Ein schweres Unwetter hat am heutigen Mittwoch das Gemeindegebiet Haibach getroffen und zu einer umfangreichen Flächenlage geführt. Seit etwa 4:07 Uhr war die Feuerwehr Haibach im gesamten Ortsgebiet im Dauereinsatz, um die zahlreichen wetterbedingten Schadenslagen abzuarbeiten.

Im Laufe des Tages wurden insgesamt 65 Einsatzstellen bewältigt. Das Einsatzspektrum umfasste unter anderem überflutete Keller, vollgelaufene Gebäude, überschwemmte Verkehrsflächen sowie weitere durch die starken Niederschläge verursachte Schadenslagen. Einer der größten und personalintensivsten Einsätze war die Grund- und Mittelschule Haibach, in deren Kellergeschoss das Wasser zeitweise rund 1,20 Meter hoch stand. Mithilfe leistungsstarker Pumpen wurde das Wasser entfernt, um weitere Schäden möglichst zu begrenzen.
Zur Bewältigung der außergewöhnlichen Einsatzlage wurde die Feuerwehr Haibach durch den Löschzug 5 Schöllkrippen–Kleinkahl sowie die Feuerwehr Schimborn mit einem Pumpenkontingent unterstützt. Insgesamt waren 90 Einsatzkräfte im Einsatz. Darüber hinaus leistete die Drehleiter der Feuerwehr Haibach im Rahmen der überörtlichen Hilfe Unterstützung bei einem Unwettereinsatz im Stadtgebiet Aschaffenburg.
Vor Ort verschafften sich Kreisbrandmeister Max Asmar sowie Erster Bürgermeister Hermann Mantel einen persönlichen Eindruck von der Lage und standen im engen Austausch mit der Einsatzleitung.
Die Feuerwehr Haibach bedankt sich herzlich bei allen 87 eingesetzten Einsatzkräften. Ein besonderer Dank gilt dem Löschzug 5 Schöllkrippen–Kleinkahl sowie der Feuerwehr Schimborn für die schnelle und professionelle Unterstützung. Die hervorragende Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg hat maßgeblich dazu beigetragen, die zahlreichen Einsatzstellen effizient und sicher abzuarbeiten.
Die Ereignisse des heutigen Tages zeigen einmal mehr, wie wichtig eine leistungsfähige Feuerwehr, eine funktionierende überörtliche Zusammenarbeit und das ehrenamtliche Engagement für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sind.












