Aktive Wehr, Allgemein

Brandalarm auf Schultoilette – Brandschutzübung bewährt sich im Ernstfall

Was vor gerade einmal zwei Wochen noch geübt wurde, musste am Montagvormittag plötzlich im Ernstfall funktionieren: Ein brennender Mülleimer in einer Schultoilette löste einen Feuerwehreinsatz aus.

Um 10:21 Uhr alarmierte die automatische Brandmeldeanlage der Mittelschule die Freiwillige Feuerwehr Gemeinde Haibach. Lehrkräfte hatten den Brand bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte mit einem Feuerlöscher erfolgreich gelöscht. Allerdings hatte sich Rauch im Gebäude ausgebreitet, sodass die Feuerwehr anschließend umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durchführen musste.

Besonders erfreulich: Die Evakuierung funktionierte hervorragend. Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte verließen das Schulgebäude geordnet und zügig. Die erst 14 Tage zuvor durchgeführte Brandschutzübung hatte sich damit eindrucksvoll bewährt. Ein gutes Beispiel dafür, dass regelmäßige Übungen weit mehr als eine Pflichtveranstaltung sind und im Ernstfall einen entscheidenden Unterschied machen können.

Die Feuerwehr Haibach war mit elf Einsatzkräften vor Ort, während sechs weitere Feuerwehrangehörige in Bereitschaft standen. Ebenfalls im Einsatz waren die Polizei und Kreisbrandmeister Max Asmar. Nach rund 90 Minuten konnte der Einsatz beendet werden.

Der Vorfall zeigt, wie wichtig das Zusammenspiel aus frühzeitiger Branderkennung, umsichtigem Handeln und einer gut eingeübten Evakuierung ist. Dass aus einem vergleichsweise kleinen Brand keine größere Gefahrenlage entsteht, ist keineswegs selbstverständlich.

Zur genauen Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

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Aktive Wehr, Allgemein

Feuerwehr zum Anfassen: 60 Mittelschüler erleben Brandschutz und Ehrenamt hautnah

Wie schnell kann aus einer kleinen Flamme ein gefährliches Feuer werden? Und was macht die Feuerwehr eigentlich, wenn es gerade nicht brennt? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten rund 60 Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen der Mittelschule Haibach bei ihrem Besuch am 20. Oktober 2026 im Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Gemeinde Haibach.

Im Mittelpunkt standen die Brandschutzerziehung, die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr und die Möglichkeiten, sich selbst in der Jugendfeuerwehr zu engagieren. Denn Feuerwehr bedeutet nicht nur, Brände zu löschen, sondern auch Menschen in Not zu helfen, Verantwortung zu übernehmen und als Team zusammenzuarbeiten. Dabei lernten die Jugendlichen sowohl den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst als auch die Feuerwehr als Beruf kennen.

Wenn Mehlstaub zum Feuerball wird

Besonders eindrucksvoll wurde es bei den Experimenten rund um das Thema Verbrennung. Unter der Fragestellung „Was braucht Feuer, um zu brennen?“ erfuhren die Jugendlichen, welche Voraussetzungen für eine Verbrennung notwendig sind und warum falsche Löschversuche gefährlich werden können. Die Vorführungen zur Mehlstaubexplosion und zur Reaktion von Wasser auf brennendem Wachs sorgten dabei für besondere Aufmerksamkeit.

Auch die Brandgefahren von Lithium-Ionen-Akkus standen auf dem Programm. Am Beispiel von E Scootern und E Bikes wurde erläutert, worauf beim Laden zu achten ist, welche Risiken beschädigte Akkus bergen und warum die richtige Lagerung und ein sicherer Ladeplatz wichtig sind.

Anschließend konnten die Schülerinnen und Schüler die Einsatzfahrzeuge und deren Ausrüstung aus nächster Nähe kennenlernen. Dabei wurde deutlich, wie viel Technik, Ausbildung und Teamarbeit hinter einem Feuerwehreinsatz stecken.

Zum Abschluss durften die Jugendlichen selbst aktiv werden. Am Firetrainer übten sie unter Anleitung den richtigen Umgang mit einem Feuerlöscher und erfuhren, wann ein Löschversuch sinnvoll ist und wann die eigene Sicherheit Vorrang hat.

Die Feuerwehr von morgen braucht Nachwuchs von heute

Neben der Brandschutzerziehung hatte der Besuch noch ein weiteres Ziel: Jugendliche für die Feuerwehr zu begeistern. Denn wer frühzeitig in die Jugendfeuerwehr eintritt, kann dort nicht nur Feuerwehrtechnik kennenlernen, sondern auch Freundschaften schließen, Teamgeist entwickeln und Schritt für Schritt Verantwortung übernehmen.

Wer mindestens 12 Jahre alt ist und Lust auf Feuerwehr hat, kann einfach vorbeikommen! Die Jugendfeuerwehr Haibach trifft sich jeden Montag von 18:30 bis 20:00 Uhr im Feuerwehrhaus Haibach. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Interessierte Jugendliche können die Mannschaft kennenlernen, bei einer Übung mitmachen und selbst erleben, was die Feuerwehr ausmacht.

Ein besonderer Dank gilt dem Kreisfeuerwehrverband für die Bereitstellung des Firetrainers und des Experimentiersets, mit denen die Gefahren des Feuers besonders anschaulich vermittelt werden konnten.

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Aktive Wehr, Allgemein, Kinderfeuerwehr

Löschhaie retten Familie Flausch

Bei einer gemeinsamen Übung mit der Bergwacht Hösbach machten sich die Löschhaie Haibach am Findberg auf die Suche nach der vermissten Familie Flausch. Die Rettung aus unwegsamem Gelände wurde mit einer abenteuerlichen Abseilaktion zum besonderen Erlebnis für unsere Kinderfeuerwehr.

Nebenbei wurde auch der Wald aufgeräumt: Ein dort entsorgtes Fahrrad wurde aus dem Gelände geholt.

Vielen Dank an die Bergwacht Hösbach für die spannende Übung und die tolle Zusammenarbeit!

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Aktive Wehr, Allgemein, Jugendfeuerwehr

Großangelegte Vermisstensuche in Haibach: Einsatzkonzept bewährt sich

Eine großangelegte Vermisstensuche beschäftigte in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zahlreiche Einsatzkräfte in Haibach und Umgebung. Gegen 22:20 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Gemeinde Haibach zur Unterstützung der Polizei zur Suche nach einem vermissten 18-jährigen jungen Mann alarmiert und richtete die Gemeindliche Führungsstelle (GFS) im Feuerwehrhaus ein. Insgesamt waren rund 94 Kräfte von Polizei, Feuerwehr, Bergwacht, Rettungsdienst und Rettungshundestaffeln sowie der Bürgermeister der Gemeinde Haibach, Hermann Mantel beteiligt. Neben den Feuerwehren aus Haibach und Winzenhohl unterstützten unter anderem die Feuerwehr Karlstein und die Bergwacht Hösbach mit Drohnen sowie mehrere Rettungshundeteams die Suche.

Vorbereitetes Einsatzkonzept bewährt sich

Eine entscheidende Grundlage für den schnellen Suchbeginn war das bereits im Vorfeld von der Feuerwehr Haibach entwickelte Einsatzkonzept für Personensuchen. Darin ist das Gemeindegebiet in fest definierte Suchbezirke unterteilt, denen konkrete Straßen, Wege und Geländebereiche zugeordnet sind. Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung konnten erste Suchaufträge vergeben werden. Durch die klare Gebietsaufteilung ließen sich unnötige Überschneidungen vermeiden und die verfügbaren Einsatzkräfte gezielt einsetzen. Besonders wichtig war dabei die fortlaufende Dokumentation der abgesuchten Bereiche, um jederzeit nachvollziehen zu können, welche Gebiete bereits kontrolliert wurden und wo weitere Suchmaßnahmen erforderlich waren.

Führungsunterstützung und Versorgung leisten wichtige Arbeit

Eine zentrale Rolle übernahm die Führungsunterstützungsgruppe der FF Haibach. In der GFS wurden die Suchmaßnahmen in enger Abstimmung mit der Polizei koordiniert, Einsatzaufträge vergeben und Rückmeldungen der Suchtrupps dokumentiert. Die strukturierte Arbeitsweise sorgte auch bei zahlreichen gleichzeitig eingesetzten Einheiten für einen guten Überblick über die Lage. Ebenso zuverlässig arbeitete die Versorgungseinheit der Feuerwehr Haibach. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer kümmerten sich während des nächtlichen Einsatzes um die Verpflegung der Mannschaften und leisteten damit einen wichtigen Beitrag zum Einsatzablauf. Während Feuerwehrkräfte Straßen, Wege und Waldgebiete absuchten, kontrollierten Rettungshundeteams schwer zugängliche und bewaldete Bereiche. Die Drohnen der Feuerwehr Karlstein und der Bergwacht ergänzten die Suche aus der Luft.

Vermisster kehrt selbstständig zurück

Nachdem die umfangreichen Suchmaßnahmen zunächst ohne Erfolg geblieben waren, wurde der Feuerwehreinsatz gegen 4 Uhr beendet. Am Donnerstagmorgen folgte die erfreuliche Nachricht, dass der vermisste junge Mann gegen 5 Uhr selbstständig zurückgekehrt war. Der Einsatz verdeutlichte, wie wichtig eine gute Vorbereitung, klare Führungsstrukturen und die Zusammenarbeit unterschiedlicher Hilfsorganisationen sind. Das vorbereitete Suchkonzept hat sich dabei ebenso bewährt wie die Arbeit der Führungsunterstützung und der Versorgungseinheit.

Ein besonderer Dank gilt allen beteiligten Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehren, Bergwacht, Rettungsdienst und Rettungshundestaffeln sowie den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die bis tief in die Nacht im Einsatz waren.

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Aktive Wehr, Allgemein, Jugendfeuerwehr

Zwölf Nachwuchskräfte schließen MTA Basismodul in Haibach erfolgreich ab

120 Stunden Ausbildung, starke Prüfungsergebnisse und großer ehrenamtlicher Einsatz bei der Feuerwehr Gemeinde Haibach

Nach zahlreichen Ausbildungsabenden und Wochenenden zwischen April und Oktober 2026 konnten zwölf Feuerwehranwärterinnen und Feuerwehranwärter erfolgreich das Basismodul der Modularen Truppausbildung (MTA) bei der Feuerwehr Gemeinde Haibach abschließen. Die Abschlussprüfung fand am 11. Oktober im Feuerwehrhaus Haibach statt. Insgesamt knapp 120 Ausbildungsstunden lagen hinter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Neun von ihnen stammen aus der Feuerwehr Gemeinde Haibach, zwei aus der Feuerwehr Hösbach und ein Teilnehmer aus der Feuerwehr Großostheim.

Im Mittelpunkt der Ausbildung standen die grundlegenden Kenntnisse und Fertigkeiten für den Feuerwehrdienst. Von der Brandbekämpfung über die technische Hilfeleistung bis hin zu rechtlichen Grundlagen, Fahrzeugkunde und dem sicheren Umgang mit den Einsatzgeräten wurden die Nachwuchskräfte intensiv auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet. Besonders erfreulich waren die Ergebnisse der schriftlichen Abschlussprüfung: Über alle 13 Themenbereiche hinweg beantworteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchschnittlich rund 92 Prozent der Fragen richtig. Sie zeigten, mit welcher Motivation sich die jungen Feuerwehrangehörigen auf ihre Ausbildung vorbereitet hatten.

Den erfolgreichen Lehrgangsabschluss begleiteten auch die Kreisbrandmeister Timo Krimm und Max Asmar sowie Haibachs Bürgermeister Hermann Mantel. Ihre Anwesenheit unterstrich die Bedeutung einer fundierten Ausbildung und der guten Zusammenarbeit der Feuerwehren über die Gemeindegrenzen hinweg.

Großer Dank an Ausbilder und ehrenamtliche Helfer

Ein besonderer Dank gilt dem Ausbilderteam um Jonas Hofmeister, das über viele Wochen hinweg einen erheblichen Teil seiner Freizeit investierte, um den Feuerwehrnachwuchs fachlich und praktisch auszubilden. Mit Geduld, Erfahrung und persönlichem Einsatz vermittelten die Ausbilder nicht nur das notwendige Wissen, sondern auch die Bedeutung von Kameradschaft, Verantwortung und gegenseitigem Vertrauen im Feuerwehrdienst. Ebenso wichtig war die Unterstützung im Hintergrund. Das ehrenamtliche Helferteam um Hansi Heeg kümmerte sich während der gesamten Ausbildung zuverlässig um die Verpflegung der Teilnehmer und Ausbilder. Mit viel Herzblut sorgten die Helferinnen und Helfer dafür, dass auch an langen Ausbildungstagen bestens für das leibliche Wohl gesorgt war.

Der stellvertretende Kommandant der Feuerwehr Gemeinde Haibach, Stefan Xhonneux, würdigte die Leistung des Nachwuchses: „Ich bin stolz auf unsere Nachwuchskräfte und ihre Leistung in der Prüfung. Ich freue mich darauf, künftig gemeinsam mit unseren jungen Kameradinnen und Kameraden in den Einsatz zu fahren.“

Der erste große Schritt ist geschafft

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Basismoduls haben die zwölf Nachwuchskräfte einen wichtigen Meilenstein ihrer Feuerwehrlaufbahn erreicht. In den kommenden Monaten und Jahren folgen weitere Ausbildungsabschnitte, Zusatzmodule und praktische Einsatzerfahrungen. Den Abschluss der Modularen Truppausbildung bildet schließlich die Qualifikation zum Truppführer.

Die Feuerwehr Gemeinde Haibach gratuliert allen Kameradinnen und Kameraden herzlich zur bestandenen Ausbildung und wünscht ihnen für ihren weiteren Feuerwehrweg viel Erfolg, Freude und stets eine gesunde Rückkehr von ihren Einsätzen. Lust, selbst mitzumachen? Die Feuerwehr Gemeinde Haibach freut sich über neue motivierte Kameradinnen und Kameraden. Interessierte sind bei den Ausbildungsabenden, montags ab 19 Uhr im Feuerwehrhaus willkommen oder melden sich unter kommandant@ff-haibach.de.

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Aktive Wehr, Allgemein

500 Euro für die Brandschutzerziehung

Wir freuen uns über die Unterstützung der Tate Global GmbH, die im Rahmen ihrer Planet Passionate Communities Initiative 500 Euro für die Brandschutzerziehung in der Gemeinde Haibach zur Verfügung stellt.

Mit der Spende wird unser Rollcontainer „Brandschutzerziehung“ weiter ausgebaut und mit zusätzlichen Materialien ausgestattet. Damit können wir Kindern künftig noch anschaulicher und praxisnah vermitteln, wie Brände entstehen, wie sie vermieden werden können und wie man sich im Ernstfall richtig verhält.

Ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung unserer Nachwuchsarbeit und das Engagement für den Brandschutz in unserer Gemeinde!

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Aktive Wehr, Allgemein

Haibach als Übungsklinik bei der Großübung im Falkenbergtunnel

Während am Samstag im Falkenbergtunnel zwischen Laufach und Heigenbrücken eine groß angelegte Katastrophenschutzübung stattfand, war auch Haibach Teil des Übungsgeschehens. In unserem Feuerwehrhaus richtete das Klinikum Aschaffenburg-Alzenau eine Übungsnotaufnahme ein. Hier wurde insbesondere die Schnittstelle zwischen Rettungsdienst und Krankenhaus trainiert. Unsere Aufgabe bestand vor allem darin, die notwendigen Räumlichkeiten, Infrastruktur und Verpflegung bereitzustellen und den Übungsbetrieb organisatorisch und logistisch zu unterstützen.

Was zunächst nach einer überschaubaren Aufgabe klang, entwickelte sich im Laufe des Tages zu einem durchaus umfangreichen logistischen Beitrag. Dank vieler helfender Hände und etwas Improvisation konnten wir für gute Rahmenbedingungen sorgen.

Auch für unsere First Responder bot die Übung einen interessanten Perspektivwechsel. Sie konnten die weitere Sichtung und Priorisierung der Patienten vor der eigentlichen klinischen Behandlung unmittelbar miterleben und wertvolle Erkenntnisse für die eigene Arbeit mitnehmen.

Vielen Dank an das Team des Klinikums Aschaffenburg-Alzenau und alle Beteiligten für die angenehme und unkomplizierte Zusammenarbeit. Wir waren gerne Gastgeber in Haibach.

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Aktive Wehr

Küchenbrand in Haibach schnell unter Kontrolle

Ein Brand in einer Küche hat am späten Donnerstagvormittag einen Einsatz mehrerer Rettungskräfte in der Würzburger Straße in Haibach ausgelöst. Kurz vor Zwölf wurde die Feuerwehr Haibach unter dem Stichwort „B3 – Zimmerbrand“ alarmiert. Gemeldet war ein Feuer in einer Dunstabzugshaube.

Aufgrund einer zunächst fehlerhaft zugeordneten Adresse im Notruf rückte zuerst die Feuerwehr Aschaffenburg zur vermeintlichen Einsatzstelle im Stadtgebiet aus. Die Kräfte trafen jedoch tatsächlich in der Würzburger Straße in Haibach ein und konnten den Brand in der Küche zügig löschen. Die Bewohnerin wurde dem Rettungsdienst zur weiteren Betreuung und Abklärung übergeben.

Im Anschluss übernahm der stellvertretende Kommandant der Feuerwehr Haibach die Einsatzleitung und konnte auf insgesamt 23 Einsatzkräfte vor Ort zurückgreifen. Eine besondere Herausforderung stellte die Belüftung und Durchsuchung des verwinkelten Gebäudes dar. Ziel war es, die entstandenen Rauchgase effektiv aus dem Haus zu entfernen und eine weitere Kontamination auszuschließen. Hierzu kamen gezielte Lüftungsmaßnahmen zum Einsatz.

Während des Einsatzes musste die stark befahrene Würzburger Straße zeitweise eingeschränkt werden, konnte jedoch nach kurzer Zeit wieder einspurig für den Verkehr freigegeben werden.

Die Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr Aschaffenburg, der Feuerwehr Haibach, dem Rettungsdienst, der Polizei sowie Kreisbrandmeister Max Asmar verlief koordiniert und reibungslos. Gegen 14:00 Uhr war der Einsatz von Seiten der Feuerwehr beendet und die Einsatzstelle konnte an den Hauseigentümer übergeben werden.

Brände in Dunstabzugshauben entstehen häufig durch entzündete Fettablagerungen. Fachleute empfehlen daher, Fettfilter regelmäßig zu reinigen oder auszutauschen und beim Erhitzen von Öl und Fett stets aufmerksam zu bleiben. Wichtig: Brennendes Fett niemals mit Wasser löschen!

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Feuerwehrverein Haibach

Einsatzübung in Haibach: Menschenrettung, Atemschutznotfall und Teamwork unter realen Bedingungen

Am Freitagabend, 13. März, rückte die Feuerwehr Haibach zu einer anspruchsvollen Einsatzübung aus. Das angenommene Szenario: ein Kellerbrand in einem Wohngebäude, zwei vermisste Personen, dichter Rauch. 23 Einsatzkräfte mit zwei Löschfahrzeugen, der Drehleiter und dem Führungsfahrzeug stellten sich der Herausforderung.

Komplexe Rettungslage von Beginn an

Zwei Trupps gingen sofort unter Atemschutz vor. Bereits nach wenigen Minuten konnte die erste vermisste Person mit einer Fluchthaube aus dem verrauchten Bereich gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Die zweite Person befand sich in einem stark verwinkelt angelegten Keller – und die Lage erschwerte sich zusätzlich: Ein zunächst unbekanntes zweites Untergeschoss sowie mehrere massiv vergitterte Kellerfenster ließen keinen alternativen Fluchtweg. Strukturiertes und besonnenes Vorgehen war gefragt.

Sicherungstrupp beweist sich im Ernstfall

Mitten in die laufenden Maßnahmen hinein: ein simulierter Atemschutznotfall innerhalb des eingesetzten Trupps. Der bereitstehende Sicherungstrupp reagierte sofort und arbeitete die Situation routiniert und professionell ab. Die Übung bestätigte einmal mehr, warum der Sicherungstrupp fester Bestandteil jedes Atemschutzeinsatzes ist und das Leben derer schützt, die selbst im Gefahrenbereich agieren.

Parallel übernahm ein dritter Trupp unter Pressluftatmern die Brandbekämpfung und die abschließende Durchsuchung des Gebäude. Als angenommene Brandursache diente eine Verpuffung im Bereich der Ölheizung. Nach gut 35 Minuten war die Übung mit Rettung von drei Personen und Brandbekämpfung erfolgreich abgeschlossen.

Gemeinsam stärker: Feuerwehr und Rettungsdienst Seite an Seite

Besonders wertvoll: In das Szenario integriert war der Oberkurs der Auszubildenden zu Notfallsanitätern des BRK Aschaffenburg, begleitet von zwei Rettungswagen und dem Einsatzleiter Rettungsdienst. Eine Lage mit mehreren betroffenen Personen erfordert klare Absprachen und reibungslose Abläufe zwischen den Organisationen – genau das wurde hier unter realistischen Bedingungen geübt und unter Beweis gestellt.

Im Anschluss fand sowohl vor Ort als auch im weiteren Verlauf im Feuerwehrhaus eine gemeinsame Nachbesprechung statt. Einsatzablauf, Kommunikation und Zusammenarbeit wurden offen analysiert – konstruktiv und auf Augenhöhe.

„Das Übungsszenario hat gezeigt, wie wichtig realitätsnahe Ausbildung, klare Kommunikation und das abgestimmte Zusammenspiel mit dem Rettungsdienst sind. Mein Dank gilt allen Einsatzkräften und Unterstützern für ihr Engagement und die professionelle Durchführung.” Ralf Hofmeister, Übungsleiter und stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Haibach

Ein herzlicher Dank gilt außerdem Thomas Hartig und Sabine Sammer für die Bereitstellung des derzeit kernsanierten Gebäudes sowie Christina Ruppert und allen weiteren Unterstützern im Hintergrund.

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Feuerwehrverein Haibach

Landesweiter Probealarm zur Überprüfung der Alarm- und Warninfrastruktur am 12.03.2026 um 11 Uhr

Zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit der Warnmittel wird am 12.03.2026 um 11:00 Uhr eine Probealarmierung durchgeführt. Dabei werden alle verfügbaren Sirenen mit dem einminütigen, auf- und abschwellenden Heulton „Warnung der Bevölkerung“ ausgelöst. Es besteht kein Anlass zur Besorgnis – es handelt sich um eine reine Routineüberprüfung.

Zusätzlich werden alle an das bundesweite Modulare Warnsystem (MoWaS) angeschlossenen Warnsysteme aktiviert. Dazu gehören unter anderem die Warn-Apps NINA, KATWARN sowie Cell Broadcast. Diese Systeme dienen dazu, die Bevölkerung im Ernstfall schnell und zuverlässig über Gefahrenlagen zu informieren.

Um 11:15 Uhr versendet die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain eine regionale Probewarnung über MoWaS (ohne Cell Broadcast).

Gegen 11:30 Uhr erfolgt die bayernweite Entwarnung über alle zuvor genutzten Warnmittel. Erstmals wird hierbei auch eine Entwarnung über Cell Broadcast versendet. Parallel dazu geben die Sirenen zur Entwarnung einen einminütigen gleichbleibenden Dauerton ab.

Die regionale Entwarnung der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain erfolgt gegen 11:45 Uhr.

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