Aktive Wehr

Alarm für den Zug 61

Aufgrund eines größeren Ölfilms auf dem Main im Bereich ehemaligen Staustufe Mainaschaff / Stockstadt, wurde am Montag, den 4.8.2025 gegen 20:20 Uhr der Zug 61 „Öl-Wasser“ alarmiert.

Die Feuerwehr Gde. Haibach stellt in diesem Zugkonzept das Modul „Aufnehmen – Separieren – Zwischenlagern“. Dazu gehören die Fahrzeuge Haibach 11/1 (Mehrzweckfahrzeug als Führungsfahrzeug), 21/1 (Tanklöschfahrzeug mit Ölwehranhänger), 55/1 (Gerätewagen Logistik mit Spezialbeladung und Ölsanimat), 41/1 (Hilfeleistungslöschfahrzeug).

Zug Haibach beim Ausrücken

Der Zug Haibach fuhr den Bereitstellungsraum „Festplatz Mainaschaff“ an. Weitere Erkundungsmaßnahmen der Einsatzleitung ergaben jedoch, dass man eine Ölsperre in den Main einbringen und das Öl mit Hilfe von Ölvlies aufnehmen wollte. Somit war Einsatz des Zugs Haibach nicht mehr notwendig und man konnte kurze Zeit später die Rückfahrt zum Standort antreten.

Zug Haibach am Ortsausgang

Einen Bericht über das gesamte Einsatzgeschehen der weiterhin agierenden Kräfte finden Sie hier: https://kfv-ab.de/index.php/news/nachrichten/nachrichten/groessere-oelverschmutzung-auf-dem-main-zweiter-grosseinsatz-des-tages-in-stockstadt

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Aktive Wehr

Unwetterfront über Haibach – über 35 Einsätze in wenigen Stunden

Am Freitagabend, den 1. August 2025, zog gegen 18:00 Uhr eine heftige Unwetterfront vom Aschaffenburger Stadtgebiet in Richtung Haibach. Innerhalb kürzester Zeit kam es zu Starkregen, der zu überfluteten Straßen sowie vollgelaufenen Kellern führte und die Einsatzkräfte der Feuerwehr stark forderte. Im Ortsgebiet Haibach mussten insgesamt 35 Unwettereinsätze abgearbeitet werden. Die Feuerwehr wurde zu zahlreichen vollgelaufenen Kellern gerufen, sicherte mehrere ausgehobene Gullydeckel auf den Straßen und beseitigte einen größeren Baum, der teilweise auf die Fahrbahn gestürzt war und den Verkehr behinderte.

Zur Unterstützung wurde der Landkreislöschzug Goldbach/Hösbach hinzugezogen. Insgesamt waren bis zu 70 Einsatzkräfte gleichzeitig im Einsatz. Die Einsatzleitung erfolgte zentral über die gemeindliche Führungsstelle im Feuerwehrgerätehaus Haibach. Kreisbrandrat Frank Wissel und Kreisbrandmeister Max Asmar unterstützten die örtliche Einsatzführung. Der zweite Bürgermeister der Gemeinde Haibach, Ingo Adams, verschaffte sich am Abend persönlich einen Überblick über die Lage. Neben seinem Besuch in der Führungsstelle stellte er kurzfristig die Verpflegung der Einsatzkräfte sicher. Diese schnelle und unbürokratische Unterstützung wurde von den Helferinnen und Helfern sehr geschätzt. Besonders dankbar war die Einsatzleitung auch für die schnelle und pragmatische Unterstützung durch das Forstunternehmen Christian Rosenberger, das mit einem Radlader bei den Aufräumarbeiten entscheidend mithalf.

Strukturierte Lageführung durch Einsatzsoftware

Das in der Gemeinde etablierte Konzept des Ausnahmezustands hat sich erneut als wirkungsvoll erwiesen. In Kombination mit der eingesetzten Einsatzführungssoftware konnte die Lage strukturiert abgearbeitet werden. Die Software ermöglichte eine lückenlose Erfassung der Einsatzstellen, eine gezielte Ressourcensteuerung und eine fortlaufende Dokumentation in Echtzeit. So war jederzeit nachvollziehbar, welche Einsätze bereits abgeschlossen waren, wo weitere Kräfte benötigt wurden und welche Maßnahmen noch liefen. Nach dem Ende der akuten Einsatzphase wurde bis etwa 22:00 Uhr die volle Einsatzbereitschaft von Fahrzeugen und Material wiederhergestellt.

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Aktive Wehr

Erneuter Motorradunfall auf der St.2312

In den frühen Abendstunden des 18.07.2025 ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Motorrad. Auf Höhe der Einmündung Jahnstraße übersah ein Richtung Grünmorsbach fahrender PKW beim Linksabbiegen einen entgegenkommenden Motorradfahrer. Durch die Kollision erlitt der Motorradfahrer mittelschwere Verletzungen.

Die Feuerwehr Gde. Haibach sicherte die Unfallstelle, leistete Erste Hilfe und schirmte den Verunfallten gegen die Blicke schaulustiger Passsanten ab. Bereits zuvor hatten zwei Haibacher Feuerwehrdienstleistende in zivil, die zufällig am Unfallort waren, die Betreuung des Motorradfahrers übernommen und mit den Erste Hilfe Maßnahmen begonnen.

Der kurze Zeit später eintreffende Rettungsdienst behandelte die verunfallte Person im Rettungswagen weiter, während sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr sich um auslaufendes Öl und die Bergung des Motorrads kümmerten.

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Aktive Wehr

Reanimations-Quickies 2025: Gemeinsam Leben retten lernen in Haibach

Der 5. Juli 2025 stand im gesamten Landkreis Aschaffenburg erneut im Zeichen der Aktion „Reanimations-Quickies“. Ziel dieser landkreisweiten Aktion der Gesundheitsregion Plus ist es, durch kostenfreie Kurzschulungen möglichst viele Bürgerinnen und Bürger mit der Laienreanimation vertraut zu machen und so die Überlebenschancen im Notfall deutlich zu verbessern.

In Haibach wurde die Aktion gleich an zwei Orten durch das Zusammenwirken von Wasserwacht und Feuerwehr präsent: Am zentral gelegenen alten Feuerwehrhaus in Haibach wurden rund 40 Personen mit den Grundlagen der Wiederbelebung vertraut gemacht. Die Schulung umfasste die Herz-Lungen-Wiederbelebung bei Erwachsenen, Kindern und Säuglingen, jeweils mit praktischem Training an Übungspuppen. Dabei wurde auf die richtige Technik – insbesondere die Drucktiefe, Frequenz und Beatmung – ebenso Wert gelegt wie auf den Abbau von Berührungsängsten. Viele Teilnehmende zeigten sich überrascht, wie einfach und sicher ein AED zu bedienen ist – und wie entscheidend er für die Überlebenschance eines Menschen nach einem plötzlichen Herzstillstand sein kann.

Auch das Kelterhaus wurde in diesem Jahr erstmals als Veranstaltungsort in die Aktion eingebunden – mit großem Erfolg. Bei sonnigem Wetter nutzten ebenfalls rund 10 Festbesucher des Obst- und Gartenbauvereins das Angebot.

Fazit: Engagement trifft auf Neugier

Beide Standorte verdeutlichten, wie wichtig und gleichzeitig niedrigschwellig Reanimationstrainings sein können. Das gemeinsame Engagement zwischen Wasserwacht und Feuerwehr in Haibach und die Kombination mit einem lokalen Festangebot ermöglichten es, neue Zielgruppen zu erreichen. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchweg positiv – viele verließen die Stationen mit dem Gefühl: „Ich könnte jetzt helfen, wenn es darauf ankommt.“

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Aktive Wehr, Allgemein, Feuerwehrverein Haibach, Jugendfeuerwehr, Kinderfeuerwehr

Lange Nacht der Feuerwehr und Tag der Feuerwehr am 21./22.6.2025

Die “Lange Nacht der Feuerwehr” beginnt am Samstag 21.06.2025 um 17.00 Uhr mit der Feuerwehr-Olympiade. Klein und Groß können sich in verschiedenen Disziplinen messen, wie z.B. Feuer löschen, Verbände anlegen, Schläuche ausrollen usw. Die Sieger werden um 19.00 Uhr gekürt und erhalten eine Freifahrt mit der Drehleiter in 24 Metern Höhe mit Blick über ganz Haibach und bis zur Frankfurter Skyline.

Der Feuerwehrverein bewirtet mit belegten Brötchen, Bratwurst und Pommes. Ab 19.00 Uhr heizt DJ „Jane Diamond“ mit heißer Partymusik ein. Unsere Schlauchbar mit Cocktails und frisch gebackenen Waffeln sorgt dafür, dass kein Auge (und keine Kehle) trocken bleibt.

Am Sonntag beginnen wir den „Tag der Feuerwehr“ um 11.00 Uhr. Auf der Speisekarte stehen verschiedene Grillspezialitäten, Pommes, Eier mit Speck, Ofenkartoffel mit Kräuterquark oder Hausmacher Wurst und für die Kinder Chicken Nuggets mit Pommes. In unserer Kaffeebar bieten wir selbstgebackene Kuchen und Torten an. Selbstverständlich gibt es an beiden Tagen auch frisches Heylands Bier vom Fass.

Gegen 14.00 Uhr hält die Jugendfeuerwehr auf dem Festplatz eine Schauübung ab. Für die kleinen Feuerwehrbegeisterten sorgt eine Hüpfburg für Spaß und in unserer Fahrzeugausstellung kann man sich über die Ausrüstung und Technik der Feuerwehr informieren.

Wir freuen uns auf Euer Kommen und heißen alle aus Nah und Fern herzlich willkommen!

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Aktive Wehr, Jugendfeuerwehr, Kinderfeuerwehr

Brand im Marienkindergarten

MANV-Übung unter realistischen Bedingungen

Am Samstag, den 10. Mai 2025 führte die Freiwillige Feuerwehr Gemeinde Haibach gemeinsam mit der Feuerwehr Bessenbach und den Maltesern Aschaffenburg eine groß angelegte Einsatzübung am Marienkindergarten in Haibach durch. Der Kindergarten befindet sich derzeit in der Kernsanierung, was den Übungseinsatz unter besonders realistischen und herausfordernden Bedingungen ermöglichte. Angenommen wurde ein Brandausbruch im Inneren des Gebäudes mit einer zunächst unklaren Anzahl vermisster Personen.

Herausforderungen durch Bauweise, Sichtverhältnisse und Alarmsystem

Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte zeigten sich die besonderen Schwierigkeiten des Objekts: Die stark verwinkelte Bauweise des Kindergartens, kombiniert mit den langen Wegstrecken, Spiel- und Klettergelegenheiten sowie zahlreichen Versteckmöglichkeiten für Kinder innerhalb des Gebäudes, stellte höchste Anforderungen an Orientierung, Kommunikation und Koordination im Innenangriff. Während der Ausbildung wurde das Gebäude massiv verraucht, was die Sichtverhältnisse stark einschränkte und die Suche nach vermissten Personen bei Nullsicht erheblich erschwerte. Als zusätzliche psychische Belastung ertönte permanent der hausinterne Brandalarm deutlich hörbar im gesamten Objekt bis in den Außenbereich.

Realitätsnahe Personensuche mit Unterstützung der Feuerwehrleute von Morgen

Im Inneren des Gebäudes und im dazugehörigen Außengelände befanden sich rund 20 Personen – dargestellt von Mitgliedern der Kinderfeuerwehr Haibach und der Malteser-Jugend Aschaffenburg. Die realitätsnahe Darstellung von Verletzungen und Verhaltensweisen durch die Malteser-Jugend ermöglichte eine besonders intensive Ausbildung der Such- und Rettungseinheiten. Die Kinderfeuerwehr Haibach unterstützte mit vollem Engagement bei der Darstellung der zu rettenden Personen und zeigte dabei eindrucksvoll, wie wertvoll frühzeitige Einbindung in das Einsatzgeschehen sein kann.

Nach der Rettung durch die Feuerwehr übernahmen Kräfte der Malteser Jugend die notfallmedizinische Erstversorgung und psychologische Betreuung der geretteten Personen. Auch dieser Übungsanteil wurde realitätsgetreu umgesetzt und verdeutlichte das reibungslose Zusammenspiel der verschiedenen Hilfsorganisationen im Einsatzfall.

Öffentlichkeitswirksamer Einsatz – Vertrauen durch Transparenz

Zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner sowie Zaungäste verfolgten die Übung aufmerksam. Für sie bot sich ein eindrucksvoller Einblick in die Leistungsfähigkeit und das Zusammenspiel der Einsatzkräfte. Die intensive Zusammenarbeit zwischen den Hilfsorganisationen wurde insbesondere durch die Einbindung des motivierten Nachwuchses anschaulich demonstriert und unterstrich das hohe Ausbildungsniveau der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Hier können wir dank starker Jugendarbeit positiv in die Zukunft blicken.

Dank an die Anwohnerinnen und Anwohner

Ein besonderer Dank gilt den Anwohnerinnen und Anwohnern rund um den Marienkindergarten, die an diesem, sonst ruhigen Samstagnachmittag die Lärmkulisse und die temporären Bewegungseinschränkungen durch Straßensperrungen, erhöhte Fahrzeugbewegungen und das Einsatzgeschehen geduldig in Kauf genommen haben. Ihr Verständnis und ihre Unterstützung ermöglichen solche realitätsnahen Übungen überhaupt erst – zum Wohle der Sicherheit in unserer Gemeinde.

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Aktive Wehr, Feuerwehrverein Dörrmorsbach, Feuerwehrverein Grünmorsbach, Feuerwehrverein Haibach

Florianstag 2025

Der Heilige Sankt Florian ist der Schutzpatron der Feuerwehren in Bayern. Der Florianstag am 4. Mai ist der Gedenktag des heiligen Florian. Da der 4. Mai einerseits kein gesetzlicher Feiertag ist, andererseits aber nicht immer auf einen Sonntag fällt, wird er jeweils am Sonntag vor oder nach dem 4. Mai abgehalten. Obwohl die Verehrung des Heiligen Florians schon bis in die Gründungszeiten der Feuerwehren zurückgeht, wird der Florianstag in größerem Umfang erst seit dem Zweiten Weltkrieg gefeiert.

Auch bei der Feuerwehr Gemeinde Haibach wird der Florianstag jedes Jahr begangen. In der Regel beginnt der Tag mit der Feier einer heiligen Messe. Anschließend marschieren die Feuerwehrmänner und -frauen zu einem Festsaal oder Festplatz, wo in kameradschaftlicher Zusammenkunft gefeiert wird und der Dank für die unversehrte Rückkunft von den vergangenen Einsätzen zum Ausdruck gebracht wird nach dem Motto „Gott zur Ehr‘, dem Nächsten zur Wehr“.

Flroianstags 2025: Marsch der FF Gde. Haibach zur Antonsruh

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Aktive Wehr

Ölspur unten, Drehleiter oben – Feuerwehr Haibach sichert Lage in zwei Dimensionen

Am 15. April 2025 gegen 17:45 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Haibach zu einem Verkehrsunfall auf die Würzburger Straße alarmiert. Ein PKW war frontal gegen eine Straßenlaterne gefahren und hatte diese aus ihrer Bodenverankerung gerissen. Der Mast wurde in bedenklicher Schräglage nur noch vom Unfallfahrzeug gehalten – eine Gefährdung für Verkehrsteilnehmer sowie Einsatzkräfte bestand. Der Fahrer des verunfallten PKW wurde beim Eintreffen der Feuerwehr bereits durch den Rettungsdienst versorgt.

Was zunächst als Routineeinsatz zur Aufnahme von Betriebsmitteln alarmiert wurde, entwickelte sich somit zu einer komplexeren Lage. In Abstimmung mit dem zuständigen Energieversorger wurde die Laterne stromlos geschaltet. Über die Drehleiter sowie den Kran des Abschleppdienstes konnte der instabile Mast gesichert, vom Fahrzeug gelöst und kontrolliert zu Boden gebracht werden.

Parallel dazu wurde das ausgelaufene Motoröl mit einer größeren Menge Bindemittel aufgenommen. Ein Eindringen in die Kanalisation und eine weitere Kontamination der Umwelt konnte dadurch wirksam verhindert werden. Die Straßenmeisterei Mainaschaff übernahm die abschließende Reinigung des betroffenen Bereichs zur Freigabe der Straße.

Unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Kommandanten Stefan Xhonneux waren 15 Einsatzkräfte der Feuerwehr Haibach rund zweieinhalb Stunden im Einsatz. Die Würzburger Straße musste während der Maßnahmen abschnittsweise voll gesperrt werden. Dem verletzten Fahrer wünschen wir eine schnelle und vollständige Genesung. Der Einsatz wurde um 20:30 Uhr beendet.

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Aktive Wehr

Sicherer Einsatz auch in verzwickten Situationen

Ausbildung für Drehleitermaschinisten in Haibach

Am Freitag, den 11. und Samstag, den 12.04.2025 fand in Haibach eine intensive Ausbildung für die Drehleitermaschinisten der Freiwilligen Feuerwehr statt. Ziel der Schulung war es, den sicheren und taktisch sinnvollen Einsatz der Drehleiter auch unter schwierigen örtlichen Gegebenheiten zu trainieren – insbesondere in engen Straßen und vor verwinkelten Gebäuden, wie sie im alten Ortskern Haibachs oder auch bei Industriegebäuden häufig zu finden sind. Unterstützt wurde die Ausbildung durch Drehleiter.info, eine Initiative der GFBA Gesellschaft für Brandschutzausbildung mbH aus Hamburg, die sich auf praxisnahe Schulungen für Hubrettungsfahrzeuge spezialisiert hat.

Neben der praktischen Stellung der Drehleiter an herausfordernden Einsatzorten standen auch theoretische Grundlagen sowie sicherheitsrelevante Aspekte im Fokus. Das Ausbildungsziel war klar: Im Einsatzfall zählt jede Sekunde. Die sichere, schnelle und effektive Inbetriebnahme der Drehleiter kann Leben retten. Die Bevölkerung wurde im Vorfeld über mögliche Verkehrsbeeinträchtigungen informiert und zeigte großes Verständnis. Einige interessierte Bürgerinnen und Bürger verfolgten die Übungen sogar aus nächster Nähe.

Am Samstagmittag wurde die laufende Ausbildung durch einen Verkehrsunfall auf der Würzburger Straße unterbrochen: Ein Motorrad war mit einem PKW kollidiert. Die anwesenden Feuerwehrkräfte übernahmen umgehend die Erstversorgung der verletzten Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Im Anschluss wurde die Einsatzstelle im Rahmen eines THL-Einsatzes abgesichert und ausgelaufene Betriebsstoffe aufgenommen, um weitere Gefahren für den Straßenverkehr zu vermeiden.

Die Feuerwehr Haibach bedankt sich bei Drehleiter.info für die professionelle Begleitung sowie bei allen Kameradinnen und Kameraden für ihr Engagement zur stetigen Verbesserung der Einsatzbereitschaft.

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Aktive Wehr, Jugendfeuerwehr, Kinderfeuerwehr

Ralf Hofmeister und Stefan Xhonneux sind die neuen stellvertretenden Kommandanten

Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gemeinde Haibach 2025

Ralf Hofmeister und Stefan Xhonneux wurden bei der Dienstversammlung der Feuerwehr Gde. Haibach am 29.3.2025 für die nächsten sechs Jahre zu gleichberechtigten stellvertretenden Kommandanten gewählt. Der Urnengang war nötig geworden, weil der bisherige stellvertretende Kommandant Markus Roth aus persönlichen Gründen seinen vorzeitigen Rücktritt zum 31.12.2024 erklärt hatte. Ihm dankten Kommandant Michael Bauecker und Bürgermeister Andreas Zenglein für die engagierte und intensive Arbeit der letzten Jahre.

Im abgelaufenen Jahr 2024 berichtete Markus Roth von 118 Einsätzen. 10 Brände galt es zu löschen, zu 87 Technischen Hilfeleistungen und 2 ABC-Gefahrstoffeinsätzen wurde die Wehr gerufen. Der außergewöhnlichste Einsatz des Jahres war wohl der Einsturz eines Hauses in der „Sälleseite“, der glücklicherweise keine Verletzten forderte, jedoch deutschlandweit mediale Aufmerksamkeit erzeugte. Insgesamt wurden 1067 Stunden in Einsätzen verbracht. Dabei wurden 33 Personen aus Gefahren gerettet, bei 6 Personen kam leider jede Hilfe zu spät. Nach dem Fahrzeugkonzept wird die Auslieferung des neuen Gerätewagens GW-L1 für Sommer 2025 erwartet, die passenden Rollwägen sind teilweise bereits im Haus.

Der Leiter der Ausbildung Jonas Hofmeister berichtete von 62 Ausbildungsterminen und dabei von 1826 Ausbildungsstunden. Zahlreiche Lehrgänge und Schulungsveranstaltungen auf Landkreisebene und über die Landesgrenze hinaus wurden besucht. Daneben wurde 2024 in Haibach ein MTA-Basismodul durchgeführt, an dem 12 Haibacher Kameradinnen und Kameraden teilnahmen. Jonas Hofmeister dankte insbesondere den vielen Helfern, die zur Realisierung einer solchen Veranstaltung benötigt werden.

Nachdem Max Weis sein Amt als Leiter der Löschhaie nach sechs Jahren niedergelegt hatte, berichtete sein Nachfolger Lars Schneider aus der Kinderfeuerwehr: 27 Kinder wurden von 13 Betreuern in elf Gruppenstunden betreut. Erfreulich ist, dass 6 Löschhaie in die Jugendfeuerwehr übergetreten sind. Jugendwart Niklas Haida informierte über die Jugendfeuerwehr: 25 Jugendliche bereiten sich auf den Feuerwehrdienst vor. Wissentest, 24-Stunden-Übung und Zeltlager ist nur drei Beispiele der abwechslungsreichen Aktivitäten. In Vertretung von Felix Heeg berichtete Michael Bauecker von der Ausbildung der 22 Atemschutzgeräteträger in der Atemschutzstrecke, dem Brandhaus Würzburg und im Notfalltraining. Der Leiter der First Responder, Stefan Xhonneux, gab bekannt, dass in 79% der Einsätze die Feuerwehrsanitäter vor dem Rettungsdienst am Einsatzort waren. Die 26 Personen starke First-Responder-Gruppe wurde 40 mal zur Unterstützung gerufen.

Ehrungen, Übernahmen, Ernennungen

Im Rahmen der Landkreisehrung bekamen die Auszeichnung für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst Dominik Roth, Dominik Spatz, Andreas Kunkel und Florian Großmann. Für 10 Jahre Feuerwehrdienst wird geehrt Christoph Rückert. 30 Jahre ist Johannes Franz dabei. Aus der Jugend in den aktiven Dienst übernommen und zum Feuerwehrmann ernannt werden Nils Schneider, Bastian Roth, Tim Arnold und Noah Kunkel. Zum Feuerwehranwärter/in ernannt werden Luna Roth, Luca Gennes, Luc Jung, Kaden King, Simon Maier, Milan Roth, Tim Sauer, Ben Seltsam und Leon Wombacher. Zum Oberfeuerwehrmann werden ernannt Florian Noll und Joe Roth. Stefan Xhonneux wird zum Löschmeister ernannt.

Bürgermeister Andreas Zenglein lobte das ehrenamtliche Engagement der Haibacher Wehr. Das Haibacher Leuchtturmkonzept und die Zusammenarbeit mit anderen Haibacher Vereinen und Institutionen funktioniere sehr gut. Auf die Haibacher Wehr sei Verlass, resümierte Kreisbrandrat Frank Wissel den Abend. Der Ausbildungsstand und -plan sei vorbildlich.

Die neue Führung der Haibacher Wehr: Kbr. Frank Wissel, Kdt. Michael Bauecker, stv. Kdt. Stefan Xhonneux, stv. Kdt. Ralf Hofmeister, scheidender stv. Kdt. Markus Roth, Bgm. Andreas Zenglein (von links)
Von links Michael Bauecker (Kdt.), Nils Schneider (FM), Noah Kunkel (FM), Florian Noll (OFM), Markus Roth (scheidender stv. Kdt.), Andreas Zenglein (Bgm.)
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