Was vor gerade einmal zwei Wochen noch geübt wurde, musste am Montagvormittag plötzlich im Ernstfall funktionieren: Ein brennender Mülleimer in einer Schultoilette löste einen Feuerwehreinsatz aus.

Um 10:21 Uhr alarmierte die automatische Brandmeldeanlage der Mittelschule die Freiwillige Feuerwehr Gemeinde Haibach. Lehrkräfte hatten den Brand bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte mit einem Feuerlöscher erfolgreich gelöscht. Allerdings hatte sich Rauch im Gebäude ausgebreitet, sodass die Feuerwehr anschließend umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durchführen musste.

Besonders erfreulich: Die Evakuierung funktionierte hervorragend. Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte verließen das Schulgebäude geordnet und zügig. Die erst 14 Tage zuvor durchgeführte Brandschutzübung hatte sich damit eindrucksvoll bewährt. Ein gutes Beispiel dafür, dass regelmäßige Übungen weit mehr als eine Pflichtveranstaltung sind und im Ernstfall einen entscheidenden Unterschied machen können.

Die Feuerwehr Haibach war mit elf Einsatzkräften vor Ort, während sechs weitere Feuerwehrangehörige in Bereitschaft standen. Ebenfalls im Einsatz waren die Polizei und Kreisbrandmeister Max Asmar. Nach rund 90 Minuten konnte der Einsatz beendet werden.

Der Vorfall zeigt, wie wichtig das Zusammenspiel aus frühzeitiger Branderkennung, umsichtigem Handeln und einer gut eingeübten Evakuierung ist. Dass aus einem vergleichsweise kleinen Brand keine größere Gefahrenlage entsteht, ist keineswegs selbstverständlich.

Zur genauen Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

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