aktive Wehr

Gasflasche in Garage in Brand geraten – Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Zu einem gefährlichen Zwischenfall kam es am 08.11. gegen Mittag am Stadion in Haibach. Gegen 11:45 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Gemeinde Haibach zu einem Kleinbrand einer 11-Kilogramm-Gasflasche alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein gasbetriebenes Heizgerät samt Gasflasche innerhalb einer Garage in Flammen. Dank des schnellen Eingreifens des Angriffstrupps konnte der Brand durch die Vornahme eines C-Strahlrohrs rasch gelöscht und eine Ausbreitung der Flammen verhindert werden.

Im Anschluss kühlte die Feuerwehr die Gasflasche, schloss das Ventil und brachte sie ins Freie, um ein mögliches Wiederentzünden zu verhindern.

An der Garage selbst entstand kein größerer Schaden – lediglich das Heizgerät und die Gasflasche wurden vollständig zerstört. Personen kamen nicht zu Schaden.

Die Feuerwehr Haibach war mit mehreren Einsatzkräften vor Ort und konnte den Einsatz nach kurzer Zeit erfolgreich beenden.

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Zimmerbrand im Kinderhort: Vermisste Kinder, dichter Rauch und ein Atemschutznotfall

Realistische Einsatzübung des Löschzugs 9 Haibach & Winzenhohl

Ein Brand im Kinderhort – mehrere Kinder gelten als vermisst, dichter Rauch füllt die Räume, und plötzlich gerät auch ein Atemschutztrupp in Not. Was wie ein Albtraum klingt, war am vergangenen Übungsabend das realistisch inszenierte Szenario für den Löschzug 9 Haibach & Winzenhohl.

Unter der Leitung von Zugführer Roland Schneider galt es, einen größeren Zimmerbrand mit mehreren vermissten und verletzten Kindern zu bewältigen. Insgesamt 35 Einsatzkräfte aus Haibach und Winzenhohl waren an der Übung beteiligt. Schon beim Eintreffen stellte sich die unübersichtliche Bauweise des Gebäudes als Herausforderung dar.

Schnell rückten die ersten Trupps unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor. Insgesamt vier Atemschutztrupps aus Haibach und Winzenhohl durchsuchten das Gebäude systematisch. Die enge Abstimmung zwischen den Einheiten zeigte eindrucksvoll, wie gut das Zusammenspiel funktioniert: klare Ansagen, ruhiges Handeln, hohe Professionalität.

Nach rund 15 Minuten wurde ein weiterer Höhepunkt der Übung eingespielt – ein Atemschutznotfall. Der bereitstehende Sicherungstrupp reagierte sofort und arbeitete das Szenario ruhig und routiniert ab. Der verunfallte Trupp konnte schnell aus dem Gefahrenbereich gebracht werden – ein Beweis für die funktionierende Notfallorganisation und das regelmäßige Training der Einsatzkräfte.

Parallel dazu wurden die „verletzten“ und „vermissten“ Kinderdarsteller, dargestellt durch Mimen, gerettet – teils über die Drehleiter. So entstand ein realistisches und forderndes Szenario, das alle Beteiligten an ihre Einsatzroutine erinnerte. Das Fazit der Übung, welches noch direkt vor Ort stattfand, fiel durchweg positiv aus: Die Einsatzkräfte bewiesen hohe Einsatzbereitschaft, gute Kommunikation und ein eingespieltes Miteinander zwischen den beiden Wehren. Das realitätsnahe Szenario bot wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Einsätze und zeigte, dass regelmäßiges Training der Schlüssel zu sicherem und effektivem Handeln ist.

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