Aktive Wehr, Allgemein

„Primizsegen“ für den neuen MTW

Einen ganz besonderen Segen hat der neue Mannschaftstransportwagen (MTW) der Feuerwehr am Pfingstmontag bekommen. Der Neupriester Manuel Thomas segnete nach seinem Primizgottesdienst das neue Fahrzeug. Bürgermeister Andreas Zenglein übergab den Schlüssel an die Kommandanten Michael Bauecker und Markus Roth. Für ihre Mithilfe im Katastrophenschutz im Landkreis dankte Landrat Alexander Legler der Haibacher Wehr.

Der neue MTW mit dem Funkrufnamen „Florian Haibach 14/1“ dient hauptsächlich zum Transport von nachrückenden Kräften und zusätzlichem Personal an die Einsatzstellen. Acht Personen können darin befördert werden. Für die Jugendlichen der drei Ortsteile steht das Auto als Shuttlebus bereit und bringt sie zu ihrer Ausbildung. Die Ausstattung mit Notfallrucksäcken zur Hilfe bei Atmungs- und Kreislaufproblemen dient besonders der First-Responder-Gruppe. Ein Lardis-One-Zielführungssystem mit integrierter digitaler Funkbedienung vereinfacht der Mannschaft den Funkverkehr und unterstützt beim Navigieren in unbekanntem Gelände. Zur Grundausstattung gehören auch Handfeuerlöscher und Verkehrssicherungsmaterial. Das neue Fahrzeug basiert auf einem Mercedes-Benz Sprinter Fahrgestell mit einem 190-PS-Motor und wurde von der Firma Hensel ausgebaut. Der Neuzugang löst ein 25 Jahre altes Fahrzeug ab, das seinerzeit für die Ortsteilfeuerwehr Grünmorsbach als Mehrzweckfahrzeug beschafft wurde und mit der Fusion der drei Wehren und dem Einzug ins gemeinsame Feuerwehrgerätehaus zum Mannschaftstransportwagen umgebaut worden war.

Das erste Fahrzeug der Feuerwehr Gemeinde Haibach, das einen Primizsegen erhält! Neupriester Manuel Thomas segnete den neuen Mannschaftstransportwagen und damit alle Einsatzkräfte, die mit dem Auto unterwegs sind.
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Aktive Wehr

Modulare Truppmannausbildung (MTA) abgeschlossen

Am Sonntag den 9. Mai 2021 konnten die 10 Teilnehmer der MTA mit Erfolg ihre Abschlussprüfungen ablegen. Die Ausbildung wurde im Herbst 2020 gestartet als noch niedrige Inzidenzwerte herrschten und eine Präsenzausbildung möglich schien.

Mit ansteigenden Coronafallzahlen wurde die Ausbildung dann zunächst auf Online-Schulung umgestellt, zwischenzeitlich sogar ganz ausgesetzt. Auf Erlaubnis des bayerischen Innenministeriums, mit Unterstützung der Kreisbrandinspektion und dank eines ausgeklügelten Hygienekonzepts konnte die Ausbildung Anfang 2021 wieder aufgenommen werden. Wie sich jeder vorstellen kann, sind die Handgriffe und Techniken der Feuerwehr nicht in einer rein theoretischen Schulung möglich. Es muss angepackt werden. Durch die seit Februar 2021 verfügbaren Corona-Schnelltests konnten Ausbildungsteilnehmer wie Ausbilder vor jeder Präsenzveranstaltung durchgetestet werden, wodurch der zügige und erfolgreiche Abschluss der Ausbildung möglich war. „Es ist sehr wichtig, dass wir trotz Pandemie in der Lage sind weiterhin Nachwuchskräfte auszubilden, denn es darf uns hier keine Lücke entstehen.“, so Kommandant Michael Bauecker. „Daher geht mein Dank neben den Entscheidungsträgern im Katastrophenschutz vor allem an die Teilnehmer der MTA, die trotz aller Widrigkeiten bei der Stange geblieben sind und die Ausbildung durchgezogen haben.“

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Allgemein

Abbiegeassistent sorgt für mehr Sicherheit

Ende April 2021 wurden in den Großfahrzeugen der Feuerwehr Gemeinde Haibach sogenannte Abbiegeassistenten eingebaut. Dabei handelt es sich um Sensoren, die Fußgänger oder Radfahrer im toten Winkel eines Fahrzeugs erkennen und dem Fahrer des Feuerwehrfahrzeugs ein akustisches Signal geben.

Wie man immer wieder in der Presse liest, kommt es häufig zu schweren Verletzungen, bei denen große LKW beim Rechtsabbiegen Fußgänger oder Radfahrer übersehen weil diese im toten Winkel vom Fahrersitz aus unsichtbar sind. Die Sensorik des Abbiegeassistenten erkennt diese Verkehrsteilnehmer und kann durch seine Warnung schlimme Unfälle vermeiden.

Während künftig zu beschaffende Fahrzeuge standardmäßig mit dieser Sicherheitsfunktion ausgestattet werden, sind nun auch die bestehenden Feuerwehrfahrzeuge mit diesem sinnvollen Gerät nachgerüstet worden und tragen damit zu einem Stück mehr Sicherheit bei allen Fahrten der Feuerwehr bei.

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Aktive Wehr, Allgemein, Feuerwehrverein Haibach

Testzentren und verspätete Osterhasen

Aktuell betreiben die Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg die Teststrecken in Hösbach, Schöllkrippen, Bessenbach, Alzenau, Kleinostheim, Mömbris sowie Großostheim. In letzterem wurde vergangene Woche die Freiwillige Feuerwehr Gemeinde Haibach eingesetzt. Unter der Leitung von Udo Schäfer (KBM Bezirk 2), konnte der Testvorgang sowie die Dokumentation komplett durch uns abgearbeitet werden. Der Testvorgang wurde durch speziell geschultes Personal durchgeführt. Dieses ist auch bei unseren eigenen Übungen im Einsatz. Durch die Schnelltestung können wir unter Sicherstellung des Infektionsschutzes unsere Einsatzbereitschaft aufrecht erhalten.

Auch die kleinen Mitgliedern des Haibacher Feuerwehrfördervereins konnten eine Kleinigkeit vor Ihrer Haustür gespannt empfangen. So waren die Hasen welche eigentlich an der Palmwanderung jährlich zum Einsatz kommen im gesamten Ortsgebiet unterwegs.

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Aktive Wehr, Allgemein

Frohe Ostern

Ostern ist für uns Menschen da, um mit Zuversicht, gestärkt und befreit in die Zukunft gehen zu können. Selbst die Pandemie wird uns Menschen nicht besiegen, solange wir die Hoffnung in uns tragen und füreinander da sind. Wir als Feuerwehr stehen in dieser Lage bereit und unterstützen über den schon seit Jahrzehnten zu unseren Aufgaben gehörenden Tätigkeiten auch hier als wesentliche Hilfsorganisation. 

Bei uns ist kein Stillstand und so durften wir vor zwei Wochen unseren neuen Mannschaftstransportwagen in den Dienst stellen. Dieser ist im wesentlichen für First-Responder Einsätze sowie für die Jugend- und Vereinsarbeit im Einsatz.

Lasst uns zusammenhalten und die Pandemie weiter bekämpfen. 

Wir wünschen Euch, dass Ihr etwas von der Hoffnung und der Freude, die vom Osterfest ausgeht, erlebt und daraus Kraft für die Bewältigung der Herausforderungen der kommenden Monate gewinnen könnt. Dass wir weiterhin alle zusammenhalten.

Frohe Ostern

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Aktive Wehr

Neuer Mannschaftstransportwagen (MTW) in Dienst gestellt

Am 03.03.2021 konnte der neue MTW der Feuerwehr Gemeinde Haibach abgeholt werden. Er basiert auf einem Mercedes-Benz Sprinter Fahrgestell und wurde von der Firma Hensel ausgebaut. Der Neuzugang bei der Haibacher Wehr löst ein 25 Jahre altes Fahrzeug ab, das seinerzeit für die Ortsteilfeuerwehr Grünmorsbach als MZF beschafft wurde und mit der Fusion der drei Wehren und dem Einzug ins gemeinsame Feuerwehrgerätehaus zum MTW umfunktioniert wurde. Außer für den Personaltransport wird der MTW in Haibach hauptsächlich von der First Responder Einheit als Einsatzfahrzeug benutzt.

“Schlüsselübergabe” für den neuen MTW
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Aktive Wehr

Hilferufe verhallten: Mann musste die Nacht im Schacht ausharren

Eigentlich wollte er nur sein Essen abkühlen… Ein Mann ist am Montagnachmittag durch ein Eternit-Dach gebrochen und in einen Schacht gestürzt. Die Hilferufe des Verletzten verhallten. Erst am nächsten Morgen kam die Rettung.

Der Unfall ereignete sich am Montag, den 25.01.2021 gegen 17 Uhr in der Würzburger Straße. Ein alleinstehender Hausbewohner hatte versucht, sein Abendessen auf einer Fensterbank abzukühlen. Dabei fiel das Essen auf ein darunterliegendes Dach eines Anbaus. Beim Versuch sein Essen zu bergen, brach der Mann durch das Dach und stürzte etwa fünf Meter tief in einen Schacht.

Fast 17 Stunden im Schacht

Beim Sturz hatte sich der Mann verletzt und konnte sich nicht selbstständig aus seiner misslichen Lage befreien. Seine Hilferufe verhallten ungehört: Der Verletzte musste die Nacht in dem -glücklicherweise- gewärmten Schacht verbringen. Erst um kurz vor 10 Uhr am Dienstagmorgen hörte eine Nachbarin die Hilferufe des Mannes und verständigte umgehend Polizei und Feuerwehr.

Drehleiter und Rettungsgeschirr im Einsatz

Während die ersten Retter der Feuerwehr Haibach den hilflosen Mann über die Dachöffnung beruhigten, erkannten sie, dass der Schacht in einer Höhe von etwa 3 Metern ein seitliches Kellerfenster hatte. In der Folge versuchten weitere Einsatzkräfte über die verwinkelten, unbeleuchteten und verschlossenen Kellerräume zu diesem Fenster zu gelangen. Trotz dieses nun näher am Patienten liegenden Zugangs konnte er über diesen nicht gerettet werden, da das Fenster noch immer zu hoch über seinem Kopf lag und aufgrund der Enge im Schacht eine Leiter nicht zum Einsatz gebracht werden konnte. So wurde zumindest die Versorgung des durstigen Mannes mit Getränken über diesen Zugang gewährleistet. Die eigentliche Rettung erfolgte dann mit Hilfe der Drehleiter, über die ein Höhenretter von oben in den Schacht abgeseilt wurde und über ein Rettungsgeschirr den Mann aus seiner misslichen Lage befreite.

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Aktive Wehr, Allgemein

Zusammenarbeit der WESPE-Gerätewarte

Im Oktober 2013 schlossen sich die Gemeinden Bessenbach, Haibach, Laufach, Sailauf und Waldaschaff zur Kommunalen Allianz WEstSPEssart (kurz WESPE) zusammen. Deren Ziel ist es, die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit zu vertiefen. Das wird mittlerweile auch bei den Gerätewarttätigkeiten in den Feuerwehren umgesetzt. So wird bereits seit einigen Jahren die jährliche Prüfung der Hebekissen der Feuerwehren Bessenbach und Waldaschaff gemeinsam durchgeführt. Nach 5 Jahren ist eine zusätzliche Druckprüfung bei den Hebekissen vorgeschrieben, die eine spezielle Ausrüstung und Zusatzausbildung erfordert. Hierfür hat der Gerätewart von Waldaschaff sowohl das notwendige Gerät als auch die benötigte Qualifikation. Der Gerätewart von Bessenbach hilft bei der Vorbereitung und Durchführung der Prüfung. Durch diese Teamarbeit muss die notwendige Ausstattung nur in einer Gemeinde vorgehalten werden mit dem Ziel, alle WESPE Feuerwehren in diese Prüfung zu integrieren.


Zwischenzeitlich tauschen sich die 5 Gerätewarte regelmäßig aus und sammeln Ideen für die Zusammenarbeit. So wurde kürzlich bei einem Treffen eine gemeinsame Aktion zur Leiterprüfung festgelegt und die tragbaren Leitern der Feuerwehren von Bessenbach, Haibach, Sailauf, Eichenberg und Waldaschaff ihrer vorgeschriebenen Sicht-, Funktions- und Belastungsprüfung unterzogen. Aufgrund der für diese Arbeit erforderlichen Platzverhältnisse und der dort vorhandenen Auflageböcke und Prüfgewichte wurde dies im Gerätehaus in Haibach durchgeführt.


In Zukunft sollen solche gemeinsamen Prüfungen weiter ausgebaut werden, weshalb die Gerätewarte in regelmäßigem Kontakt stehen. Aber auch die gegenseitige Hilfe bei Problemen und Fragen, Transportaufgaben, Besorgungen oder Reparaturen soll intensiviert werden. Eine gegenseitige Terminabsprache, so dass Überprüfungen oder Wartungen von externen Dienstleistern an einem zentralen Standort durchgeführt werden, spart unnötige, mehrmalige Anfahrten dieser Firmen. Somit können Kosten gesenkt und die Umwelt geschont werden. Über einen E-Mail-Verteiler stehen die WESPE-Gerätwarte heute im ständigen Austausch über Neuigkeiten, Termine, Infos, Ideen, Sicherheitshinweise oder Tipps.

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Aktive Wehr, Allgemein

Die “blaue Feuerwache” – #bluelightfirestation

Aktuell machen viele Feuerwehren in Deutschland mit dem #bluelightfirestation darauf aufmerksam, dass auch sie von der Corona-Pandemie betroffen sind.

Trotz fehlender Übungs- und Gemeinschaftsaktivitäten wird die Einsatzbereitschaft aufrechterhalten.

Wir, von der Feuerwehr Gemeinde Haibach, haben uns ebenfalls dieser Challenge angenommen, und möchten euch unsere Bilder der “blauen Feuerwache” nicht vorenthalten.

Die Freiwillige Feuerwehr Gemeinde Haibach wünscht euch weiterhin viel Gesundheit. Zusammen schaffen wir das!


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Aktive Wehr, Allgemein

Von Navi fehlgeleitet: Spediteur vom Weg abgekommen

Durch sein Navigationsgerät fehlgeleitet, kam am 05. Januar der Fahrer eines Lieferwagens auf einem Feldweg im Haibacher Orstgebiet ins Rutschen.

Gegen 11:15 war der Mitarbeiter einer Spedition in den Findbergweg Richtung Gailbach eingebogen. Der aufgrund der Witterung stark aufgeweichte Waldweg, welcher ausschließlich für forst- und landwirtschaftliche Fahrzeuge freigegeben ist, bot für das nicht geländegängige Fahrzeug keinen ausreichenden Halt. So entwurzelte das Fahrzeug zuerst einen Baum und fuhr sich anschließend im nichtbefestigten Wegrand fest.

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde das Fahrzeug mittels Unterbaumaterial und Hebekissen vorerst gegen weiteres Abrutschen gesichert. Anschließend konnten die Einsatzkräfte durch einen sogenannten Mehrzweckzug den LKW aus dem Wegrand zurück auf den befestigten Grund bringen. Abschließend wurde das Fahrzeug durch den eigenen Fahrer wieder selbstständig auf den öffentlichen Verkehrsgrund gefahren. Der Einsatz konnte gegen 14 Uhr beendet werden.

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