Aktive Wehr

Gasflasche in Garage in Brand geraten – Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Zu einem gefährlichen Zwischenfall kam es am 08.11. gegen Mittag am Stadion in Haibach. Gegen 11:45 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Gemeinde Haibach zu einem Kleinbrand einer 11-Kilogramm-Gasflasche alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein gasbetriebenes Heizgerät samt Gasflasche innerhalb einer Garage in Flammen. Dank des schnellen Eingreifens des Angriffstrupps konnte der Brand durch die Vornahme eines C-Strahlrohrs rasch gelöscht und eine Ausbreitung der Flammen verhindert werden.

Im Anschluss kühlte die Feuerwehr die Gasflasche, schloss das Ventil und brachte sie ins Freie, um ein mögliches Wiederentzünden zu verhindern.

An der Garage selbst entstand kein größerer Schaden – lediglich das Heizgerät und die Gasflasche wurden vollständig zerstört. Personen kamen nicht zu Schaden.

Die Feuerwehr Haibach war mit mehreren Einsatzkräften vor Ort und konnte den Einsatz nach kurzer Zeit erfolgreich beenden.

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Aktive Wehr

Zimmerbrand im Kinderhort: Vermisste Kinder, dichter Rauch und ein Atemschutznotfall

Realistische Einsatzübung des Löschzugs 9 Haibach & Winzenhohl

Ein Brand im Kinderhort – mehrere Kinder gelten als vermisst, dichter Rauch füllt die Räume, und plötzlich gerät auch ein Atemschutztrupp in Not. Was wie ein Albtraum klingt, war am vergangenen Übungsabend das realistisch inszenierte Szenario für den Löschzug 9 Haibach & Winzenhohl.

Unter der Leitung von Zugführer Roland Schneider galt es, einen größeren Zimmerbrand mit mehreren vermissten und verletzten Kindern zu bewältigen. Insgesamt 35 Einsatzkräfte aus Haibach und Winzenhohl waren an der Übung beteiligt. Schon beim Eintreffen stellte sich die unübersichtliche Bauweise des Gebäudes als Herausforderung dar.

Schnell rückten die ersten Trupps unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor. Insgesamt vier Atemschutztrupps aus Haibach und Winzenhohl durchsuchten das Gebäude systematisch. Die enge Abstimmung zwischen den Einheiten zeigte eindrucksvoll, wie gut das Zusammenspiel funktioniert: klare Ansagen, ruhiges Handeln, hohe Professionalität.

Nach rund 15 Minuten wurde ein weiterer Höhepunkt der Übung eingespielt – ein Atemschutznotfall. Der bereitstehende Sicherungstrupp reagierte sofort und arbeitete das Szenario ruhig und routiniert ab. Der verunfallte Trupp konnte schnell aus dem Gefahrenbereich gebracht werden – ein Beweis für die funktionierende Notfallorganisation und das regelmäßige Training der Einsatzkräfte.

Parallel dazu wurden die „verletzten“ und „vermissten“ Kinderdarsteller, dargestellt durch Mimen, gerettet – teils über die Drehleiter. So entstand ein realistisches und forderndes Szenario, das alle Beteiligten an ihre Einsatzroutine erinnerte. Das Fazit der Übung, welches noch direkt vor Ort stattfand, fiel durchweg positiv aus: Die Einsatzkräfte bewiesen hohe Einsatzbereitschaft, gute Kommunikation und ein eingespieltes Miteinander zwischen den beiden Wehren. Das realitätsnahe Szenario bot wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Einsätze und zeigte, dass regelmäßiges Training der Schlüssel zu sicherem und effektivem Handeln ist.

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Aktive Wehr

Bitte freihalten: Hydranten retten im Ernstfall Leben

Immer wieder kommt es vor, dass Unterflurhydranten zugeparkt oder zugestellt sind – oft aus Unwissenheit, manchmal aus Platznot. Doch gerade diese unscheinbaren, ovalen Deckel im Straßenbelag sind im Ernstfall lebenswichtig: Sie sichern die Wasserversorgung der Feuerwehr.

Warum der freie Zugang so wichtig ist

In den Löschfahrzeugen der Feuerwehr befindet sich zwar eine begrenzte Menge Wasser – ausreichend für die ersten Minuten eines Löschangriffs. Um jedoch einen Brand dauerhaft und wirkungsvoll bekämpfen zu können, muss schnellstmöglich eine stabile Wasserversorgung aus dem öffentlichen Leitungsnetz hergestellt werden.

Hierfür werden sogenannte Standrohre an die Unterflurhydranten angeschlossen. Sind diese jedoch zugeparkt oder verdeckt, verlieren die Einsatzkräfte wertvolle Zeit – Zeit, die im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden kann.

Appell an die Bevölkerung

In den vergangenen Wochen wurde vermehrt festgestellt, dass unterirdische Hydranten durch parkende Fahrzeuge oder witterungsbedingt durch Schnee und Eis blockiert waren. Die Feuerwehr Haibach bittet daher alle Anwohnerinnen und Anwohner:

Bitte sorgen Sie im eigenen Interesse dafür, dass Unterflurhydranten vor Ihrem Grundstück frei zugänglich bleiben und nicht von Fahrzeugen, Schnee oder Eis verdeckt werden.

So erleichtern Sie den Einsatzkräften die Arbeit im Notfall erheblich. Die Suche nach einem verdeckten Hydranten kann kostbare Minuten in Anspruch nehmen – Zeit, die im schlimmsten Fall beim Schutz Ihres Eigentums oder bei der Rettung von Menschenleben fehlt.

Woran erkennt man einen Hydranten?

Ein Unterflurhydrant liegt unter der Straße oder dem Gehweg und ist durch einen ovalen Gusseisendeckel mit der Aufschrift „HYDRANT“ gekennzeichnet. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein weiß-rotes Hinweisschild, das den genauen Standort des Hydranten angibt. Die Zahlen auf dem Schild zeigen an, in welcher Entfernung und Richtung sich der Hydrant befindet.

Richtiges Verhalten im Alltag

  • Parken Sie niemals auf oder unmittelbar über einem Hydrantendeckel.
  • Halten Sie den Bereich um das Hinweisschild frei, damit die Feuerwehr ihn im Notfall sofort erkennen kann.
  • Melden Sie verschüttete oder beschädigte Hydranten bitte an die Gemeinde oder direkt an die Feuerwehr.
  • Beachten Sie § 12 Abs. 3 Nr. 4 StVO.

Feuerwehr sensibilisiert in den kommenden Wochen

Da verdeckte und zugeparkte Hydranten ein zunehmendes Problem darstellen, wird die Feuerwehr Haibach in den kommenden Wochen verstärkt auf dieses Thema aufmerksam machen. Ziel ist es, gemeinsam mit der Bevölkerung die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr sicherzustellen – denn im Ernstfall zählt jede Sekunde.

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Aktive Wehr

Zimmerbrand in der Waldhornstraße – 2 Personen gerettet

Am Donnerstag, den 28.08.2025 wurden um 14.26 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Haibach und Bessenbach mit dem Schlagwort “Zimmerbrand mit Personen in Gefahr” in die Waldhornstraße alarmiert. Im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses war es in einer Wohnung zu einem Brand im Küchenbereich gekommen, der für eine massive Rauchentwicklung im Gebäude sorgte.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte der Haibacher Feuerwehr war eine Person auf dem Balkon und eine weitere Person an einem Fenster und konnten alleine zunächst das Gebäude nicht mehr verlassen. Sie machten sich bei der angerückten Feuerwehr bemerkbar. Der ersteingreifende Atemschutztrupp der FF Haibach drang zu den beiden Personen vor und brachte sie sicher über das Treppenhaus ins Freie. Die zwei Hausbewohner wurden von einem Notarzt untersucht, beide blieben nach erster Einschätzung unverletzt und mussten zunächst nicht in ein Krankenhaus transportiert werden. Wegen späterer Beschwerden begab sich eine der beiden Betroffenen doch noch in weitere ärztliche Behandlung.   

Ein Angriffstrupp unter Atemschutz konnte die brennende Küche sehr schnell löschen und „Feuer aus“ melden. Vom Brand betroffene Küchenteile wurden ins Freie verbracht und dort noch vollständig abgelöscht. Das Wohnhaus war verraucht und es mussten durch die Feuerwehr mit zwei Lüftungsgeräten die Räumlichkeiten entraucht bzw. belüftet werden.

Von Seiten des Rettungsdienstes waren mehrere Rettungswagen, ein Notarzt und ein Einsatzleiter Rettungsdienst an der Einsatzstelle. Die Feuerwehren aus Haibach und Bessenbach waren mit 5 Feuerwehrfahrzeugen und 31 Einsatzkräften im Einsatz. Die Feuerwehreinsatzleitung hatte Kommandant Michael Bauecker, der von Kreisbrandmeister Max Asmar unterstützt wurde. Kreisbrandrat Frank Wissel war ebenfalls Vorort und machte sich ein Bild vom Einsatzgeschehen. 

Während des Einsatzes waren die Waldhornstraße und Teile der Hauptstraße komplett gesperrt. Die betroffene Wohnung ist aktuell nicht bewohnbar. Die Bewohner kommen zunächst bei Verwandten unter. Die anwesende Polizei nahm den Sachverhalt auf. Der Feuerwehreinsatz war gegen 16.00 Uhr beendet.

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Großbrand Aschaffenburg-Damm – Feuerwehr Haibach unterstützt

Am Mittwochvormittag des 13. August 2025 geriet aus bislang ungeklärter Ursache die Lagerhalle eines Entsorgungsbetriebs in der Glattbacher Straße in Brand. Die Halle, in der Müll gelagert wurde, stand beim Eintreffen der ersten Kräfte bereits in Flammen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf weitere Gebäude verhindert werden.

Die Feuerwehr Haibach unterstützte die Einsatzkräfte sowohl im Rahmen des Zuges Messen als auch mit einem Löschfahrzeug. Über den Tag hinweg waren rund 30 Einsatzkräfte unserer Wehr gebunden. Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten verletzt, konnte jedoch nach kurzer ambulanter Behandlung im Klinikum wieder nach Hause entlassen werden.

Während des Einsatzes kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Anwohner wurden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nach aktuellem Stand nicht. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden von der Polizeiinspektion Aschaffenburg aufgenommen.

Einen Bericht über das gesamte Einsatzgeschehen der weiterhin agierenden Kräfte finden Sie hier:

https://www.kfv-ab.de/index.php/news/nachrichten/nachrichten/upate-1-grossbrand-in-aschaffenburg-messzug-des-landkreises-im-einsatz

https://www.kfv-ab.de/index.php/news/nachrichten/nachrichten/upate-2-grossbrand-in-aschaffenburg-pressemeldung-zum-grossbrand-des-polizeipraesidiums-unterfranken

https://www.kfv-ab.de/index.php/news/nachrichten/nachrichten/update-3-grossbrand-in-aschaffenburg-unterstuetzung-aus-dem-landkreis

https://www.kfv-ab.de/index.php/news/nachrichten/nachrichten/update-4-grossbrand-in-aschaffenburg-landkreiskraefte-weiterhin-vor-ort-ein-verletzter

https://www.kfv-ab.de/index.php/news/nachrichten/nachrichten/update-5-grossbrand-in-aschaffenburg-entwarnung-rauchwolke-durch-grossbrand-einer-lagerhalle-glattbach-goldbach-aschaffenburg-ost-aschaffenburg-damm

https://www.kfv-ab.de/index.php/news/nachrichten/nachrichten/update-6-grossbrand-in-aschaffenburg-landkreis-feuerwehrkraefte-wechseln-nachloescharbeiten-gehen-weiter

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Alarm für den Zug 61

Aufgrund eines größeren Ölfilms auf dem Main im Bereich ehemaligen Staustufe Mainaschaff / Stockstadt, wurde am Montag, den 4.8.2025 gegen 20:20 Uhr der Zug 61 „Öl-Wasser“ alarmiert.

Die Feuerwehr Gde. Haibach stellt in diesem Zugkonzept das Modul „Aufnehmen – Separieren – Zwischenlagern“. Dazu gehören die Fahrzeuge Haibach 11/1 (Mehrzweckfahrzeug als Führungsfahrzeug), 21/1 (Tanklöschfahrzeug mit Ölwehranhänger), 55/1 (Gerätewagen Logistik mit Spezialbeladung und Ölsanimat), 41/1 (Hilfeleistungslöschfahrzeug).

Zug Haibach beim Ausrücken

Der Zug Haibach fuhr den Bereitstellungsraum „Festplatz Mainaschaff“ an. Weitere Erkundungsmaßnahmen der Einsatzleitung ergaben jedoch, dass man eine Ölsperre in den Main einbringen und das Öl mit Hilfe von Ölvlies aufnehmen wollte. Somit war Einsatz des Zugs Haibach nicht mehr notwendig und man konnte kurze Zeit später die Rückfahrt zum Standort antreten.

Zug Haibach am Ortsausgang

Einen Bericht über das gesamte Einsatzgeschehen der weiterhin agierenden Kräfte finden Sie hier: https://kfv-ab.de/index.php/news/nachrichten/nachrichten/groessere-oelverschmutzung-auf-dem-main-zweiter-grosseinsatz-des-tages-in-stockstadt

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Unwetterfront über Haibach – über 35 Einsätze in wenigen Stunden

Am Freitagabend, den 1. August 2025, zog gegen 18:00 Uhr eine heftige Unwetterfront vom Aschaffenburger Stadtgebiet in Richtung Haibach. Innerhalb kürzester Zeit kam es zu Starkregen, der zu überfluteten Straßen sowie vollgelaufenen Kellern führte und die Einsatzkräfte der Feuerwehr stark forderte. Im Ortsgebiet Haibach mussten insgesamt 35 Unwettereinsätze abgearbeitet werden. Die Feuerwehr wurde zu zahlreichen vollgelaufenen Kellern gerufen, sicherte mehrere ausgehobene Gullydeckel auf den Straßen und beseitigte einen größeren Baum, der teilweise auf die Fahrbahn gestürzt war und den Verkehr behinderte.

Zur Unterstützung wurde der Landkreislöschzug Goldbach/Hösbach hinzugezogen. Insgesamt waren bis zu 70 Einsatzkräfte gleichzeitig im Einsatz. Die Einsatzleitung erfolgte zentral über die gemeindliche Führungsstelle im Feuerwehrgerätehaus Haibach. Kreisbrandrat Frank Wissel und Kreisbrandmeister Max Asmar unterstützten die örtliche Einsatzführung. Der zweite Bürgermeister der Gemeinde Haibach, Ingo Adams, verschaffte sich am Abend persönlich einen Überblick über die Lage. Neben seinem Besuch in der Führungsstelle stellte er kurzfristig die Verpflegung der Einsatzkräfte sicher. Diese schnelle und unbürokratische Unterstützung wurde von den Helferinnen und Helfern sehr geschätzt. Besonders dankbar war die Einsatzleitung auch für die schnelle und pragmatische Unterstützung durch das Forstunternehmen Christian Rosenberger, das mit einem Radlader bei den Aufräumarbeiten entscheidend mithalf.

Strukturierte Lageführung durch Einsatzsoftware

Das in der Gemeinde etablierte Konzept des Ausnahmezustands hat sich erneut als wirkungsvoll erwiesen. In Kombination mit der eingesetzten Einsatzführungssoftware konnte die Lage strukturiert abgearbeitet werden. Die Software ermöglichte eine lückenlose Erfassung der Einsatzstellen, eine gezielte Ressourcensteuerung und eine fortlaufende Dokumentation in Echtzeit. So war jederzeit nachvollziehbar, welche Einsätze bereits abgeschlossen waren, wo weitere Kräfte benötigt wurden und welche Maßnahmen noch liefen. Nach dem Ende der akuten Einsatzphase wurde bis etwa 22:00 Uhr die volle Einsatzbereitschaft von Fahrzeugen und Material wiederhergestellt.

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Erneuter Motorradunfall auf der St.2312

In den frühen Abendstunden des 18.07.2025 ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Motorrad. Auf Höhe der Einmündung Jahnstraße übersah ein Richtung Grünmorsbach fahrender PKW beim Linksabbiegen einen entgegenkommenden Motorradfahrer. Durch die Kollision erlitt der Motorradfahrer mittelschwere Verletzungen.

Die Feuerwehr Gde. Haibach sicherte die Unfallstelle, leistete Erste Hilfe und schirmte den Verunfallten gegen die Blicke schaulustiger Passsanten ab. Bereits zuvor hatten zwei Haibacher Feuerwehrdienstleistende in zivil, die zufällig am Unfallort waren, die Betreuung des Motorradfahrers übernommen und mit den Erste Hilfe Maßnahmen begonnen.

Der kurze Zeit später eintreffende Rettungsdienst behandelte die verunfallte Person im Rettungswagen weiter, während sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr sich um auslaufendes Öl und die Bergung des Motorrads kümmerten.

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Reanimations-Quickies 2025: Gemeinsam Leben retten lernen in Haibach

Der 5. Juli 2025 stand im gesamten Landkreis Aschaffenburg erneut im Zeichen der Aktion „Reanimations-Quickies“. Ziel dieser landkreisweiten Aktion der Gesundheitsregion Plus ist es, durch kostenfreie Kurzschulungen möglichst viele Bürgerinnen und Bürger mit der Laienreanimation vertraut zu machen und so die Überlebenschancen im Notfall deutlich zu verbessern.

In Haibach wurde die Aktion gleich an zwei Orten durch das Zusammenwirken von Wasserwacht und Feuerwehr präsent: Am zentral gelegenen alten Feuerwehrhaus in Haibach wurden rund 40 Personen mit den Grundlagen der Wiederbelebung vertraut gemacht. Die Schulung umfasste die Herz-Lungen-Wiederbelebung bei Erwachsenen, Kindern und Säuglingen, jeweils mit praktischem Training an Übungspuppen. Dabei wurde auf die richtige Technik – insbesondere die Drucktiefe, Frequenz und Beatmung – ebenso Wert gelegt wie auf den Abbau von Berührungsängsten. Viele Teilnehmende zeigten sich überrascht, wie einfach und sicher ein AED zu bedienen ist – und wie entscheidend er für die Überlebenschance eines Menschen nach einem plötzlichen Herzstillstand sein kann.

Auch das Kelterhaus wurde in diesem Jahr erstmals als Veranstaltungsort in die Aktion eingebunden – mit großem Erfolg. Bei sonnigem Wetter nutzten ebenfalls rund 10 Festbesucher des Obst- und Gartenbauvereins das Angebot.

Fazit: Engagement trifft auf Neugier

Beide Standorte verdeutlichten, wie wichtig und gleichzeitig niedrigschwellig Reanimationstrainings sein können. Das gemeinsame Engagement zwischen Wasserwacht und Feuerwehr in Haibach und die Kombination mit einem lokalen Festangebot ermöglichten es, neue Zielgruppen zu erreichen. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchweg positiv – viele verließen die Stationen mit dem Gefühl: „Ich könnte jetzt helfen, wenn es darauf ankommt.“

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Aktive Wehr, Allgemein, Feuerwehrverein Haibach, Jugendfeuerwehr, Kinderfeuerwehr

Lange Nacht der Feuerwehr und Tag der Feuerwehr am 21./22.6.2025

Die “Lange Nacht der Feuerwehr” beginnt am Samstag 21.06.2025 um 17.00 Uhr mit der Feuerwehr-Olympiade. Klein und Groß können sich in verschiedenen Disziplinen messen, wie z.B. Feuer löschen, Verbände anlegen, Schläuche ausrollen usw. Die Sieger werden um 19.00 Uhr gekürt und erhalten eine Freifahrt mit der Drehleiter in 24 Metern Höhe mit Blick über ganz Haibach und bis zur Frankfurter Skyline.

Der Feuerwehrverein bewirtet mit belegten Brötchen, Bratwurst und Pommes. Ab 19.00 Uhr heizt DJ „Jane Diamond“ mit heißer Partymusik ein. Unsere Schlauchbar mit Cocktails und frisch gebackenen Waffeln sorgt dafür, dass kein Auge (und keine Kehle) trocken bleibt.

Am Sonntag beginnen wir den „Tag der Feuerwehr“ um 11.00 Uhr. Auf der Speisekarte stehen verschiedene Grillspezialitäten, Pommes, Eier mit Speck, Ofenkartoffel mit Kräuterquark oder Hausmacher Wurst und für die Kinder Chicken Nuggets mit Pommes. In unserer Kaffeebar bieten wir selbstgebackene Kuchen und Torten an. Selbstverständlich gibt es an beiden Tagen auch frisches Heylands Bier vom Fass.

Gegen 14.00 Uhr hält die Jugendfeuerwehr auf dem Festplatz eine Schauübung ab. Für die kleinen Feuerwehrbegeisterten sorgt eine Hüpfburg für Spaß und in unserer Fahrzeugausstellung kann man sich über die Ausrüstung und Technik der Feuerwehr informieren.

Wir freuen uns auf Euer Kommen und heißen alle aus Nah und Fern herzlich willkommen!

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