Aktive Wehr, Allgemein, Jugendfeuerwehr

Girls Day bei der Feuerwehr Haibach

Im Rahmen des bundesweiten Girls Day beteiligte sich auch die Feuerwehr Haibach an dem Aktionstag zur beruflichen Orientierung. Ziel des Girls Day ist es, Mädchen Einblicke in Berufsfelder zu ermöglichen, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind, insbesondere in technischen und handwerklichen Bereichen.

Mit Laurina begrüßten wir eine engagierte Teilnehmerin, die bereits Mitglied der Jugendfeuerwehr ist. Während ihres Besuchs erhielt sie praxisnahe Einblicke in die vielfältigen Aufgabenbereiche der Feuerwehr. Unter Anleitung unseres hauptamtlichen Gerätewarts stand vor allem das aktive Mitmachen im Mittelpunkt. Dazu gehörten unter anderem das Ausrollen von Schläuchen, das Kennenlernen eines Unterflurhydranten, das Ausprobieren technischer Ausstattung an den Einsatzfahrzeugen sowie unterstützende Tätigkeiten bei der Fahrzeugpflege.

Die Aufgaben im Feuerwehrdienst sind vielseitig und erfordern Verantwortungsbewusstsein, technisches Verständnis und Teamarbeit. Der Girls Day bietet eine wertvolle Gelegenheit, diese Anforderungen und Möglichkeiten unmittelbar zu erleben und praktische Erfahrungen zu sammeln.

Unser Dank gilt allen Beteiligten, die diesen Tag ermöglicht haben. Insbesondere bedanken wir uns bei unseren ehrenamtlichen Einsatzkräften, die sich Zeit genommen haben, Einblicke in ihre Arbeit zu geben und ihr Fachwissen weiterzugeben.

Die Feuerwehr Haibach lebt vom Ehrenamt und vom Engagement junger Menschen. Wer Interesse an Technik, Teamarbeit und einer sinnvollen Aufgabe in der Gemeinschaft hat, ist bei unserer Jugendfeuerwehr herzlich willkommen. Die Jugendfeuerwehr trifft sich jeden Montag um 18:30 Uhr im Feuerwehrhaus Haibach.

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Aktive Wehr

125 Einsätze und starker Fokus auf Hilfeleistung: Feuerwehr Haibach zieht Jahresbilanz

Die Freiwillige Feuerwehr Gemeinde Haibach hat in ihrer Dienstversammlung am 18. April 2026 auf das Dienstjahr 2025 zurückgeblickt. Kommandant Michael Bauecker stellte gemeinsam mit seinen Stellvertretern Stefan Xhonneux und Ralf Hofmeister die Zahlen und Entwicklungen des vergangenen Jahres vor.

Einsatzzahlen und Entwicklung der Aufgaben

Im Jahr 2025 wurde die Feuerwehr zu insgesamt 125 Einsätzen alarmiert. Darunter waren 32 First Responder Einsätze sowie 69 technische Hilfeleistungen. Die Statistik zeigt eine klare Verschiebung der Aufgaben hin zu technischer Hilfe und medizinischer Erstversorgung. Diese Bereiche machten 81 Prozent aller Einsätze aus.

Insgesamt wurden 1.424 Einsatzkräfte mobilisiert. Die geleistete Einsatzzeit summierte sich auf 150 Stunden. Das entspricht einer Gesamtdauer von 6,25 Tagen und im Durchschnitt rund 22 Einsätzen pro aktiver Einsatzkraft im Jahr.

Eine besondere Belastung stellte ein Unwetterereignis am 1. August 2025 dar. Innerhalb von 20 Minuten mussten etwa 12 Prozent aller Jahreseinsätze abgearbeitet werden. Die Feuerwehr bewältigte diese Lage unter hoher Belastung koordiniert und einsatzbereit.

First Responder leisten wichtigen Beitrag

Die First Responder Einheit umfasst 33 Feuerwehrdienstleistende, darunter eine Notfallsanitäterin und vier Rettungssanitäter. Im Jahr 2025 wurden 27 Menschen durch die Einheit gerettet. In 78 Prozent der Einsätze trafen die Kräfte vor dem regulären Rettungsdienst ein.

Die Einheit wurde zu sechs Reanimationen alarmiert und konnte durch ihr frühes Eintreffen das therapiefreie Intervall deutlich verkürzen. Hervorzuheben ist die seit 2025 bestehende Kooperation mit der Wasserwacht Haibach. Diese unterstützt sowohl im Krisen- und Katastrophenfall als auch im regulären Einsatzgeschehen der First Responder durch weitere ehrenamtliche Kräfte und neue fachliche Aspekte im Rahmen der Aus- und Weiterbildung.

Ausbildung auf hohem Niveau

Die Feuerwehrdienstleistenden investierten insgesamt 1.082 Stunden in Ausbildung, verteilt auf 58 Termine. Ziel ist die kontinuierliche Qualifizierung und die Sicherstellung eines hohen Sicherheitsniveaus, welches mit einem Verhältnis von 7:1 in Bezug auf das Einsatzgeschehen gewährleistet ist.

An externen Lehrgängen nahmen unter anderem zehn Personen an MTA-Zusatzmodulen und ein Feuerwehrdienstleistender an der MTA-Abschlussprüfung teil. Die Kameraden Milan Roth, Leon Wombacher, Simon Maier und Ben Seltsam wurden zu Feuerwehrsanitätern sowie Marlon Dorn, Niklas Haida, Till Hofmann, Joe Roth, Luis Seltsam und Fabian Stürmer zu Maschinisten ausgebildet. Zudem konnten mit Bastian Roth und Nils Schneider zwei neue Atemschutzgeräteträger gewonnen werden.

Stabile Nachwuchsarbeit

Die Kinderfeuerwehr unter der Leitung von Lars Schneider zählt 25 Mitglieder, davon sechs Mädchen und 19 Jungen. Sie wird von 13 Betreuungspersonen begleitet.

Im Jahr 2025 kam es in der Jugendfeuerwehr zu einem personellen Wechsel. Nach den Sommerferien übergaben Jugendwart Niklas Haida sowie die beiden Stellvertreter Marlon Dorn und Joe Roth ihre Ämter an Luis Seltsam und Till Hofmann. Die Jugendfeuerwehr unter neuer Leitung umfasst insgesamt 27 Jugendliche, darunter sieben Mädchen und 20 Jungen. Gegenüber dem Vorjahr konnte ein Zuwachs verzeichnet werden.

Mit insgesamt 52 Kindern und Jugendlichen kann die Gemeinde die Nachwuchsförderung und Jugendarbeit der Feuerwehr als stabil und erfolgreich bewerten. Dies ist das Ergebnis einer seit zehn Jahren kontinuierlich aufgebauten Förderung, die zunehmend Wirkung zeigt. Der besondere Dank gilt den in diesem Bereich engagierten Feuerwehrdienstleistenden sowie den ehrenamtlichen Unterstützerinnen und Unterstützern aus den drei Feuerwehrvereinen, die dieses Engagement zusätzlich zu ihrem regulären Feuerwehrdienst leisten.

Zu den Aktivitäten des Nachwuchses gehörten unter anderem ein Kreiskinderfeuerwehrtag, Besuche bei der Flughafenfeuerwehr Frankfurt, eine Winterrallye, ein Zeltlager sowie regelmäßige Gruppenstunden.

Fahrzeugkonzept und Investitionen

Der Arbeitskreis Fahrzeugbeschaffung stellte den aktuellen Stand der Planungen vor. Für das Jahr 2026 ist die Indienststellung eines modularen Versorgungsfahrzeugs vorgesehen. Zudem ist die Beschaffung eines HLF für 2026 sowie eines Mehrzweckfahrzeugs für 2027 geplant.

Das zugrunde liegende Fahrzeugkonzept wird seit zehn Jahren fortgeführt und soll sicherstellen, dass die Einsatzmittel auf aktuellem technischem Stand bleiben. Dies erfolgt auch vor dem Hintergrund bestehender Lieferengpässe.

Ehrungen und Beförderungen

Im Rahmen der Dienstversammlung wurden zahlreiche Feuerwehrdienstleistende für langjährige aktive Dienstzeit geehrt. Für zehn Jahre aktiven Dienst wurden Jonas Hofmeister, Lars Schneider und Luis Seltsam ausgezeichnet. Für zwanzig Jahre aktiven Dienst wurden Ellen Kaiser und Lisa Schüßler geehrt. Christian Rosenberger erhielt eine Auszeichnung für fünfundzwanzig Jahre aktiven Dienst. Für vierzig Jahre aktiven Dienst wurde Hansi Heeg geehrt.

Zudem wurden Anna Diener zur Feuerwehrfrau sowie Luca Gennes, Georg Roth, Tim Sauer und Leon Wombacher zu Feuerwehrmännern ernannt. Stefan Xhonneux wurde zum Oberlöschmeister befördert. Christopher Martin erhielt den Dienstgrad Löschmeister. Nils Schneider wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert.

Weitere Ernennungen betrafen mehrere Feuerwehranwärterinnen und Feuerwehranwärter sowie Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner aus der Jugendfeuerwehr.

Vorbereitung auf Jubiläum

Im Jahr 2027 wird die Feuerwehr Gemeinde Haibach ihr 150-jähriges Bestehen feiern. Bereits im Jahr 2025 fanden mehrere Planungssitzungen zur Vorbereitung der Feierlichkeiten statt.

Dank und Ausblick

Die Kommandanten dankten allen Einsatzkräften, Ausbildern, der Gemeindeverwaltung, der Kreisbrandinspektion sowie der Bevölkerung für die Unterstützung. Kommandant Michael Bauecker betonte die kontinuierliche Leistungsbereitschaft der Feuerwehr im Dienst für die Sicherheit der Gemeinde.

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Aktive Wehr

Zimmerbrand im Sponackerweg – Person rechtzeitig gerettet

Am heutigen 1. April wurde die Feuerwehr Gemeinde Haibach um kurz nach 15:00 Uhr mit dem Einsatzstichwort B3 – Person im Gebäude, Zimmerbrand (Person in Gefahr) alarmiert. Anders als es das Datum vermuten lassen könnte, handelte es sich hierbei ausdrücklich um keinen Aprilscherz, sondern um einen realen Einsatz mit ernstem Hintergrund.

Bereits drei Minuten nach Alarmierung rückten die ersten Kräfte der Feuerwehr Haibach in den Sponackerweg aus. Aufgrund der gemeldeten Lage wurden auch Kreisbrandmeister Max Asmar sowie die Feuerwehr Bessenbach mit alarmiert. Letztere konnten nach kurzer Zeit wieder abrücken, da sich die Lage glücklicherweise schneller als zunächst angenommen entspannte. Insgesamt befanden sich an diesem Mittwochnachmittag 24 Einsatzkräfte der Feuerwehr Gemeinde Haibach im Einsatz.

Noch während der Anfahrt informierte die Integrierte Leitstelle darüber, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befinden. Die betroffene Bewohnerin war durch aufmerksame Nachbarn rechtzeitig aus der Wohnung gerettet worden.

Vor Ort zeigte sich eine stark verrauchte Wohnung. In der Küche befand sich als Übeltäter das Essen auf dem Herd. Der Angriffstrupp löschte das Brandgut unter Atemschutz ab und leitete anschließend umfangreiche Lüftungsmaßnahmen ein. Die betroffenen Bereiche wurden mehrfach mit der Wärmebildkamera kontrolliert, um mögliche Glutnester auszuschließen. Die Wohnung ist bis auf Weiteres nicht mehr bewohnbar und wurde an eine betreuende Person übergeben.

Die Bewohnerin selbst wurde vom Rettungsdienst versorgt und mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus gebracht. Der Einsatz verlief dank der sehr guten Zusammenarbeit aller beteiligten Einsatzkräfte und Organisationen reibungslos. Neben der Feuerwehr Haibach waren Kräfte des Rettungsdienstes – Johanniter, Malteser und BRK – sowie die Polizei im Einsatz. Besonders hervorzuheben ist auch das schnelle und besonnene Eingreifen der Nachbarschaft, durch das die Bewohnerin frühzeitig in Sicherheit gebracht werden konnte.

Bilder: KBM Asmar

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Aktive Wehr

Küchenbrand in Haibach schnell unter Kontrolle

Ein Brand in einer Küche hat am späten Donnerstagvormittag einen Einsatz mehrerer Rettungskräfte in der Würzburger Straße in Haibach ausgelöst. Kurz vor Zwölf wurde die Feuerwehr Haibach unter dem Stichwort „B3 – Zimmerbrand“ alarmiert. Gemeldet war ein Feuer in einer Dunstabzugshaube.

Aufgrund einer zunächst fehlerhaft zugeordneten Adresse im Notruf rückte zuerst die Feuerwehr Aschaffenburg zur vermeintlichen Einsatzstelle im Stadtgebiet aus. Die Kräfte trafen jedoch tatsächlich in der Würzburger Straße in Haibach ein und konnten den Brand in der Küche zügig löschen. Die Bewohnerin wurde dem Rettungsdienst zur weiteren Betreuung und Abklärung übergeben.

Im Anschluss übernahm der stellvertretende Kommandant der Feuerwehr Haibach die Einsatzleitung und konnte auf insgesamt 23 Einsatzkräfte vor Ort zurückgreifen. Eine besondere Herausforderung stellte die Belüftung und Durchsuchung des verwinkelten Gebäudes dar. Ziel war es, die entstandenen Rauchgase effektiv aus dem Haus zu entfernen und eine weitere Kontamination auszuschließen. Hierzu kamen gezielte Lüftungsmaßnahmen zum Einsatz.

Während des Einsatzes musste die stark befahrene Würzburger Straße zeitweise eingeschränkt werden, konnte jedoch nach kurzer Zeit wieder einspurig für den Verkehr freigegeben werden.

Die Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr Aschaffenburg, der Feuerwehr Haibach, dem Rettungsdienst, der Polizei sowie Kreisbrandmeister Max Asmar verlief koordiniert und reibungslos. Gegen 14:00 Uhr war der Einsatz von Seiten der Feuerwehr beendet und die Einsatzstelle konnte an den Hauseigentümer übergeben werden.

Brände in Dunstabzugshauben entstehen häufig durch entzündete Fettablagerungen. Fachleute empfehlen daher, Fettfilter regelmäßig zu reinigen oder auszutauschen und beim Erhitzen von Öl und Fett stets aufmerksam zu bleiben. Wichtig: Brennendes Fett niemals mit Wasser löschen!

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Feuerwehrverein Haibach

Einsatzübung in Haibach: Menschenrettung, Atemschutznotfall und Teamwork unter realen Bedingungen

Am Freitagabend, 13. März, rückte die Feuerwehr Haibach zu einer anspruchsvollen Einsatzübung aus. Das angenommene Szenario: ein Kellerbrand in einem Wohngebäude, zwei vermisste Personen, dichter Rauch. 23 Einsatzkräfte mit zwei Löschfahrzeugen, der Drehleiter und dem Führungsfahrzeug stellten sich der Herausforderung.

Komplexe Rettungslage von Beginn an

Zwei Trupps gingen sofort unter Atemschutz vor. Bereits nach wenigen Minuten konnte die erste vermisste Person mit einer Fluchthaube aus dem verrauchten Bereich gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Die zweite Person befand sich in einem stark verwinkelt angelegten Keller – und die Lage erschwerte sich zusätzlich: Ein zunächst unbekanntes zweites Untergeschoss sowie mehrere massiv vergitterte Kellerfenster ließen keinen alternativen Fluchtweg. Strukturiertes und besonnenes Vorgehen war gefragt.

Sicherungstrupp beweist sich im Ernstfall

Mitten in die laufenden Maßnahmen hinein: ein simulierter Atemschutznotfall innerhalb des eingesetzten Trupps. Der bereitstehende Sicherungstrupp reagierte sofort und arbeitete die Situation routiniert und professionell ab. Die Übung bestätigte einmal mehr, warum der Sicherungstrupp fester Bestandteil jedes Atemschutzeinsatzes ist und das Leben derer schützt, die selbst im Gefahrenbereich agieren.

Parallel übernahm ein dritter Trupp unter Pressluftatmern die Brandbekämpfung und die abschließende Durchsuchung des Gebäude. Als angenommene Brandursache diente eine Verpuffung im Bereich der Ölheizung. Nach gut 35 Minuten war die Übung mit Rettung von drei Personen und Brandbekämpfung erfolgreich abgeschlossen.

Gemeinsam stärker: Feuerwehr und Rettungsdienst Seite an Seite

Besonders wertvoll: In das Szenario integriert war der Oberkurs der Auszubildenden zu Notfallsanitätern des BRK Aschaffenburg, begleitet von zwei Rettungswagen und dem Einsatzleiter Rettungsdienst. Eine Lage mit mehreren betroffenen Personen erfordert klare Absprachen und reibungslose Abläufe zwischen den Organisationen – genau das wurde hier unter realistischen Bedingungen geübt und unter Beweis gestellt.

Im Anschluss fand sowohl vor Ort als auch im weiteren Verlauf im Feuerwehrhaus eine gemeinsame Nachbesprechung statt. Einsatzablauf, Kommunikation und Zusammenarbeit wurden offen analysiert – konstruktiv und auf Augenhöhe.

„Das Übungsszenario hat gezeigt, wie wichtig realitätsnahe Ausbildung, klare Kommunikation und das abgestimmte Zusammenspiel mit dem Rettungsdienst sind. Mein Dank gilt allen Einsatzkräften und Unterstützern für ihr Engagement und die professionelle Durchführung.” Ralf Hofmeister, Übungsleiter und stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Haibach

Ein herzlicher Dank gilt außerdem Thomas Hartig und Sabine Sammer für die Bereitstellung des derzeit kernsanierten Gebäudes sowie Christina Ruppert und allen weiteren Unterstützern im Hintergrund.

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Feuerwehrverein Haibach

Landesweiter Probealarm zur Überprüfung der Alarm- und Warninfrastruktur am 12.03.2026 um 11 Uhr

Zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit der Warnmittel wird am 12.03.2026 um 11:00 Uhr eine Probealarmierung durchgeführt. Dabei werden alle verfügbaren Sirenen mit dem einminütigen, auf- und abschwellenden Heulton „Warnung der Bevölkerung“ ausgelöst. Es besteht kein Anlass zur Besorgnis – es handelt sich um eine reine Routineüberprüfung.

Zusätzlich werden alle an das bundesweite Modulare Warnsystem (MoWaS) angeschlossenen Warnsysteme aktiviert. Dazu gehören unter anderem die Warn-Apps NINA, KATWARN sowie Cell Broadcast. Diese Systeme dienen dazu, die Bevölkerung im Ernstfall schnell und zuverlässig über Gefahrenlagen zu informieren.

Um 11:15 Uhr versendet die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain eine regionale Probewarnung über MoWaS (ohne Cell Broadcast).

Gegen 11:30 Uhr erfolgt die bayernweite Entwarnung über alle zuvor genutzten Warnmittel. Erstmals wird hierbei auch eine Entwarnung über Cell Broadcast versendet. Parallel dazu geben die Sirenen zur Entwarnung einen einminütigen gleichbleibenden Dauerton ab.

Die regionale Entwarnung der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain erfolgt gegen 11:45 Uhr.

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Feuerwehrverein Haibach

Feuerwehr Haibach zu Gast bei der Einweihung des neuen Gerätehauses in Ampfing

Die Feuerwehr Ampfing hat am 21.Februar ihr neues Feuerwehrgerätehaus feierlich eingeweiht. Zu diesem besonderen Anlass nahm auch eine Delegation der Feuerwehr Haibach an den Festlichkeiten teil. Vertreten wurde unsere Wehr durch den Vorstand des Feuerwehrvereins Haibach, Thomas Hench, sowie den Fahnenträger Peter Völker.

Seit vielen Jahrzehnten verbindet die Feuerwehren aus Haibach und Ampfing eine enge Freundschaft. Diese gewachsene Kameradschaft lebt vom regelmäßigen Austausch und von gegenseitigen Besuchen. Als Zeichen dieser Verbundenheit überreichte die Haibacher Delegation den oberbayerischen Kameraden ein besonderes Gastgeschenk. Übergeben wurde eine individuell gefertigte Erinnerungstafel aus echter Spessarteiche sowie eine Zwei Liter Flasche Schlappeseppel aus unserer Region. Damit wollten wir ein Stück Spessart ins oberbayerische Ampfing bringen und unsere langjährige Partnerschaft würdigen.

Mit dem neuen Anbau und Modernisierung des Feuerwehrgerätehauses schafft die Gemeinde Ampfing eine moderne und zukunftsfähige Grundlage für den Feuerwehrdienst. Zeitgemäße Räumlichkeiten verbessern die Bedingungen für Ausbildung und Organisation und unterstützen die Einsatzkräfte dabei, im Ernstfall schnell und koordiniert helfen zu können. Gleichzeitig entsteht damit ein wichtiger Ort der Begegnung und der Kameradschaft innerhalb der Wehr.

Beim anschließenden Kameradschaftsabend klang die Veranstaltung in geselliger Atmosphäre aus. Bei einem gemeinsamen Spanferkelessen bot sich reichlich Gelegenheit für persönliche Gespräche und den Austausch zwischen den Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden. Solche Treffen zeigen immer wieder, wie stark das Feuerwehrwesen vom Ehrenamt und von der Gemeinschaft getragen wird. Genau diese Werte verbinden die Feuerwehren aus Haibach und Ampfing seit vielen Jahren und werden auch in Zukunft die Grundlage ihrer Freundschaft bleiben.

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Aktive Wehr, Jugendfeuerwehr

Zusammenarbeit beginnt in der Ausbildung: Wasserwacht-Jugend bei der Feuerwehr

Am vergangenen Samstag war die Wasserwacht Haibach mit ihrer Jugendgruppe zu Gast bei der Freiwilligen Feuerwehr Gemeinde Haibach. Der Besuch diente dem gegenseitigen Kennenlernen und dem Einblick in die jeweilige Arbeit der Organisationen.

Bereits in der Jugendausbildung kommt es darauf an, Grundlagen für Haltung und Einstellung zum Ehrenamt zu vermitteln. Dazu gehört insbesondere das Verständnis, Verantwortung für andere zu übernehmen und im Einsatzfall Hilfe zu leisten, wenn es darauf ankommt. Gleichzeitig ist es wichtig, frühzeitig die Strukturen und Fähigkeiten anderer Hilfsorganisationen kennenzulernen. Wer im Einsatz weiß, welche Kompetenzen die jeweiligen Partner mitbringen, kann im Bedarfsfall gezielt zusammenarbeiten und Unterstützung anfordern.

Im Rahmen eines Rundgangs durch das Feuerwehrhaus erhielten die Mitglieder der Wasserwacht Einblicke in Fahrzeuge, Ausrüstung und Aufgaben der Feuerwehr. Die Jugendlichen konnten sich dabei ein Bild von den technischen Möglichkeiten und den Einsatzschwerpunkten der Feuerwehr machen.

An mehreren Stationen bestand außerdem die Möglichkeit, praktische Tätigkeiten auszuprobieren. Bei einer Löschübung konnten die Teilnehmer selbst mit einem Strahlrohr arbeiten und grundlegende Abläufe eines Löschangriffs kennenlernen.

Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Wasserwacht besteht in Haibach auch über solche Begegnungen hinaus. Seit Ende des vergangenen Jahres unterstützen Mitglieder der Wasserwacht im Rahmen von First-Responder-Einsätzen die Feuerwehr bei medizinischen Notfällen. Ergänzend finden gemeinsame Ausbildungsinhalte statt, um Abläufe abzustimmen und die Zusammenarbeit im Einsatz zu verbessern.

Darüber hinaus arbeiten beide Organisationen im Bereich des Katastrophenschutzes zusammen. Bei größeren Schadenslagen können so Personal, Material und Fachkompetenzen koordiniert eingesetzt werden.

Der Besuch bot den Jugendlichen die Gelegenheit, Einblicke in die Arbeit der Feuerwehr zu erhalten und die Ansprechpartner der jeweils anderen Organisation persönlich kennenzulernen – eine wichtige Grundlage für die Zusammenarbeit im späteren Einsatzdienst.

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Aktive Wehr

Einsatz im Gelände: Bergwacht Hösbach zeigt, worauf es ankommt

Im Rahmen unseres Ausbildungsdienstes stand am gestrigen Montag ein besonderer Schwerpunkt auf dem Thema „Organisation und Arbeitsfelder der Bergwacht Hösbach“. Ziel des Abends war es, über den eigenen Aufgabenbereich hinauszublicken und ein fundiertes Verständnis für Strukturen, Abläufe und Einsatzrealitäten einer spezialisierten Rettungsorganisation zu gewinnen.

Gemeinsam haben wir erarbeitet, wie die Bergwacht aufgebaut ist, wie Alarmierung, Einsatzführung und Zusammenarbeit im Einsatz funktionieren und welche typischen Einsatzlagen bewältigt werden. Dazu gehören unter anderem Rettungen aus unwegsamem Gelände, Such- und Unterstützungseinsätze sowie Situationen unter erschwerten Bedingungen – etwa bei Dunkelheit, Kälte, steilem Terrain oder Absturzgefahr. Deutlich wurde dabei, wie eng bei der Bergwacht medizinische Kompetenz, Geländetechnik und klare Führungs- und Kommunikationsstrukturen ineinandergreifen.

Für die Feuerwehr Haibach ist dieses Thema auch praktisch relevant: In unserem Einsatzgebiet können Wetter- und Geländebedingungen, eingeschränkte Erreichbarkeit oder besondere Gefahrenlagen schnell entscheidend werden. Entsprechend lagen Schwerpunkte der Ausbildung auf den Schnittstellen der Zusammenarbeit, der Eigensicherung sowie der Bedeutung von klarer Kommunikation und zielgerichtetem Ressourceneinsatz.

Solche Ausbildungsinhalte stärken nicht nur das fachliche Verständnis, sondern verbessern auch die Handlungsfähigkeit im Einsatz. Wenn Zuständigkeiten klar sind, Abläufe sicher beherrscht werden und Partnerorganisationen frühzeitig eingebunden sind, profitieren am Ende alle – insbesondere die Menschen, die auf schnelle und koordinierte Hilfe angewiesen sind.

Wir bedanken uns bei der Bergwacht Hösbach für die wertvollen Einblicke und nehmen zahlreiche Impulse für die weitere Ausbildung und Einsatzpraxis mit.

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Aktive Wehr

Rauchentwicklung in Papierpresse – schneller Löscherfolg

Am heutigen Dienstag wurde die Freiwillige Feuerwehr Gemeinde Haibach um 13:04 Uhr wurde die Feuerwehr Haibach zu einem Lebensmittel-Discounter im Ortsgebiet alarmiert. Grund war eine Rauchentwicklung aus einer Papierpresse.

Beim Eintreffen stellte sich heraus, dass es im Bereich der Presse zu einem Entstehungsbrand gekommen war. Unter Atemschutz konnte das Feuer rasch und gezielt abgelöscht werden. Eine weitere Ausbreitung wurde dadurch verhindert.

Als mögliche Ursache gilt ein Mobiltelefon, das offenbar in die Papierpresse geraten war. Durch den Pressvorgang dürfte der Lithium-Ionen-Akku beschädigt worden sein. Solche Akkus reagieren äußerst empfindlich auf starken Druck oder mechanische Einwirkungen. Wird die innere Struktur beschädigt, kann es zu einer sogenannten thermischen Reaktion kommen – im schlimmsten Fall mit Brandfolge.

In enger Abstimmung mit dem Marktpersonal und einem hinzugezogenen Entsorgungsunternehmen wurde das betroffene Material gesichert und fachgerecht abtransportiert. Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden.

Ein Dank gilt allen eingesetzten Kräften sowie den Mitarbeitenden des Marktes für die ruhige und professionelle Zusammenarbeit.

Hinweis:
Lithium-Ionen-Akkus dürfen keinesfalls über den Restmüll oder über Pressanlagen entsorgt werden. Bereits starke Druck- oder Stoßeinwirkungen können Brände auslösen. Akkubetriebene Geräte gehören ausschließlich in die vorgesehenen Sammelstellen.

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